2. EWE-Nordseelauf vom 21. bis 29. Juni 2003

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NORDSEE ZEITUNG vom 18. März 2003
Nordseelauf mit Abstecher ins Watt
Kirche und Touristik planen zweiten Volkslauf entlang des Wassers: “Mit Energie gegen Gewalt” lautet die
Devise
Kreis Cuxhaven. Der zweite "Nordseelauf" lädt an die Küste. Vom 21. bis 29. Juni soll der offene Volkslauf in acht Etappen von
Greetsiel nach Cuxhaven und Dorum führen. Die Tour steht erneut unter dem Motto "Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt".
Veranstalter des insgesamt 91,5 Kilometer langen Laufs entlang des Wassers sind wieder die evangelisch-lutherische Landes-
kirche Hannovers und der Marketingverband "Die Nordsee". Ostfrieslands Landessuperintendentin und Schirmherrin Oda-Gebbine
Holze-Stäblein will die Sportler mit einem "Start-up"-Gottesdienst am 21. Juni am Strand von Upleward in Bewegung setzen.
Nach der Schlussetappe rund um den Kutterhafen von Dorum-Neufeld will der Stader Landessuperintendent Manfred Horch den
Läufern einen Reisesegen mit auf den Weg nach Hause geben. Ein Höhepunkt der zweiten "Tour de Nordsee" ist ein Wattlauf von
Neuwerk nach Cuxhaven. Die Etappen sind nach Angaben des sportlichen Organisators Marc Pickel im Durchschnitt zehn Kilo-
meter lang.
Die Idee zu dem Nordseelauf hatten vor zwei Jahren die Initiatoren des Kirchlichen Dienstes in Freizeit, Erholung und Tourismus.
"Wir laufen nun erneut mit Energie gegen Gewalt", erläutert Urlauberpastor Hartmut Schneider. Sport habe viel mit Fairness,
gegenseitiger Hilfe und Gemeinschaft zu tun. "Das sind auch unsere Anliegen", begründet der Theologe die erneute Beteiligung
der Landeskirche. Viele der Kirchengemeinden an der Strecke wollen laut Schneider das Projekt unterstützen, indem sie Teil-
nehmende "an Leib und Seele" versorgen.
Professionelle Trainer
Wer alle Etappen mitlaufen will, wird durch professionelle Trainer betreut. Angeleitete Aufwärm- und Abwärmphasen gehören laut
Pickel zum sportlichen Pflichtprogramm ambitionierter Sportler. Anmeldungen sind im Internet unter der Adresse
www.nordseelauf.de möglich. Am ersten Lauf im vergangenen Jahr, der unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Margot
Käßmann stand, haben sich laut Pickel etwa 1500 Aktive beteiligt.
In Jever übergaben die Organisatoren in Form eines Schecks in Höhe von 2350 Euro den Erlös des ersten Nordseelaufes an das
Kinderschutzhaus Marienhafe und das Mädchenhaus Friedeburg. In Marienhafe werden Kinder aufgenommen, die in Not geraten
sind. Friedeburg ist eine stationäre Einrichtung im südlichen Landkreis Wittmund, die speziell Mädchen ab zwölf Jahren Hilfen
bietet.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. März 2003
Mitte Juni: Erneut acht Lauf-Etappen gegen die Gewalt
Volkslauf: 92-km-Distanz soll zahlreiche Läufer anziehen
Schillig/wan. Nachdem der wangerländischen Küstenort Schillig schon bei der Premiere im letzten Jahr dabei war, wird beim
"EWE-Nordseelauf 2003" diesmal auch Wilhelmshaven eine der acht Etappen dieses Volkslaufs für Freizeitläufer und Semi-
Professionals sein. Dieser startet am 21. Juni in Krummhörn-Greetsiel und geht mit Etappen von 10 bis 13,5 Kilometer Länge
über Cuxhaven bis nach Wremen-Dorum, wo am 29. Juni auch die Gesamtsieger geehrt werden.
Erneut steht der Etappenlauf unter dem Motto "Mach nicht halt – Lauf gegen Gewalt" und die Veranstalter sind wieder die Nord-
see GmbH "Sieben Inseln – eine Küste" sowie der Kirchliche Dienst in Freizeit, Erholung und Tourismus der Ev-luth. Landes-
kirche Hannovers, während die EWE als Hauptsponsor fungiert. Auf einer Pressekonferenz erläuterte Hartmut Schoormann von
der Nordsee-GmbH am Montag das Programm, das eine Rundumbetreuung bietet von der sportlichen Betreuung durch vier aus-
gebildete Trainer über gebuchte Unterkünfte bis hin zu den nötigen Transfers. Die Distanzen der Einzeletappen liegen zwischen
sechs und 17 Kilometern und die Gesamtstrecke umfasst 92 Kilometer.
Ziel der Laufserie ist es, den Sportlern Trainingsmöglichkeiten zu bieten und Wettkämpfe mit einem Familienurlaub an der Nord-
see zu verbinden. Bewusst wurden durchweg küstennahe Etappen ausgesucht. Zielgruppe sind vor allem jüngere aktive Leute.
Nachdem 2002 rund 1500 Teilnehmer dabei waren, von denen 50 den gesamten Lauf mitmachten, liegen auch jetzt nach eben
erfolgter Internetpräsentation
www.nordseelauf.de bereits zahlreiche Meldungen vor. Die Schirmherrschaft übernehmen die
Ev.-luth. Landeskirche, der Landessportbund sowie der Niedersächsische Innenminister. Maskottchen "Robby" wird natürlich
wieder mitlaufen.
In Schillig am Dienstag, dem 24. Juni, gehören zum Programm auch eine Handicap-Etappe von sechs Kilometer als Strandlauf
durch tiefen Sand sowie ein Watt- und Strandlauf als offener Volkslauf. Sportlicher Träger ist hier die Wangerland Touristik GmbH
Ansprechpartner Friedo Gerdes und Bernhard Hase. In Wilhelmshaven geht es am Donnerstag, dem 26. Juni, vom Valois-Platz
aus auf einen zweimaligen Rundkurs um den "Großen Hafen". Sportlicher Träger ist hier die Touristik- und Freizeit GmbH, An-
sprechpartner Ingrid Janßen und Friedhelm Henze. Die Startgelder betragen pro Lauf 5 Euro, worin das Teilnehmer-T-Shirt mit
Logo enthalten ist.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Juni 2003
Ostfriese meistert Gegenwind am besten
Nordseelauf: Jörg Valentin gewinnt die Leuchtturmetappe von Upleward über Campen nach Pilsum
Von Karsten Gleich
Krummhörn. Genau 41 Minuten und acht Sekunden brauchte der Norder Jörg Valentin. Dann hatte er die zwölf Kilometer lange
Auftaktstrecke des Nordseelaufs vom größten deutschen Leuchtturm in Campen zum kleinsten Leuchtturm in Pilsum bewältigt
und das Rennen gewonnen. Insgesamt acht Etappen zwischen 10 und 14 Kilometern Länge laufen die 75 Tourläufer der Gesamt-
wertung. Von Upleward bis nach Pilsum wurden sie von über 80 Tagesläufern begleitet, so dass insgesamt mehr als 150 Athleten
am Start waren.
Gleich nach dem Startschuss, der nach einem lautstark gezählten Countdown der zahlreichen Zuschauer am Trockenstrand in
Upleward ertönte, setzte sich Jörg Valentin an die Spitze. “Ich hatte sehr mit dem Wind zu kämpfen”, beschreibt der 41jährige die
Strecke entlang des Deiches. Doch es zeigte sich, dass der Ostfriese mit dem Gegenwind gut umgehen konnte. Laut Mit-
organisator Hans-Ulrich Elter kommen über 80 Prozent der Tourenläufer aus südlicheren Gegenden. Sie alle hängte der Ostfriese
locker ab und kam in Pilsum mit über dreieinhalb Minuten Vorsprung vor Volker Peters vom MTV Borsum an. Den dritten Platz in
der Etappe belegte der Tourenläufer und Gesamtsieger des Vorjahres Heinz Dankers (Hamburg) mit 45 Minuten und 14 Sekun-
den. Der 34jährige plant die gesamte Tour mitzulaufen. Bei den Frauen gewann die 35-jährige EWE-Läuferin Tina Versemann in
55:52 mit rund zweieinhalb Minuten Vorsprung vor der 48jährigen Ursula Schwarzlmüller von der Stolpergruppe Winsen.
Der Lauf, der von der Nordsee GmbH und der evangelischen Landeskirche Hannover organisiert wird, steht unter dem Motto
“Mach nicht halt - Lauf gegen Gewalt.” Eine Stunde vor dem Start in Upleward hielt die Auricher Landessuperintendentin Oda-
Gebbine Holze-Stäblein dazu einen Open-Air Gottesdienst auf dem Trockenstrand. “Die afrikanische Musikgruppe, die den
Gottesdienst begleitete, brachte die Läufer mit ihren Rhythmen in die richtige Laufstimmung”, sagte Mitorganisator Hartmut
Schneider die Resonanz. Zu den Höhepunkten des Nordseelaufs zählt in diesem Jahr die siebte Etappe von Neuwerk nach Cux-
haven: “Es geht zwölf Kilometer quer durchs Watt. Das ist für alle Läufer ein einmaliges Erlebnis.”
Für das kommende Jahr haben sich die Veranstalter um Hans-Ulrich Elter bereits etwas ganz besonderes ausgedacht: “Wir
planen einen Nordseelauf über alle sieben Inseln. Größtes Problem ist die Logistik, da auf fünf Inseln alles mit Pferd und Wagen
erledigt werden muss.”

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 26. Juni 2003
Nach Schillig führt Tour in die Jadestadt
Fünfte Etappe des Nordseelaufs startet heute um 18 Uhr
Schillig/Wilhelmshaven (kat). Äußerst widrige Witterungsbedingungen herrschten auf der vierten Tour des 2. Nordsee-Laufs
unter dem Motto “Mach nicht halt - lauf gegen Gewalt” durch Esens. Umso erfreuter waren Veranstalter und Sportler, als sie mit
strahlendem Sonnenschein zum “Friesencross” in Schillig erwartet wurden. Vor einigen Schaulustigen machten sich nach dem
Startschuss von Hartmut Schormann, Aufsichtsrats-Vorsitzender “Die Nordsee” am Dienstagmorgen zunächst die acht Tages-
starter auf den Strandlauf über sechs Kilometer. Anschließend schnürten diejenigen, die seit dem Auftakt am Sonnabend dabei
sind, ihre Schuhe – zur fünften Etappe, bei denen nicht gemeinsam, sondern einzeln gestartet wurde. “Jeder kämpft für sich –
gegen die Uhr, gegen Wind und Sand”, so Organisator Marc Pickel, der dem “Chef vor Ort, Bernhard Haase, für die perfekte
Streckenbearbeitung dankte.
Der zweite Einzel-Zeitlauf, allerdings sechs Kilometer durch das Watt, folgte am Nachmittag, ehe sich 24 Aktive am offenen 10
km-Volkslauf beteiligten – getreu dem Motto, stets mit einem Fuß im Wasser. Führte die Strecke doch sowohl am Strand ent-
lang als auch durch das Watt. Für die Versorgung der Sportlerinnen und Sportler zeichnete der Kirchliche Dienst unter Leitung
von Pastor Hartmut Schneider verantwortlich. “Unsere Bananenmilch ist echter Zaubertrank für Schillig”, so warb Hartmut
Schneider mit seinem Frauentrio Helga Dorow, Elke Krüger und Sabine Kulik. Knapp 550 Läufer beteiligten sich bislang an der
Tour, die nach dem gestrigen Pausentag auf dem Valoisplatz in Wilhelmshaven halt macht. Um 18 Uhr erfolgt durch Aida Klein-
schmidt, Geschäftsführerin der Touristik&Freizeit GmbH, der Startschuss zum 10 km-Südstrandlauf. Dabei wird zweimal der
Rundkurs um den großen Hafen absolviert. Nachmeldungen sind heute noch von 16 bis 17.30 Uhr auf dem Valoisplatz möglich.
Alle Teilnehmer erhalten ein T-Shirt. Für das musikalische Programm sorgen der Jazzclub “Dixie Quartett” sowie “Black and
White”, acht Musiker aus Afrika. Gegen 20 Uhr erfolgt die Siegerehrung.
Straßensperrung: Heute von 17 bis 20 Uhr sind Kaiser-Wilhelm-Brücke und einige Straßen in der Südstadt gesperrt (zum Teil
halbseitig).

NIEDERELBE ZEITUNG vom 27. Juni 2003
"In 66 Minuten von Hamburg nach Cuxhaven"
Die 7. Etappe des 2. EWE-Nordseelaufes startet am morgigen Sonnabend von der Insel Neuwerk
Am morgigen Sonnabend ist es so weit. Die 7. Etappe des 2. EWE-Nordseelaufes, die unter dem Motto "In 66 Minuten von Ham-
burg nach Cuxhaven” stattfindet und schon viel Aufsehen erregt hat, beginnt gegen 18.15 Uhr auf der Insel Neuwerk. J
eder Teil-
nehmer, der weniger als 66 Minuten von Hamburg nach Cuxhaven benötigt - und das geht natürlich nur durch das Watt von Neu-
werk nach Cuxhaven - bekommt eine gesonderte Urkunde.
Laufen kann man zwar überall und jederzeit, aber gerade im Urlaub befreit Laufen von der Bürde des Alltags und weckt neue
Lebensgeister. Zusätzlich macht es ausgesprochen Spaß, zusammen mit Gleichgesinnten zu trainieren. Wenn man dann noch
die einzigartige Landschaft an der niedersächsischen Nordseeküste genießen kann und sich den frischen, gesunden Seewind um
die Nase wehen lässt, ist Erholung und Trainingserfolg schon vorprogrammiert.
Mit dem Schiff nach Neuwerk
Mit Ebbe und Flut auf Du und Du immer mit einem Fuß im Wasser - das macht den Reiz des EWE-Nordseelaufes 2003 aus.
Sicher ist es für jeden Sportler ein einmaliges Erlebnis, sich die attraktive Urlaubslandschaft zwischen Ems und Elbe zu erlaufen.
So ist die 7. Etappe, die von der Hamburgischen Insel Neuwerk durch das Hamburgische und Niedersächsische Wattenmeer
zum "Stadion am Meer" am Sandstrand in Cuxhaven führt, eine besondere Attraktion. Rund 250 Läufer haben sich bereits ange-
meldet und einige bereiten sich an den Cuxhavener Stränden intensiv auf dieses Event vor.
Am Sonnabend ab 10.30 Uhr können sich noch kurzentschlossene Läuferinnen und Läufer bis zur Teilnehmergrenze von 500
Personen am Schiffsableger nach Neuwerk an der Alten Liebe für diese Einzeletappe anmelden. Die Gebühr beträgt 7,50 Euro
zuzüglich 10 Euro für den Schiffstransfer und einer Nachmeldegebühr von 2,50 Euro. Restkarten für diejenigen, die zwar nach
Neuwerk mit dem Schiff fahren und dann durchs Watt zurückwandern wollen, aber nicht am Lauf teilnehmen, können dann ab 12
Uhr für 10 Euro erworben werden. Die Abfahrt soll gegen 12.30 Uhr erfolgen. Der tidenabhängige Start ist gegen 18.15 Uhr auf der
Insel Neuwerk vorgesehen.
Zuvor findet für alle EWE-Nordseeläufer ein kurzes Aufwärmprogramm mit ausgebildeten Trainern außendeichs vor der zentralen
Anlaufstelle, der Restaurant-Pension Fock, statt. Während,des Laufes werden alle  Sportler im Watt durch Notarzt, verschiedene
Streckenposten, THW, DLRG und Helfer des ATS Cuxhaven begleitet und betreut. Im Zielbereich am "Stadion am Meer", wo bis
18 Uhr das 10. DBB-Cux-Beach-Basketball-Turnier' stattfindet, stehen mehrere Duschen und ein Bustransfer zum Fort Kugelbake
zur Verfügung.
Mit der Hamburger Band "Crossover" wird dann im Fort Kugelbake ab
20 Uhr eine Riesenfete mit den Teilnehmern des Cux-
havener Oldtimer- und Veteranentreffens, des EWE-Nordseelaufes und des Beach-Basketball-Turnieres steigen. Die Veranstalter
hoffen, auch die Cuxhavener Bevölkerung und Gäste zum Mitfeiern motivieren zu können. Die Band "Crossover” spielt Musik aller
Stilrichtungen, ob rockig, soft oder rhythmisch. Für die sechs Bandmitglieder gibt es keine musikalischen Tabus. Eintrittskarten
(6 Euro) gibt es nur an der Abendkasse.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Juni 2003
Matthias Wilshusen dominiert im Watt
Gebürtiger Cuxhavener gewinnt den Nordseelauf
hup. Nachdem Meeresgott Neptun das Watt am Sonnabend von den Wassermassen befreit hatte, starteten bei tollem Wetter
über 250 Läuferinnen und Läufer die 7. Etappe des 2. EWE-Nordseelaufes von der Insel Neuwerk bis zum "Stadion am Meer”. Mit
großem Vorsprung gewann bei den Herren der gebürtige Cuxhavener Matthias Wilshusen, der für MTV Wolfenbüttel startet, in der
Zeit von 45:01,37 Minuten. Bei den Damen siegte Anne Hegerfeldt (Bahrenfelder SV) in 56:02,51.
Am Schiffsableger nach Neuwerk an der Alten Liebe herrschte am Sonnabendmittag reges Treiben. Die Teilnehmer der 7. Etappe
die unter dem Motto "In 66 Minuten von Hamburg nach Cuxhaven" stand, mussten registriert werden, bevor sie sich auf die Reise
zur hamburgischen Insel begaben. Bis zum Start gegen 18.15 Uhr am "Gasthof Frick" auf Neuwerk war Relaxen angesagt. Die
12,5 Kilometer lange Strecke durch das Hamburgerische und Niedersächsische Wattenmeer haben 95 Läufer unter 66 Minuten
absolviert.
Ergebnisse Läufer: 1. Wilshusen, Matthias (MTV Wolfenbüttel, 45:01,37 Minuten; 2. Meißner, Dennis (TSV Gronau, 46:47,40);
3. Fisser, Markus (ohne Verein, 49:06,70);
Läuferinnen: 1. Hegerfeldt, Anne (Bahrenfelder SV, 56:02,51); 2. Nickolaus, Sabine (VFL Wingst, 1:03:14,35); 3. Haake, Fiona
(ohne Verein, 1:03:56,32).
Neuwerk - Cuxhaven auch in nächsten Jahr
Nach dem Zieleinlauf konnten sich die Sportler mit frischem Obst von den Strapazen des Laufes erholen und anschließend zur
Siegerehrung und Abendveranstaltung ins Fort Kugelbake aufbrechen. Bei guter Musik der Hamburger Band "Crossover" wurde
noch lange über die eigenen Laufleistungen und den gelungenen Auftakt des 1. Hamburger-Watt-Laufs gesprochen. Von vielen
Teilnehmern war zu hören, dass es im nächsten Jahr ein Wiedersehen geben wird, um dann die aufgestellten Zeiten verbessern
zu können.

NORDSEE ZEITUNG vom 30 Juni 2003
Nordseelauf verbindet mit jedem Schritt
Zehnjähriger schafft Strecke Neuwerk-Cuxhaven
Kreis Cuxhaven. "Ich wollte es einfach schaffen, und ich habe durchgehalten", triumphierte Jörg Ilmer mit geballter Beckerfaust
im Cuxhavener Stadion am Meer. Der Zehnjährige hatte die siebte Etappe des Nordseelaufs durch Schlick, Sand und Wasser als
jüngster Teilnehmer geschafft. Das Besondere: Die Laufstrecke führte zwölf Kilometer über den Meeresgrund - von der Watten-
insel Neuwerk nach Cuxhaven-Duhnen.
Schon am vergangenen Wochenende war der Nordseelauf in Greetsiel in Ostfriesland gestartet. Unter dem Motto "Mach nicht
halt - lauf gegen Gewalt", nahmen 75 Freizeit- und ambitionierte Wettkampfsportler die volle Herausforderung an und absolvierten
insgesamt acht Wettkämpfe mit 88 Kilometern in neun Tagen. Alle Starts waren auch als offene Volksläufe ausgeschrieben.
Den Reiz eines Wattlaufs genossen am Sonnabend mehr als 300 Teilnehmer bei besten Wetter- und Streckenbedingungen. Eine
Pferdestaffel sorgte sogar im Watt dafür, dass die Läufer den Weg fanden und sich sicher fühlten. Zwei Verpflegungsstationen auf
dem Meeresgrund dürften wohl auch einmalig gewesen sein. "Wie eine aufgereihte Perlenschnur", staunte eine Zuschauerin, als
die Läufer im Watt vom Duhner Strand aus sichtbar wurden. Nach nur 45 Minuten erreichte Matthias Wilshusen aus Wolfenbüttel
als Sieger das Ziel. Schnellste Frau war Anne Hegerfeld aus Hamburg in 56 Minuten. Über und über mit Schlick bespritzt, wurde
jeder einzelne Läufer vom begeisterten Publikum mit lauten Anfeuerungsrufen geradezu die letzten Meter über die Ziellinie ge-
tragen.
Die Endetappe führte gestern Mittag von Wremen nach Dorum. Rund 100 Läufer schnürten am Wremer Kutterhafen ihre Sport-
schuhe. Einigen Gesamttourläufern waren schon Abschiedsschmerz und "müde Beine" anzumerken. "Die gemeinsamen Erleb-
nisse und die Kameradschaft machen den Reiz dieses Lauf-Urlaubs aus. Schade, dass die schöne Zeit wieder vorüber ist”, be-
dauerte Tina Versemann.
Volksfeststimmung kam auf den Dorumer Hafenterrassen auf, als die Lokalmatadoren im Ziel einliefen. Als schnellster Wurster
wurde Axel Richter aus Mulsum begrüßt. Beifall gab es auch für "Wattkönig" Heinz Dankers. Der Gewinner der Tour 2002 konnte
auch dieses Mal die Tourwertung (5:42:10) für sich entscheiden. Ursula Schwarzlmüller führte den Nordseelauf von der ersten
Etappe an und ließ sich in Dorum als Gesamtsiegerin feiern (7:20:46). (ul)

NORDSEE ZEITUNG vom 30. Juni 2003
Mit Blasen an den Füßen durchgehalten
EWE-Nordsee-Lauf 2003 endet in Dorum
Wremen. Dennis Meißner aus Gronau gewann gestern die achte und letzte Etappe des EWE-Nordsee-Laufs 2003, die von
Wremen nach Dorum führte. Den Gesamtsieg sicherte sich der Hamburger Heinz Dankers, der in Dorum als Zweiter über die
Ziellinie lief. Die Streckenlängen betrugen zwischen 10 und 13,5 Kilometern.
Der Lauf “Tour de Nordsee" wurde am Sonnabend, 21. Juni mit der ersten Etappe von Krummhörn nach Greetsiel gestartet. Am
25. Juni wurde ein Ruhetag eingelegt. Veranstalter sind der Verband "Nordsee - Sieben Inseln - eine Küste" und die Landeskirche
Hannover. An den einzelnen Läufen beteiligten sich stets zwischen 100 und 250 Läufer und Läuferinnen. Für das größte Teil-
nehmerfeld sorgte am Sonnabend der "Wattlauf” von Neuwerk nach Cuxhaven mit etwas mehr als 250 Athleten. Die Athleten
kamen aus fast allen Bundesländern.
Günter Leck war mit 69 Jahren der älteste Teilnehmer. 68 Männer und Frauen liefen alle acht Etappen. Unter diesen Aktiven war
auch Marlene Reglin (OSC Bremerhaven). "Ich hatte mir Blasen gelaufen, wollte schon aufgeben, doch eine tolle Betreuung sowie
ständig neue Motivation haben mich wieder vorangetrieben", berichtet die 57-Jährige. Am Ziel war sie froh, durchgehalten zu
haben. Für die Athletin stand der olympische Gedanke im Mittelpunkt.
Gestern sicherte sich Meißner, der am Tag zuvor Zweiter wurde, in 44:57,52 Minuten souverän den Tagessieg. Über die Hälfte
der Strecke lief er mit Dankers (46:05,45) und dem Drittplatzierten, Markus Fisser aus Duisburg 47:25,04), in der Spitzengruppe.
Das Trio hatte sich schnell vom Feld abgesetzt und wollte den Sieg unter sich ausmachen. Zwischenzeitlich hatte Fisser Mühe,
den beiden Kontrahenten zu folgen, fand aber wieder Anschluss. Bei Kilometer acht setzte sich Meißner endgültig ab und kam
mit klarem Vorsprung ins Ziel.
Schnellste Frau war gestern Eva Wheeler aus Berlin, die in 56:01,60 Minuten ins Ziel kam. Platz zwei sicherte sich Ursula
Schwarzlmüller aus Winsen (56:52,89) vor Tina Versemann aus dem EWE-Team (58:30,82). SchwarzImüller gewann die Ge-
samtwertung in 7:20:47 Stunden vor Marlene Mayer aus Stolberg (7:39,52) und Silke Thelen (7:44,19). In der Herrenkonkurrenz
dominierte Dankers in 5:42:10 Stunden vor Fisser (5:47:15) und dem 0ldenburger Bastian Düser (6:02,23). (jm)
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