EWE-Nordseelauf vom 1. Juni bis 9. Juni 2002

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NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Mai 2002
In drei Wochen erste Etappe des Nordseelaufes
Am 1. Juni starten die Läufer in Otterndorf / Rahmenprogramm aufgestellt
Otterndorf (flü). In genau drei Wochen fällt in Otterndorf der Startschuss für den EWE-Nordseelauf 2002, der unter dem Motto "Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt” stattfinden wird. Gestern stellten die Veranstalter und Förderer in Otterndorf das Programm vor, das die Teilnehmer am 1. Juni in der Medemstadt und in Cuxhaven erwartet. Veranstalter sind die Mar-
ketinggesellschaft niedersächsischer Urlaubsorte an der Nordseeküste, Die Nordsee - Sieben Inseln - Eine Küste, und der Kirchliche Dienst in Freizeit, Erholung und Tourismus-Nordsee der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.
Otterndorfs Bürgermeister Hermann Gerken begrüßte gestern die Verantwortlichen in den Elbterrassen und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Otterndorf als Nordseebad bei dem acht Etappen umfassenden Lauf der Startort ist. Innerhalb von neun Tagen werden die Teilnehmer rund 90 Kilometer zurücklegen, ehe sie am 9. Juni das Ziel Norddeich er-
reichen werden.
Prominente Schirmherren
Hartmut Schormann, Aufsichtsratsvorsitzender ‘Die Nordsee’, hob hervor, daß die Veranstalter drei prominente Schirmherrn
gewonnen haben:
Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, Niedersachsens Innenminister Heiner Bartling und Prof. Dr. Rüdiger Umbach, Präsi-
dent des Landessportbundes Niedersachsen. Damit werde die Bedeutung des Nordseelaufes, der durch 14 Küstenorte führt,
unterstrichen. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Die Küste sei schließlich 330 Kilometer lang. Im kommenden Jahr soll vom westlichsten Punkt gestartet werden. Dann heißt das Ziel Cuxhaven. Im dritten Jahr sollen die ostfriesischen
Inseln nach und nach unter die Füße genommen werden.
Zielgruppe sollen nicht nur aktive Sportler sein, sondern auch Urlauber und Bewohner. Deshalb wurden unterschiedliche Pa-
kete angeboten, wie Organisator Marc Pickel sagte. Teilnehmer können sich für Einzeletappen anmelden, Blöcke oder die gesamte Strecke buchen. Durch ein Bonuspunktesystem ist möglicherweise der Schnellste nicht der Führende. Wer unter fachkundiger Führung angebotene Gymnastik-, Stretching, Ein- und Auslaufeinheiten absolviert, bekommt Bonuspunkte, die
als Zeitgutschriften in die Wertung fließen.
"Lauf gegen Gewalt”
Die Idee zum Nordseelauf hatte Michael Riedel-Schneider, Geschäftsführer des veranstaltenden Kirchlichen Dienstes. Er be-
tonte, dass das Motto "Mach nicht Halt, Lauf gegen Gewalt” leider immer noch ein hochaktuelles Thema sei, ob in Deutsch-
land oder weltweit. Auch für den Titelsponsor EWE sei der Lauf gegen Gewalt sehr wichtig, wie Thomas Windgassen, Leiter
der Geschäftsregion Cuxhaven, sagte. Mit dem Cuxhavener Leichtathletik-Sportfest "EWE-Athletics" und anderen sportlich-
en Höhepunkten habe der Energieversorger bereits seine Bereitschaft zur regionalen Förderung verdeutlicht. Wenn mit dem Nordseelauf auch die Wirtschaftsbranche Tourismus gefördert werde, sei dies auch positiv für den Dienstleister EWE.
Für die erste Etappe von Otterndorf nach Cuxhaven liegen nach Pickels Angaben etwa 50 Voranmeldungen vor. Wie Stadt-
direktor Harald Zahrte sagte, beginne das Rahmenprogramm vor dem Historischen Rathaus am 1. Juni bereits um 11 Uhr. Neben Musik gibt es unter anderem auch eine Aerobicvorführung.
Hoffen auf den Innenminister
“Wir hoffen, dass Innenminister Bartling um 15.30 Uhr den Startschuss abgeben wird." Das Teilnehmerfeld wird dann vom Rathaus über Wallstraße, Schleusenstraße, Schleuse, Überfahrt Dock, Außedeich und Grünstrand zunächst bis zum Sommer-
lager laufen. Auf diesem Abschnitt ist Schnelligkeit noch kein Thema, denn die Wertung für den vermessenen 10-Kilometer-
Lauf - vom Sommerlager bis Cuxhavener Fischereihafen - beginnt erst ab Sommerlager. Theoretisch können die Läufer von Otterndorf bis zum Sommerlager auch langsam gehen.
Für alle Fußballinteressierten wird an diesem Tag das Weltmeisterschaftsspiel zwischen Deutschland und Saudi Arabien vor dem Rathaus übertragen. Genauso soll es am Zielort, Fischhalle XI in Cuxhaven, sein. Sascha Bange von der Nordseeheilbad
GmbH Cuxhaven erwähnte außerdem, dass ein Frühschoppen mit Musik, eine Fischmeile und abends eine Läuferparty in der
Fischhalle die Zuschauer und Teilnehmer unterhalten sollen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Mai 2002
Nordseelauf: 700 Meldungen
Kirchlicher “Lauf gegen Gewalt”: In acht Etappen 100 Kilometer
Cuxhaven/Ostfriesland (epd). Für den Nordsee-Lauf “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” vom 1. bis 9. Juni haben sich nach Angaben der Veranstalter bisher bereits etwa 730 Teilnehmer angemeldet. 50 wollten an allen acht Etappen mit knapp 100 Kilometern zwischen Otterndorf bei Cuxhaven und Norddeich teilnehmen, sagte Mitorganisator Marc Pickel von der Bochumer Veranstaltungs-Agentur Iventos.
Hinter der Aktion stehen die Urlauberseelsorge der hannoverschen Landeskirche und der Touristikverband “Die Nordsee - Sieben Inseln - eine Küste”. Beide Veranstalter rechnen damit, dass sich viele weitere Laufinteressierte spontan anmelden.
Die Strecke führt von Otterndorf und Cuxhaven über Bremerhaven, Schillig, Neuharlingersiel, Langeoog und Neßmersiel
nach Norddeich. In Bremerhaven ist am Sonntag, 2. Juni, ein Open-Air-Gottesdienst mit der hannoverschen Landesbischöfin
Margot Käßmann geplant, der um 10 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz beginnt.
Danach gehen Freizeitsportler und ambitionierte Wettkampfläufer nach Angaben der Veranstalter zusammen mit der Landes-
bischöfin auf die Strecke.
Zum Rahmenprogramm gehören Läuferpartys, ein Insel-Ausflug nach Norderney und eine Krabbenpuhl-Aktion. Alle Teil-
etappen der “Tour de Nordsee” sind als offene Volksläufe ausgeschrieben. Etwa 600 Schüler des Internatsgymnasiums Esens
planen einen Sponsorenlauf.
Der Erlös soll laut Pickel den Kinderhäusern der ostfriesischen Initiative für Intensivpädagogik sowie einem sozialen Projekt
in Brasilien zugute kommen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Mai 2002
Am Sonnabend: “Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt”
Sonnabend startet der EWE-Nordseelauf mit acht Etappen am Meer entlang
cn/dz. Unter dem Motto "Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt" führt der EWE-Nordseelauf die teilnehmenden Sportler vom
1. bis 9. Juni 2002 in acht Etappen, mit einem Pausentag, entlang der Nordsee, direkt am Strand, auf Deichen und Wiesen
mit Blick über das Wattenmeer.
Individuell gestaltete Distanzen, Weltschifffahrtslauf (Otterndorf-Cuxhaven 15 km), Stadtlauf (Bremerhaven 10,5 km), Nord-
seeküstenlauf (Nordholz-Dorum 10 km), Abendlauf (Burhave-Tossens 12 Km), Friesencross (Schillig 2x6 km), Störte-
bekerlauf (Carolinensiel-Neuharlingersiel 8 km), Insellauf (Langeoog 12 und 6 km) und Krabbenlauf (Neßmersiel-Norddeich
17 km) bieten Abwechslung und passen sich den jeweiligen Etappenorten an.
Aufforderung an Zuschauer
"Feiern Sie zusammen mit den Otterndorfern die Auftaktveranstaltung mit einem bunten Programm zum ersten EWE-Nord-
seelauf am 1. Juni 2002 ab 11.30 Uhr auf dem Otterndorfer Rathausplatz."
Neben Hüpfburg, Kinderzelt und Informationsständen können Gäste bei verschiedenen musikalischen Darbietungen des Spielmannszuges, der Elbe-Musikanten oder der Aerobicgruppe des Otterndorfer Turn- und Sportvereines e.V. selbstver-
ständlich auch ihren kleinen Hunger zwischendurch stillen.
Um 15.30 Uhr fällt dann der Startschuss zur 1. Etappe des ersten EWE-Nordseelaufs. Die Laufstrecke führt über die Wall-
straße, Schleusenstraße, 10 km am Außendeich, am Weltschiffahrtsweg entlang zum Zielpunkt im Nordseeheilbad Cuxhaven.
Bonuspunkte können durch Ehrenrunden beim Auslaufen erreicht werden. Am Abend findet eine Läuferparty in Cuxhaven statt.
Als Hauptsponsor beweist der Energieversorger EWE sein Engagement für die regionale Sport- und Tourismusförderung.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 3. Juni 2002
Immer am Wasser entlang...
Otterndorf war Schauplatz der Premiere des EWE-Nordseelaufes / Am nächsten Sonntag endet
das Spektakel in Norddeich
Otterndorf (es/hhk). Startschuss für ein weiteres Sport-Spektakel in Otterndorf: Am Sonnabend schnürten mehr als 200
Läufer und Läuferinnen ihre Schuhe, um die erste Etappe des EWE-Nordseelaufes zu absolvieren.
Doch bevor der Start im Herzen der Stadt Otterndorf erfolgte, stand im Rahmen eines offiziellen Empfanges im Otterndorfer
Ratskeller die Vorgeschichte der Veranstaltung im Mittelpunkt. Cuxhavens Kurdirektor Hartmut Schormann, Aufsichtsrats-
vorsitzender der "Nordsee GmbH - Sieben Inseln - Eine Küste", hatte dort auf den Ideengeber des "Acht-Etappen-Laufes
durch eine ganze Urlaubsregion", den hannoverschen Pastor Michael Riedel-Schneider, hingewiesen.
Der sportliche Theologe, in der hannoverschen Landeskirche zuständig für “Freizeit, Erholung und Tourismus", hatte schließ-
lich mit Schormann das Konzept für diesen "Nordseelauf 2002" konzipiert. "Das ist. bisher einmalig in Deutschland," meinte
nicht ohne Stolz Hartmut Schormann. In den Folgejahren sind weitere Laufaktionen vorgesehen, kündigte er an.
Otterndorfs Bürgermeister Hermann Gerken hatte gemeinsam mit Stadtdirektor Harald Zahrte und dem Ratsvorsitzenden der Samtgemeinde, Hans-Volker Feldmann, die Gäste aus allen acht Etappenorten zwischen der Medemstadt und Norddeich beim Empfang begrüßt.
Während im Ratskeller noch der Empfang stattfand, kam auf dem Rathausplatz das Rahmenprogramm auf Touren: So war unter anderem für Auftritte der TSV-Aerobicgruppe, des Spielmannszuges sowie der Elbe-Musikanten gesorgt. Allerdings: Nach dem Geschmack vieler Besucher war die Wartezeit zwischen Programmbeginn (11.30 Uhr) und dem Startschuss
(15.30 Uhr) viel zu lang. Hinzu kam die Terminüberschneidung mit dem Fußball-Länderspiel Deutschland-Saudi-Arabien,
das im Otterndorfer Feuerwehrgerätehaus per Großbild-Leinwand übertragen wurde.
Zu diesem Zeitpunkt trafen die Nordseelauf-Teilnehmer die letzten Vorbereitungen. Das Gros der Aktiven hatte dabei nur die
rund 16 Kilometer lange Etappe nach Cuxhaven im Visier. Doch mehrere Dutzend Starter werden noch bis zum kommenden
Sonntag unterwegs sein, denn sie werden sämtliche Etappen bis Norddeich absolvieren.
Pastor: "Zeichen gegen Gewalt setzen"
Dort endet am Sonntag (9. Juni) der Nordseelauf, der nicht nur einen sportlichen Hintergrund hat. Neben der Werbung für den Tourismus an der Nordsee steht der Lauf auch unter dem Motto "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt". Unmittelbar vor
dem Start hatte Pastor Michael Riedel-Schneider die Teilnehmer dazu aufgerufen, auch im Alltag für Zivilcourage einzutreten.
“Es ist mehr denn je wichtig, Courage zu haben und ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen."
Cuxhavener siegten
In Cuxhaven hatten schließlich bei der Zielankunft heimische Läufer und Läuferinnen die Nase vom: Bei den Frauen lief Anne
Fischer als Siegerin durchs Ziel, während bei den Herren Bernd Loddeke das Feld anführte.
Wer noch Interesse hat, bis zum nächsten Sonntag eine der insgesamt acht Etappen zu absolvieren, kann sich noch unter
(04 71) 94 64 61 0 anmelden. Die Streckenlängen variieren zwischen sechs und 17 Kilometer.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Juni 2002
250 Läufer starten zur ersten Etappe
Nordseelauf: Ab 7. Juni durch Ostfriesland
Cuxhaven. Über 250 Läufer nahmen am Sonnabend an der ersten Etappe des EWE-Nordseelaufes von Otterndorf nach Cuxhaven teil. Bei strahlendem Sommerwetter gewannen zur Freude der Cuxhavener Zuschauer zwei Lokalmatadoren. Bei den Frauen lief die Cuxhavenerin Anne Fischer als erste durchs Ziel. Bernd Loddeke siegte bei den Männern.
Im Startbereich am Otterndorfer Rathaus herrschte bereits ab mittags Volksfeststimmung. Nach dem fliegenden Start ging es
in langsamen Tempo gemeinsam auf die erste Etappe.
Direkt am Großschifffahrtweg der Elbe entlang führte der vermessene zehn Kilometer lange Kurs. Besonders für die Binnen-
länder unter den Läufern bedeutete das hautnahe Meer und die steife Brise von vorn eine ganz neue Erfahrung.
Unter dem Motto “Mach nicht halt : Lauf gegen Gewalt” gehen auch alle weiteren Etappen von Nordholz nach Dorum
(3. Juni), Burhave-Tossens (4. Juni), Schillig (6. Juni), Carolinensiel - Neuharlingersiel (7. Juni.), Insellauf Langeoog (8. Juni) und zum Schluss von Neßmersiel nach Norddeich (9. Juni) direkt am Strand, auf Deichen und Wiesen mit Blick übers Watt.
Die Läufe erstrecken sich über sechs bis 17 Kilometer und sind als Trainingsprogramm aufgebaut.

Anmerkung Webmaster:
Am heutigen Montag startet bereits die dritte Etappe. Trotz Ankündigung auf der
Home-Page der Veranstaltung wie z.B.
- Die aktuellen Ergebnisse vom Lauf. Ab Juni hier im Newsticker
und
- Hier gibt es parallel zur Veranstaltung aktuelle Ergebnisse und Impressionen. Wir sehen uns im Juni!
sind dort bisher keine Ergebnisse der beiden ersten Etappen zu finden. Irgendwie eine schlappe Vorstellung. Da sollte der
Veranstalter sich mal ein Beispiel am
Ossiloop nehmen !
Auch wenn es Probleme mit der Zeitmessung gab, wie nun im folgenden Bericht zu lesen ist - Ein kurzer Hinweis auf der
Home-Page hätte genügt. Nicht jeder Internet-User ist Leser der jeweils örtlichen Presse!.
Seit dem 7.6. sind jetzt auf der Veranstalter-Home-Page die Ergebnisse der 1. - 4. Etappe verfügbar.

CUXHAVENER NACHRICHTEN (Online) vom 3. Juni 2002
Hundert Kilometer für Fairness und Solidarität
Die erste Etappe des EWE Nordseelaufs 2002 führte 155 Teilnehmer nach Cuxhaven
suh. - "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt" lautet das Motto des ersten Internationalen EWE Nordseelaufs 2002. Die erste Etappe des auf acht Stationen ausgelegten Wettlaufs begann am vergangenen Sonnabend in Otterndorf und führte die 155 Teilnehmer bis nach Cuxhaven. Ein zünftiger Frühschoppen, die Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft auf einer Groß-
leinwand und ein musikalisches Rahmenprogramm gestaltet von der "Pallas Quartett Band" und "Splish Splash" stimmten die Wartenden auf den Zieleinlauf ein. Händler, Imbissstände und Fahrgeschäfte halfen beim Überbrücken der Zeit.
Als Bernd Loddeke aus Cuxhaven nach nur knapp 38 Minuten nach Beginn der Zeitmessung in Otterndorf die Ziellinie der Neufelder Straße durchlief, war der Jubel unter den Gästen groß. Der gebürtige Cuxhavener hatte bereits kurz nach dem
Start einen Vorsprung von 400 Metern gegenüber seinen Kontrahenten vorgelegt. Als erste Frau lief Anne Fischer aus Cux-
haven ins Ziel.
Da sich die Etappenläufer mit Hinblick auf die noch zu bewältigende Strecke mehr Zeit ließen, als diejenigen, die sich lediglich
zum Tageslauf angemeldet hatten, wurden diese extra aufgeführt und waren nicht zwangsläufig mit den Tagessiegern identisch.
Hier gingen Lea Meiser bei den Damen und Heinz Dankers bei den Herren klar als Sieger hervor. Auf diejenigen, die sich
zum gesamten Nordseelauf angemeldet haben, warten insgesamt 96,5 Kilometer.
Das Ermitteln der genauen Laufzeiten gestaltete sich zunächst problematisch. Obwohl ein Chip am Fuß der Läufer die Start-
und Zielzeiten durch Kontakte an den Stationen automatisch messen sollte, gab es bei der Siegerehrung Verwirrung.
"Ein Läufer hat versehentlich den Stecker herausgerissen, wodurch die Computerzeitmessung ausfiel. Glücklicherweise konnten wir auf die manuelle Zeitmessung zurückgreifen", so der sportliche Leiter des Nordseelaufes, Karsten Schölermann. Als Veranstalter zeichneten Die "Nordsee GmbH - Sieben Inseln - Eine Küste" sowie "Freizeit, Erholung und Tourismus-
Nordsee der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers" verantwortlich.
Als Hauptsponsor fungierte EWE, außerdem wurde der Lauf von Biomaris, ffn, der Hotelkette Upstalsboom und Jever unterstützt. Das Konzept des Nordseelaufes stammte von Pastor Michael Riedel-Schneider, selbst einer der Läufer: "Mit diesem Lauf ist Fairness, Solidarität, Gemeinschaft und Spaß verbunden. Damit möchte ich in der Gesellschaft ein Zeichen setzen."

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Juni 2002
Schüler laufen für guten Zweck um gutes Geld
“Charity-Run” des NIGE durch Esens
Esens/Bensersiel. “Mach nicht Halt - lauf gegen Gewalt”: Unter dieses Motto haben der Fremdenverkehrsverband “Die Nordsee: Sieben Inseln - eine Küste” und die Evangelische Landeskirche Hannover ihren “Nordseelauf” gestellt. Wenn das Sportlerfeld auf dem Weg von Otterndorf nach Norddeich in Esens Pause macht, wollen die Schülerinnen und Schüler des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Esens (NIGE) die sportliche Lücke mit einem eigenen Wohltätigkeitslauf füllen.
Morgen (5.6.) fällt um 9.15 Uhr der Startschuss für den Nige-Charity-Run. Der Lauf führt vom Sport-Themen-Park in Bensersiel am Tief entlang nach Esens durch die Innenstadt auf das Schulgelände des Internatsgymnasiums, wo die Schüler
ein attraktives Rahmenprogramm erwartet.
Die Strecke von etwa sieben Kilometern kann von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in individueller Laufgeschwindigkeit bewältigt werden. Wichtig sind die geschafften Kilometer. Für jeden bekommen die Läufer 25 Cent. Gezahlt von Sponsoren,
die sich die Schüler im Vorfeld gesucht haben. Der Gesamterlös des Laufs geht zu gleichen Teilen an ein von der katholischen
Kirchengemeinde gefördertes Projekt, das den Bau einer Schule im ländlichen Bereich in Brasilien unterstützt und an ein
lokales Projekt “Gewalt gegen Kinder” der evangelischen Kirche.
Für diejenigen, die zusätzlich noch die sportliche Herausforderung suchen, gibt es Pokale zu gewinnen, gestiftet von der Kur-
verwaltung. Zusammen mit Eltern und Schülern hat der Fachbereich Sport des Internatsgymnasiums diesen Wohltätigkeitslauf
von langer Hand geplant und dabei Unterstützung durch die Kurverwaltung Esens-Bensersiel, die Stadt Esens und das EWE erhalten. Auch das Rote Kreuz und die Polizei helfen mit und werden für einen reibungslosen Verlauf der Großveranstaltung sorgen.
Das Nige hätte gerne den Lauf für mehr Teilnehmer und insbesondere für die ortsansässigen Schulen geöffnet, doch hätte dies den organisatorischen Rahmen des Charity-Run gesprengt.

NORDSEE ZEITUNG vom 5. Juni 2002
Erfrischende Dusche für heiße Läufer
Nordseelauf-Etappe von Nordholz nach Dorum
Nordholz/Dorum. Schwüle Hitze und heißer Asphalt: Die Helfer an den Wasserstellen hatten alle Hände voll zu tun. Kaum ein Läufer lehnte die Getränkebecher ab, viele griffen zwei Mal zu: Ein Becher für den Durst, ein Schwall Wasser über den Kopf. Gestern führte der Nordseelauf von Nordholz nach Dorum.
"Ich mache seit 1988 in Land Wursten Urlaub und jogge jeden Tag mehrere Kilometer. Und jetzt laufe ich auch die Etappe des Nordseelaufes von Nordholz zum Dorumer Tief mit", erzählte Werner Tauber. Dem Gast aus Fürth, der alle Wege Land Wurstens genau kennt, kam der Lauf im Urlaub gerade recht.
Der Bundesgrenzschutz See aus Cuxhaven hatte vier Sportler auf die Strecke geschickt. "Auch wir machen uns stark gegen Gewalt, deshalb laufen wir mit", erklärten Raimund Schüler, Holger Siemers, Michael Möhrpahl und Carsten Thielhom. Aller-
dings reichte ihre Zeit nur für zwei Etappen. Im nächsten Jahr möchten die Grenzschützer seeseitig aus Cuxhaven und land-
seitig aus Bremen als Mannschaft den gesamten Lauf absolvieren.
Insgesamt machten sich mehr als 120 Läufer auf die amtlich vermessene zehn Kilometer lange Strecke. Der Nordholzer Sportverein als Ausrichter der gleichzeitigen Kreismeisterschaftswertung hatte die Organisation übernommen. Schwüle Tem-
peraturen und für 50 der Läufer immerhin der dritte Start in Folge erforderten eisernen Durchhaltewillen.
Wie heiß der Lauf auf dem Asphalt war, konnte man an den beiden Wasserstellen in Spieka-Neufeld und Cappel-Neufeld
sehen: Heiß begehrt war die kühle Erfrischung, die von den Ortsfeuerwehren angeboten wurde.
Immer mit Rückenwind unter dem Deich entlang erreichte der Tagesschnellste nach 34:23,7 Minuten das Ziel am Dorumer Tief. Der Cuxhavener Bernd Loddeke hatte auch schon die erste Etappe des Rennens von Otterndorf nach Cuxhaven souve-
rän gewonnen. Als erste Frau erreichte Tina Versemann das Ziel am Hafen.
Abkühlung im Bad
Während sich viele Läufer nach der Strapaze im Wellenbad zur Erfrischung in die Fluten stürzten und die Zeitnehmermann-
schaft eifrig rechnete, unterhielt der Wremer Shantychor die Gäste und Sportler auf der Hafenterrasse. "Robby", das Mas-
kottchen des Tourismusverbandes "Sieben Inseln - Eine Küste", regte die Fantasie der Kinder an. "Steckt da eine Frau oder ein Mann drin?", fragte die dreijährige Laura ganz pfiffig ihren zwei Jahre älteren Bruder Tobias. "Das ist doch eine Robbe", erklärte der im Brustton der Überzeugung.
Der Nordseelauf unter dem Motto "Mach nicht Halt - Lauf gegen Gewalt" ist eine Veranstaltung des Tourismusverbandes "Sieben Inseln - Eine Küste" in Kooperation mit dem Kirchlichen Dienst in Freizeit, Erholung und Tourismus, Nordsee, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. "Unser Ziel ist es, den Nordseelauf zu einer jährlichen Veranstaltung aus-
zubauen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren 300 Läufer für diese Form von Urlaub begeistern können", erklärte der
sportliche Leiter des Nordseelaufes, Karsten Schölermann. (ul)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 5. Juni 2002
Lüdingworther Läufer waren bei der dritten Etappe führend
Zahlreiche Teilnehmer bei EWE-Nordseelauf von Nordholz nach Dorum
dz.Immerhin 120 Läufer nahmen an der dritten von insgesamt acht Etappen, von Nordholz nach Dorum, des EWE-Nordsee-
laufs unter dem Motto "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” teil.
Der Auftakt dieser Veranstaltung begann am Sonnabend mit der ersten Etappe von Otterndorf nach Cuxhaven über fünfzehn
Kilometer. Danach wurde die zweite Etappe, der Bremerhavener Stadtlauf über 10,5 Kilometer, ausgetragen. Am Montag,
3. Juni, war nun die dritte Etappe von Nordholz nach Dorum (10 km) an der Reihe.
Genau 120 Läufer bereiteten sich auf dem Willi-Wilcke-Sportplatz auf ihre große Aufgabe vor. Da zusätzliche Trainings-
einheiten als Ergänzung zum EWE-Nordseelauf angeboten wurden, bekommen die Teilnehmer Bonuspunkte als Gutschrift für
die Gesamtzeit.
Diesmal mussten die Läufer vorher Gymnastik und Stretching absolvieren. Vom Willi-Wilcke-Sportplatz ging es gemeinsam zum Start, der 700 Meter entfernt war. Der Nordholzer Bürgermeister Bernhard Jährling gab den Startschuss ab. Bei herr-
lichem Sommerwetter begaben sich die Läufer auf die flache, durchgehend asphaltierte Strecke. Das letzte Teilstück mussten sie auf dem Innendeichgelände bis nach Dorum-Neufeld absolvieren.
Als die ersten Läufer im Ziel am Dorumer Kutterhafen ankamen, wurden sie mit Musik des Wremer Shantychores begrüßt.
Die Läufergarde des MTV machte das Rennen
Sieger wurde Bernd Loddeke vom MTV Lüdingworth mit der Startnummer 241, der für die Strecke 34:23,7 Minuten brauchte. Als Zweitplatzierter kam Georg Scharf (35:09,3) und als Drittplatzierter Dirk Albers (35:58,4) an. Beide letztge-
nannten Läufer sind auch von der Läufergarde des MTV Lüdingworth.
Der sportliche Träger des dritten Etappenlaufes war die TSG Nordholz, die mit zahlreichen Helfern, der Polizei, der Feuer-
wehr und dem DRK einen reibungslosen Ablauf gewährleistete. Mit einer Hafenparty im Dorumer Kutterhafen wurde der
dritte Teil dieser Veranstaltung beendet.
Das Laufereignis "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt"
Für den EWE-Nordseelauf haben sich unterschiedliche Veranstalter wie die Nordsee GmbH - Sieben Inseln - Eine Küste
und der Kirchliche Dienst in Freizeit, Erholung und Tourismus - Nordsee der Ev.-lutherischen Landeskirche Hannover zu-
sammengetan, um den Freunden des Laufsports ein Ereignis der ganz besonderen Art anzubieten.
Die vierte Etappe wurde gestern zwischen Burhave und Tossen ausgetragen. Der Nordseelauf endet am Sonntag, 9. Juni, mit
der 8. und letzten Etappe von Neßmersiel nach Norddeich.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Juni 2002
Nordseelauf geht zu Ende
Letzte Etappe von Neßmersiel nach Norddeich
Neßmersiel. Unter dem Motto “Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt” wird die letzte Etappe von Neßmersiel bis Norddeich
am Sonntag entlang der Nordsee führen. Die Etappe ist zudem als offener Volkslauf ausgeschrieben und bietet noch allen interessierten Läufern die Möglichkeit der Teilnahme.
Die Kurzentschlossenen können sich bis 10.30 Uhr im Neßmersieler Hafen melden. Der Lauf beginnt um 11 Uhr und endet
im Norddeicher Osthafen. Von Norddeich aus werden die Läufer nach der offiziellen Siegerehrung mit dem Doronessexpress
nach Neßmersiel zurückgebracht. Ein vielfältiges Rahmenprogramm erwartet nicht nur den Läufer, sondern auch den Zuschau-
er in Neßmersiel und Norddeich.
Niedersachsens Sportminister Heiner Bartling hatte am Dienstag an der 4. Etappe des diesjährigen Nordsee-Laufs von Bur-
have nach Tossens (Landkreis Cuxhaven) teilgenommen.
Bartling zollte dem Konzept der Laufserie ein dickes Lob: “Wenn es dieses Sportevent nicht schon gäbe - man müsste es er-
finden. Die Verbindung von sportlicher Betätigung, erlebter Gemeinschaft und einmaliger Naturlandschaft halte ich für gelung-
en.” Er hoffe, das Beispiel des Nordsee-Laufs mache auch in anderen Regionen des Landes Schule.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Juni 2002
Ein deutlicher Sieg des Lokalmatadors
Jörg Valentin vom TV Norden hat am Ende einen Zehn-Minuten-Vorsprung
Von Uwe Kniep
Norden. Mit einem deutlichen Sieg des Lokalmatadors Jörg Valentin vom TV Norden endete die letzte Etappe des 1. EWE-
Nordseelaufs von Neßmersiel nach Norddeich-Osthafen. Am Ende hatte der Favorit, der fast alle Bezirksrekorde hält, einen Vorsprung von über zehn Minuten. Das besondere dieser letzten Etappe war, sie wurde als offener Volkslauf ausgeschrieben.
Daran nahmen rund 150 Läuferinnen und Läufer teil. Davon kamen 50 in die Gesamtwertung, weil sie vom Start in Ottern-
dorf immer teilgenommen hatten. Gesamtsieger wurde Hein Dankers vom SV Hamburg vor Markus Fisser (vereinslos). Die
beiden wurden in der Tageswertung Zweiter und Dritter. Tagessiegerin bei den Damen wurde Irmi Hartmann, ebenfalls vom TV Norden. In der Gesamtwertung siegte Lea Meiser (vereinslos) vor Ursula Schwarzenmüller (Stolpertruppe Winsen).
Die Veranstalter des Laufs, die Nordsee-GmbH und die evangelische Kirche Hannover hatten den Event unter das Motto gestellt ”Mach nicht halt-Lauf gegen Gewalt”. Friedlicher, fröhlicher und harmonischer hätte die 8. und letzte Etappe über 17
km dann auch nicht verlaufen können.
Bei herrlichem Leichtathletikwetter, 20 Grad, Sonne, kein Wind sah man nur frohgestimmte Gesichter, zumal die idyllische Strecke immer entlang des Deiches führte. Sieger Valentin: “Manchmal fühlte ich mich fast einsam, nachdem ich kurz nach dem Start die Spitze übernommen hatte, ist mir nur noch ein Radfahrer begegnet. Tagessiegerin Irmi Hartmann war am Ziel sehr durstig. Es gab nur zwei Wasserstellen unterwegs sagte sie, wollte aber daraus keinen Vorwurf machen. Nach dem Dauerregen der letzten Tage konnten die Veranstalter nicht mit so einem schönen Wetter rechnen. Ansonsten war aber an alles gedacht. Beim Start in Neßmersiel spielte die “Silver leaf Brass”-Band aus Groningen flotte Weisen.
Am Ziel in Norddeich unterhielt der Shanty-Chor Freesenkraft Berumbur die rund 300 Zuschauen. Würstchenbuden und Bierstände sorgten für das leibliche Wohl der anwesenden.
Auch an die Kleinen war gedacht. Rund 160 Kinder zwischen 6 und 10 absolvierten ihren Hafenrundlauf, je nach Alter über 300 und 600 Meter, wobei es einer fast den Großen nachmachte und 10 800 Meter absolvierte. Auf alle Fälle gab es für alle kleinen von der EWE einen gasgefüllten Ballon. Übrigens: Zurück nach Neßmersiel kamen die Teilnehmer auf weniger schweißtreibende Art, und zwar mit dem “Doroness-Express.
Pressesprecherin Beate Ulrich war vom Ablauf der Veranstaltung begeistert. “Das war zwar der erste, aber mit Sicherheit nicht der letzte Nordseelauf.”

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