5. Volksbanken-Abendsportfest
Weltklasse hinterm Deich / Sonnabend, 21. Juli 2001 / Cuxhaven-Döse /
Strichweg-Sportplatz ab 16:00 Uhr

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Sieben schon etwas ältere Presseberichte (Jetzt hier auf der Seite)
Deutsche Routiniers überzeugten bei WM-Test
Alle Ergebnisse (Auf der Home-Page von Helmut Behrmann, Verden)
Tim Schwarzmeier (TSV Bremervörde) gewinnt 1000-Meter-Lauf
Pressebericht vom 23. Juli 2001
Olympiade mit Kastenfrosch und Tigerente
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Nordsee Zeitung vom 12. April 2001
Stars zum Anfassen hinter dem Deich
5. Abendsportfest der Leichtathleten in Cuxhaven
Cuxhaven. Heinz Hüsselmann, Veranstalter des Abendsportfestes "Weltklasse hinter dem Deich", ist geizig. Er geizt mit Namen. Lars Riedel, die Diskus-Legende, lässt er sich entlocken, und auch den Kugelstoßer Oliver-Sven Buder. Ansonsten hält er dicht, verspricht am 21. Juli lediglich ein Weltklasse-Feld.
Zum fünften Mal richtet Hüsselmann diese Leichtathletik-Veranstaltung in Cuxhaven aus. "Cuxhaven ist auf einem guten Weg", sagt er. "Wir werden mit unserem Abendsportfest in diesem Jahr unter den Top Fünf aller Leichathletik-Veranstalt- ungen in Deutschland landen."
Hüsselmanns Faxgerät macht derzeit Überstunden und seine Telefone laufen heiß, denn aus aller Welt melden sich Athleten, die in Cuxhaven an den Start gehen wollen.
Das Meeting an der Elbe ist nicht nur wegen seines familiären Charakters und der begeisterungsfähigen Zuschauer so beliebt bei den Sportlern, sondern in diesem Jahr auch, weil es kurz vor der Weltmeisterschaft in Kanada stattfindet. "Es ist das  letzte Sportfest vor der WM und viele Athleten wollen es nutzen, um ihre Form zu überprüfen", sagt Hüsselmann.
Erstmals wird das Abendsportfest nicht mitten in der Woche, sondern an einem Sonnabend ausgerichtet. Es wird am         21.
Juli um 16 Uhr beginnen und soll gegen 19 beendet sein.
Dank des Hauptsponsors, der Volksbank eG, bleiben die Eintrittspreise erschwinglich. "Das war uns ganz wichtig", so Hüsselmann, "es soll ja eine Veranstaltung für die ganze Familie sein."
Ticket-Hotline
Tickets gibt es ab sofort in den Filialen der Volksbank. Die Karten können jedoch auch unter der Hotline 0180/322 97 27 geordert werden. Auf Wunsch schickt die Volksbank sie dann zu. Besonders begehrt sind die Sitzplätze auf der Tribüne direkt an der Ziellinie. "Die gehen immer weg wie warme Semmeln", so Hüsselmann.
Absperrungen, wie in den großen Stadien, wird es in Cuxhaven nicht geben. "Hier erlebt man Stars zum Anfassen, hautnah", sagt der Veranstalter. Und dann lässt er sich doch noch einen Namen entlocken: Colin Jackson, Sprinterstar aus England.
Niederelbe Zeitung vom 12. April 2001
Ein Ostergeschenk: Tickets für das 5. Abendsportfest
Sonnabend, 21. Juli: “Weltklasse hinterm Deich”
dz. Für die Freunde der Leichtathletik gibt es in diesem Jahr wieder ein Highlight, denn das Cuxhavener 5. Volksbanken- Abendsportfest "Weltklasse hinterm Deich" findet diesmal an einem Sonnabend (21. Juli) statt.
Diese Leichtathletik-Fete auf dem Strichweg-Sportplatz steht unter einem ganz besonderen Stern, denn es ist die Generalprobe für die danach stattfindenden Weltmeisterschaften in Kanada. "Wir haben jetzt schon Anfragen von Athleten vom gesamten Erdball, die in Cuxhaven an den Start gehen wollen", sagte Meetingchef Heinz Hüsselmann.
Auf dem ersten Pressestammtisch im Waldschlösschen "Bösehof” in Bad Bederkesa anlässlich des kommenden Jubiläums- Abendsportfestes gab der Titelsponsor, die Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven, vertreten durch den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Gerhard Goerke, Volksbank Bederkesa-Schiffdorf und Matthias Lohse, Volksbank im Landkreis Cuxhaven und Frank Koschuth, Volksbank Bremerhaven-Wesermünde, einen ersten Ausblick auf das Engage- ment der Banken beim Abendsportfest.
So werden die Volksbanken auch in diesem Jahr wieder den Kartenvorverkauf für "Weltklasse hinterm Deich" durch das dichte Zweigstellennetz gewährleisten.
Wer seiner Familie oder Freunden ein schönes Ostergeschenk präsentieren will, der kann jetzt schon Tickets bei sämtlichen Volksbanken in unserer Region sowie unter der Hotline (0 180) 32 29 72 7 und Internet
www.Volksbankeg.de bekommen.
Im Rahmen des Abendsportfestes : 800 m (Schülerinnen A / mJgd B) 1000 m (Schüler A) (National offen)
Nordsee Zeitung vom 16. Mai 2001
Cuxhaven gehört zum Diamonds Cup
Leichtathletik-Meeting wird aufgewertet
Cuxhaven. Das Leichtathletik-Meeting in Cuxhaven am 21. Juli gehört neu zur Serie der German-Meetings um den Diamonds Cup. Cuxhaven tritt an die Stelle von Ingolstadt, das keine Zusage einer TVBerichterstattung hat.
Beim Diamonds Cup werden insgesamt 55 000 Euro an acht Athleten ausgeschüttet, die bei fünf der sieben Veranstaltungen die meisten Punkte gesammelt haben.
Der Sieger, im Vorjahr Kugelstoß-Weltmeisterin Astrid Kumbernuss aus Neubrandenburg, kassiert 20 000 Euro. Der  zweite Platz bringt 12 500 Euro, Rang acht noch 1000 Euro. Die Wettkampf-Stationen bilden Jena (2. Juni), Rehlingen       (4. Juni), Kassel (13. Juni), Nürnberg (17. Juni), Cottbus (18. Juli), Cuxhaven (21. Juli) und das Finale in Leverkusen       (26. August). Die vier ausgewählten Disziplinen sind in diesem Jahr die 100 oder 200 m und die 800 m der Frauen sowie  die 1000 oder 1500 m und die 110 m Hürden der Männer.
Nordsee Zeitung vom 12. Juni 2001
Tickets gibt es schon
“Volksbanken-Sportfest” am 21. Juli in Cuxhaven
Bad Bederkesa. Die Planungen für das 5. Volksbanken-Abendsportfest am 21. Juli in Cuxhaven laufen auf Hochtouren. Gestern wurde das Plakat für die Veranstaltung vom Organisationsteam der "Arbeitsgemeinschaft Volksbanken" in Bad Bederkesa vorgestellt.
Dem Team der Volksbanken gehören Gerhard Goerke, Matthias Lohse und Frank Koschuth an. Das Trio bestätigte eine enorme Kartenanfrage. Tickets gibt es daher schon jetzt im Vorverkauf zu verbilligten Preisen bei allen Filialen der Volks- banken im Landkreis sowie in Bremerhaven und Cuxhaven. Karten können auch unter der Hotline Tel.: 0180/3229727 oder online über www.volksbankeg.de  geordert werden.
Das Meeting an der Elbe steht wieder unter dem Motto "Weltklasse hinter dem Deich". Es ist nicht nur wegen seines familiären Charakters und der begeisterungsfähigen Zuschauern bei den Sportlern sehr beliebt.
Das Abendsportfest ist die letzte Veranstaltung vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Kanada. Die Athleten haben in Cuxhaven die letze Chance, ihre Form zu überprüfen. "Und die wollen sie natürlich alle nutzen", sagt Goerke.
Die fünfte Veranstaltung wird erstmals nicht mitten in der Woche, sondern an einem Sonnabend ausgetragen. Das Meeting  am 21. Juli beginnt um 16 Uhr und endet gegen 19 Uhr. 14 Disziplinen in Frauen- und Männerkonkurrenzen stehen auf dem Programm. (jm)
Cuxhavener Nachrichten vom 21. Juni 2001
Beim Abendsportfest letzter Test für "WM"
Meetingchef Hüsselmann präsentiert mit Olympiasiegerin Heike Drechsler Top-Athleten bei "Weltklasse hinterm Deich" am 21. Juli auf dem Strichweg-Sportplatz
dz. - Bei einer Pressekonferenz ließ Heinz Hüsselmann, der Meeting-Chef des 5. Volksbanken-Abendsportfestes "Welt- klasse hinterm Deich" die Katze aus dem Sack und präsentierte zahlreiche Top-Athleten, die am Sonnabend, 21. Juli, auf dem Strichweg-Sportplatz an den Start gehen werden.
Cuxhaven ist für viele Leichtathleten der letzte Test vor dem internationalen Höhepunkt, den
Weltmeisterschaften vom 3. bis 12. August in Edmonton/Kanada, so dass zahlreiche deutsche Medaillenhoffnungen den Start an der Elbmündung als letzte Formüberprüfung gegen internationale Konkurrenz nutzen werden.
Großes Lob für die Stadt
Großes Lob und Anerkennung erhielten bei dieser Pressekonferenz, an der Vertreter der Hauptsponsoren (Volksbanken  und EWE) teilnahmen, die Cuxhavener Stadtabordnungen. An der Spitze der Vertretung der Stadt Cuxhaven Hanni Krüger, die Sozial- und Sportdezernentin, sowie Peter Birkmann (Sportreferent), die rechte Hand vom Meeting-Chef, sowie Jochen Kugler, der Marketingleiter des Nordseeheilbades Cuxhaven.
"Unsere Stadt gibt sich alle erdenkliche Mühe, trotz der schlechten finanziellen Haushaltslage, den Zuschauern und Sportlern von nah und fern einen guten Service zu bieten", bescheinigte die Dezernentin. "Einen besseren Werbeeffekt als dieses Sport-Highlight" können wir uns gar nicht vorstellen", meinte Kugler.
Fünf Disziplinen sind in den Frauen-Wettbewerben ausgeschrieben, 100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 100-m-Hürden und Weitsprung. Heike Drechsler, Olympiasiegerin von Sydney, die im Laufe ihrer Karriere schon alles gewonnen hat, will nun endlich auch auf dem Strichweg-Sportplatz ihre Visitenkarte abgeben. Und selbstverständlich will sie siegen.
Bei den Männern werden die Strecken über 100 m, 400 m, 800 m und 5000 m gelaufen. Hinzu kommen die technischen Disziplinen Stabhochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen sowie Diskus und Speerwerfen.
Packendes Höhenduell
Im Stabhochsprung will sich Michael Stolle von Bayer Leverkusen, der in Cuxhaven weilte und bei der Pressekonferenz den Medien Rede und Antwort stand, ein packendes Duell mit Tim Lobinger (LAC Quelle Fürth) und Andrej Tivontchik (USC Mainz) liefern. Der Cuxhavener Stadionrekord von genau 5,90 Metern soll gebrochen und damit auch eine neue Jahres-Weltbestleistung aufgestellt werden.
Aber auch die weltbekannten Diskuswerfer wie Lars Riedel, Jürgen Schult sowie die Speerwerfer Raymond Hecht, Boris Henry und weitere Top-Athleten freuen sich, wieder nach Cuxhaven zu kommen.
Nicht zu vergessen sind die Kugelstoßer Oliver-Sven Buder und der Weitspringer Kofi-Amoah Prah, die beim Abendsport- fest hinterm Deich für Furore sorgten. Die Zuschauer haben die beiden ins Herz geschlossen. Sie erhalten immer viel Applaus.
Dank richtete Hüsselmann auch an Rot-Weiss Cuxhaven und die zahlreichen Helfer für die Ausrichtung dieses Meetings.
Der neue Leichtathletik-Abteilungsleiter Hans-Otto Geffers, der in Leverkusen selbst einmal Trainer des Stabhochspringers Stolle war, sorgt zur Zeit dafür, das die Leichtathletik im Cuxhavener Sport den Stellenwert bekommt, den sie vor vielen jahren einmal hatte.
Es gibt schon Tickets
Karten für das Cuxhavener Abendsportfest gibt es im Vorverkauf bei den Volksbanken in Stadt und Land sowie unter der Kartenhotline 01 80 / 32 29 72 7.
Cuxhavener Nachrichten vom 12. Juli 2001
Drechsler fehlt noch ein Sieg in Cuxhaven
Doppel-Olympiasiegerin hat zugesagt
cn. Die Speerwerfer Raymond Hecht (Magdeburg) und Boris Henry (Saarbrücken) sind in Cuxhaven bekannte Gesichter, doch am 21. Juli, beim 5. Volksbanken-Abendsportfest, will der 39-jährige Peter Blank (Frankfurt) den beiden auf dem Strichweg-Sportplatz die Schau stehlen.
Mit Peter Blank kommt der frisch gebackene deutsche Meister im Speerwurf nach Cuxhaven. Bei den deutschen Meister- schaften in Stuttgart benötigte Blank nur einen Wurf, der bei 88,70 m landete, um Hecht (86,63 m) und Henry (86,38 m) hinter sich zu lassen.
In Cuxhaven, beim letzten Wettkampf auf deutschem Boden vor der
Leichtathletik-WM vom 3. bis 12. August im kanadischen Edmonton, kommt es im Speerwurf ab 16 Uhr zur Entscheidung zwischen den drei TopAthleten.
Im Weitsprung der Frauen hat die zweimalige Olympiasiegerin Heike Drechster (Karlsruhe) dem Organisator Heinz Hüssel- mann fest zugesagt. "Sie hat bislang alles gewonnen, nur Cuxhaven noch nicht", sagt Hüsselmann, “Deshalb kommt sie an die Nordsee."
Weitsprung gut besetzt
Im Vorjahr begeisterte Weitspringer James Beckford (Jamaika) das Cuxhavener Publikum mit einem Satz von 8,38 m und die Zuschauer trieben auch den Berliner Kofi Amoah Prah über die 8-Meter-Marke. Ein weiterer Teilnehmer ist Kareem Streete-Thomson, der eine Bestleistung von 8,63 m aufweist. Außerdem stellen sich mit Konstantin Krause (Ohra-Hörsel)  und Schahriar Bigdeli (Leverkusen) zwei weitere Spitzen-Athleten vor.
Die Tartanbahn in Cuxhaven gilt als sehr schnell. Sie wurde vor zwei Jahren nochmals verbessert, aber ungünstige Witter- ungsbedingungen verhinderten zuletzt Weltklassezeiten. Über 100 Meter Hürden der Frauen messen sich Kirsten Bolm (Köln) und Juliane Sprenger (Kreuztal) mit Lacena Golding aus Jamaika, für die eine Jahresbestleistung von 12,81 Sekunden zu Buche steht. Bolms Bestmarke steht bei 12,98 Sekunden, Sprenger will in Cuxhaven erstmals unter 13 Sekunden laufen.
Niederelbe Zeitung vom 18. Juli 2001
“Weltklasse zum Anfassen” ab morgen in der Innenstadt
“Sportwoche” im Rahmen der Aktion “Summer in the City” von Cuxhaven active
wer. Ganz im Zeichen des großen 5. Volksbanken-Abendsportfestes "Weltklasse hinterm Deich" stehen die am Donnerstag beginnenden Aktionen von “Summer in the City" initiiert von der Werbegemeinschaft Cuxhaven activ. Top-Leichtathleten demonstrieren in der Innenstadt ihre Sportart.
Also wird am morgigen Donnerstag, 19. Juli, der Vize-Weltmeister im Kugelstoßen, Oliver-Sven Buder, ab 16 Uhr eine Kugelstoß-Vorführung Ecke Schillerstraße/Grüner Weg geben. Um 17 Uhr stattet am Donnerstag die Deutsche Meisterin  im Hürdenlauf, Kirsten Bolm, der Nordersteinstraße einen Besuch ab. Sie wird dort für ihr Publikum Hürdengymnastik,  Hürdentechnik und Hürdenlauf demonstrieren.
Der Freitag, 20. Juli, steht unter dem Motto "Cuxhavener Sporttag". Um 11 Uhr startet am Schillerplatz ein Stadtstaffellauf  (je Mannschaft sieben Kinder, Laufstrecke pro Kind rund 200 Meter) quer durch die Cuxhavener Innenstadt für neun bis elfjährige Kinder. Ziel ist der Vanneter Platz. Mit dabei sind der "Tigerenten-Club" und Kinder der Ferienpassaktion. Weiter ist geplant ein gemeinsames Aufwärmtraining mit Top-Athleten, Teilnahme an der Pressekonferenz des 5. Volksbanken- Abendsportfestes, eine Kinderolympiade: Wettkampf in drei Gruppen; Wechsel der Stationen.
Tigerenten-Club live in Cuxhaven
Am Sonnabend, 21. Juli: Besuch der Veranstaltung "Weltklasse hinterm Deich". Eigene kleine Tribüne beim Stabhochsprung. Die Siegerehrung für die Kinderolympiade wird durch Top-Athleten vorgenommen und anmoderiert von Dieter Adler  (ARD). Änderungen vorbehalten! Alle Kinder erhalten freien Eintritt zu der Veranstaltung. Weitere Informationen erhalten  Sie unter Tel.: 0 47 21 / 3 48 84 (Clubhaus Rot-Weiss) von 10 bis 12 Uhr und ab 17 Uhr.
Folgende sportliche Demonstrationen finden im Laufe des Freitages noch statt:
15 Uhr: Basketball mit Spielern von Rot-Weiss Cuxhaven Ecke Norderstein- / Holstenstraße;
15 Uhr: Street-Tennis, Ecke Grüner Weg / Schillerstraße;
16 Uhr: Trampolin-Springen mit den Aktiven vom ATSC an der Nordersteinstraße / Ecke Penzancer Platz;
16 Uhr: Spinning mit dem Fitness-Studio "Magazin", Nordersteinstraße / Ecke Vanneter Platz;
16 Uhr: American Football mit den Aktiven der "Northstars" von Rot-Weiss Cuxhaven am Vanneter Platz;
16 Uhr: American Football mit “Northstars" in der Schillerstraße.
Bevor am Sonnabend dann das Volksbanken-Abendsportfest steigt, sind die Top-Athleten der "Weltklasse hinterm Deich" ab 11 Uhr in der Nordersteinstraße anzutreffen, um ein Interview mit Dieter Adler von der ARD zu führen.

Deutsche Routiniers überzeugten bei WM-Test
Klare Siege für Drechsler, Riedel, Buder und Hecht
Quelle: www.steeple.de
21.07.01 (fc) Die deutschen Routiniers sorgten für die besten Leistungen beim Abendsportfest in Cuxhaven. Jeweils klare Erfolge feierten Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler, Diskuswerfer Lars Riedel, Kugelstoßer Oliver-Sven Buder und Raymond Hecht im Speerwurf. Damit glückte diesem Quartett die Generalprobe beim letzten deutschen Meeting vor  der Weltmeisterschaft in Edmonton.
Drei ungültige Versuche konnten Heike Drechsler an diesem Tag nicht bremsen. Bereits im ersten Sprung hatte sie mit 6,70 Meter ein Ausrufezeichen gesetzt, ehe sie sich im dritten Durchgang auf die Siegesweite von 6,75 Meter steigerte. Bianca Kappler wurde mit 6,28 Metern Zweite.
Ähnlich klar fiel auch der Sieg von Lars Riedel im Diskuswerfen aus. Mit dem letzten Wurf verbesserte er sich noch um vier Zentimeter auf 65,14 Meter. Kein weiterer Werfer war in der Lage, den Diskus über 60 Meter zu schleudern. Kugelstoß- As Oliver-Sven Buder lässt die Formkurve langsam ansteigen. Dreimal stand in Cuxhaven die Zwanzig vor dem Komma.  Die beste Weite der Serie betrug 20,09 Meter.
Der Magdeburger Raymond Hecht bestimmte den Speerwurf und baute im vierten Versuch mit 87,82 Meter die Führung  auf den Mainzer Andreas Linden (83,00 m) auf fast fünf Meter aus. Hechts Vereinskollege Björn Lange schob sich mit 82,48 Metern auch noch vor den WM-Startern Peter Blank (81,02 m) und Boris Henry (78,72 m) ins Klassement.
Im Stabhochsprung behaupteten sich die im WM-Aufgebot nicht berücksichtigten Lars Börgeling und Tim Lobinger (je 5,70 m) gegen die Edmonton-Fahrer Richard Spiegelburg und Michael Stolle (beide 5,60 m). Vor allem Stolle hatte bereits bei seiner Einstiegshöhe von 5,40 Metern Probleme und meisterte diese erst im dritten Anlauf.
Die 800-Meter-Läuferinnen liefen, angeführt von US-Girl Jennifer Toomey (2:00,38 min), an die Zwei-Minuten-Grenze heran. Birgit Rockmeier stellte sich über 100 und 200 Meter vor. Während sie die längere Strecke bei Gegenwind in 22,98 Sekunden gewann, musste sich vorher mit einer Zeit von 11,62 Sekunden der zeitgleichen Melanie Paschke geschlagen geben. Shawn Crawford (USA) siegte bei den Männern gleich zweimal in 10,24 bzw. 10,32 Sekunden.
Über 100 Meter Hürden setzte sich die unbeschriebene US-Amerikanerin Damu Cherry in 13,05 Sekunden gegen Dionne Rose (JAM; 13,15 sec) und Kirsten Bolm (D; 13,23 sec) durch. Einen deutschen Sieg gab es durch Franek Haschke (1:48,30 min) über 800 Meter. Dieses Unterfangen vereitelte dem Berliner Weitspringer Kofi Amoah Prah der US- Amerikaner Darvis Patton (8,04 m) um acht Zentimeter.

Tim Schwarzmeier gewinnt 1000-Meter-Lauf in Cuxhaven
Mit 2:42,50 Minuten neue persönliche Bestzeit bei "Weltklasse hinterm Deich"
Cuxhaven/Bremervörde
(km) Zur Weltklasse gehört der A-Schüler Tim Schwarzmeier vom TSV Bremervörde natürlich nicht, aber das er zur niedersächsischen Klasse zählt, stellte er bei seinem Sieg in 2:42,50 Minuten im 1000-Meter-Lauf  beim 5. Volksbanken-Abendsportfest in Cuxhaven am letzten Sonnabend wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis.
Bei dieser Veranstaltung werden in jedem Jahr Einlage-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler angeboten. Nach den Langstaffeln in letzten Jahr standen diesmal Mittelstreckenläufe über 800 bzw. 1000 Meter auf dem Programm.
Bereits der Blick in die Starterliste bei den Schülern A/B machte deutlich, daß für eine Sieg nur der Bremervörder und der in etwa gleichstarke Alan Meier von der SG Essen/Garthe in Frage kamen. Beide hatten bereits vor dem Rennen kundgetan, daß es kein taktisches Geplänkel geben sollte und beide eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeiten im Visier hatten.
Nach der Papierform schien Tim zwar leicht favorisiert, aber auch Alan ist immer für eine Überraschung gut.
Das Coaching von Tim wurde wie bereits bei der
Bezirksmeisterschaft (BM) in Osterholz-Scharmbeck von TSV-Sportwart  Klaus Michalski übernommen, da Tims Bruder und hauptamtlicher Trainer Patrick auch an diesem Samstag wieder “Geld verdienen” mußte und deshalb nicht dabei sein konnte
Bei einer tollen Atmosphäre mit über 6000 Zuschauern im Stadion waren beide Favoriten "bis in die Haarspitzen" motiviert und hatten sich relativ schnell einen Vorsprung vor dem übrigen Feld herausgelaufen.
Zwischen 500 und 700 Meter "schwächelte" man zwar ein wenig aber dann besannen sich beide Athleten auf das erklärte Ziel "neue Bestzeit" und verschärften das Tempo
wieder.
An der 800-Meter-Marke passierte dann das gleiche wie bei der BM. Alan Meier verschärfte erneut das Tempo und zog
an dem Bremervörder vorbei. 
Doch anders als in Osterholz brauchte Tims “Aushilfs-Coach” diesmal nicht seine Stimm-

                                                                  Tim Schwarzmeier
                                                     Alan Meier                          Tim Clauser

bänder durch lautstarke verbale Motivationsattacken übermäßig strapazieren.
Tim hat inzwischen offen- sichtlich gelernt und blieb an dem Essener dran.
Ausgangs der Zielkurve setzte er dann zu seinem bekannt starken Endspurt an und stürmte unter dem Beifall der Zu- schauer an der vollbesetzten Tribüne vorbei dem Ziel ent- gegen. Dort blieb die Uhr für ihn dann eben bei 2:42,50 Minuten stehen und dieses bedeutete eine neue persön- liche Bestzeit und zumindest vorübergehend auch Platz eins in der aktuellen Besten-
liste
des Niedersächsischen Leichtathletik Verbandes.

Auch Alan Meier konnte mit 2:45,42 Minuten eine neue Bestzeit für sich verbuchen. Als Gesamt-Dritter lief dann mit Jasper von Ahlemann (SV Werder Bremen) in 3:04,28 Minuten bereits der erste B-Schüler ins Ziel. Platz drei bei den A-Schülern belegte Tim Clauser vom TSV Otterndorf in 3:15,17 Minuten.
Auch wenn sich bei den Schülern A und B insgesamt 13 Läufer dem Starter stellten, muß man sich fragen, warum nicht mehr Athleten die Chance nutzten, sich bei einer solchen Veranstaltung zu präsentieren. So musste z.B. der Lauf über 800 Meter der männlichen Jugend B mangels Teilnehmer abgesagt werden.
Neu gemischt werden die Karten jetzt aber spätestens am 25./26. August, wenn bei den Landesmeisterschaften in Olden- dorf (Kreis Stade) die besten A-Schüler Niedersachsens im direkten Vergleich aufeinander treffen, um dort um den Titel eines Landesmeister kämpfen.
























































Cuxhavener Nachrichten vom 23. Juli 2001
Raymond Hecht schoss den Vogel ab
Speerwerfer sorgte mit 87,82 Metern für das herausragende Resultat beim 5. Volksbanken-
Abendsportfest "Weltklasse hinterm Deich"
Es war zwar nicht das sprichwörtliche "Kaiserwetter”, das die rund 250 Athleten aus über 20 verschiedenen Nationen am Sonnabend zum Leichtathletik-Sportfest "Weltklasse hinterm Deich" auf dem StrichwegSportplatz begrüßte. Doch die Organisatoren waren froh, annehmbare Bedingungen vorzufinden, auch wenn der Wind etwas zu stark blies.
Erst zum Schluss der Veranstaltung setzte der Regen ein, der noch im vergangenen Jahr für einen Wermutstropfen beim Volksbanken-Abendsportfest gesorgt hatte.
Rund 6500 Zuschauer fanden den Weg in die hervorragend hergerichtete Sportarena, die sich dem Anlass, auch dank der großartigen Unterstützung der Soldaten des MFG 3, als würdig erwies. Und auch wenn die großen internationalen Stars fehlten, so konnten sich zumindest mehrere Leistungen deutscher Athleten mehr als sehen lassen. Ein nicht gering zu beacht- ender Aspekt, denn in Kürze finden die Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton statt und dem Formtest in Cuxhaven kam daher eine große Bedeutung zu.
Diskuswerfer Lars Riedel ist immer eine sichere Bank
Überragender Akteur war Raymond Hecht. Der deutsche Speerwerfer verbesserte seine persönliche Jahresbestleistung und den Meeting-Rekord deutlich auf 87,82 Meter und dürfte so zu den Medaillenaspiranten bei den kommenden Weltmeister- schaften zählen. Dagegen enttäuschten der deutsche Jahresbeste, Peter Blank, mit 81,03 Metern und Boris Henry mit für ihn inakzeptablen 78,72 Metern. Ihnen waren die Wettkampf-Strapazen der letzten Wochen deutlich anzumerken.
Im Mittelpunkt des Zuschauer- und Medieninteresses stand jedoch Olympiasiegerin Heike Drechsler. Sie dominierte ihre Spezialdisziplin, den Weitsprung, deutlich und gewann mit 6,75 Metern. Zwar fehlen da noch ein paar Zentimeter, um auf Medaillenkurs bei der WM zu liegen, doch wer Drechsler kennt, weiß, dass sie auf den Punkt genau zur Höchstform auf- laufen kann.
Überzeugen konnte auch Diskus.Star Lars Riedel. Seine 65,14 Meter lassen für Edmonton hoffen. Einen seiner letzten  Würfe absolvierte Ex-Olympiasieger und Weltrekordler Jürgen Schult. Der neue Bundestrainer erreichte 57,14 Meter, ihm war jedoch der Spaß an der eigenen Abschiedstournee anzumerken. Publikumsliebling Oliver-Sven Buder gewann im Kugelstoßen mit ordentlichen 20,09 Metern.
Natürlich weckte auch das Stabhochspringen das Interesse der zahlzeichen Zuschauer. Doch anders als in den vergangenen Jahren blieben Spitzenleistungen aus. Lars Börgeling gewann mit 5,70 Metern vor Tim Lobinger (5,70 Meter). Hier hatten die Athleten besonders große Schwierigkeiten mit den Windverhältnissen.
Aus deutscher Sicht eine Hoffnung für die WM ist Weitspringer Kofi Amoah Prah, der mit guten 7,96 Metern den zweiten Platz hinter Darvis Patton (USA, 8,04 Meier) belegte.
Die deutschen Sprinter und Sprinterinnen enttäuschten
Enttäuschend dagegen die Zeiten der deutschen Sprinterinnen und Sprinter. Dies ist allerdings auf darauf zurückzuführen, dass 1,5 Meter Gegenwind bessere Zeiten "verbliesen". So stoppten die Uhren bei Melanie Paschke und Birgit Rockmeier bei 11,62 Sekunden, Mark Blume kam über die 100 Meter der Herren in 10,75 Sekunden nur auf den fünften Rang. Hier gewann der US-Amerikaner Shawn Crawford in 10,32 Sekunden. Einen zweiten Meeting-Rekord gab es über die 800 Meter der Frauen. In international guten 2:00,38 siegte Jennifer Toomey aus den USA hauchdünn vor Mardrea Hymann aus Jamaika, die in 2:00,84 die Ziellinie überquerte. Über 200 Meter der Frauen erzielte.Birgit Rockmeier angesichts der schwierigen Bedingungen gute 22,98 Sekunden bei ihrem Sieg. Über die 100 Meter Hürden der Frauen kam Kirsten Bolm  in 13,23 Sekunden auf den dritten Platz. Hier gewann Damu Cherry aus den USA. Der Deutsche Franek Haschke siegte über die 800 Meter der Männer in mäßigen 1:48,30 Minuten und über die 400-Meter-Distanz kam Lars Figura in 47,25 Sekunden nur auf den vierten Platz. Es siegte Sanjay Ayre aus Jamaika in 45,75 Sekunden. Paul Mwangi aus Kenia kam über die 1500 Meter in 3:38,68 Minuten als Erster ins Ziel. Über die 3000 Meter sahen die Zuschauer etwas überraschend den Erfolg von Takashi Maeda Jpan) in 7:55,24 Minuten.

Cuxhavener Nachrichten vom 26. Juli 2001
Olympiade mit Kastenfrosch und Tigerente
Der “Tigerenten-Club” der ARD besuchte Cuxhaven
Das Leichtathletikmeeting "Weltklasse hinterm Deich" hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Kalender vieler Top-Athleten und Sportbegeisterter entwickelt. Im Rahmen des diesjährigen Sportfestes gab es erstmals auch ein eigenes Begleitprogramm für die jüngeren Zuschauer.
In Zusammenarbeit mit Rot-Weiss Cuxhaven und dem "Tigerenten-Club" der ARD wurde ein abwechslungsreiches Pro- gramm für die Kinder zusammengestellt.
Um 10 Uhr am vergangenen Freitag ging es dann auch schon los. Die erwartungsvoll dreinblickenden Kinder trafen sich, meist in Begleitung ihrer Eltern, vor dem Rot-Weiss Vereinshaus, um über den genauen Ablauf des Spektakels informiert zu werden. Eventuelle Sorgen der Eltern wurden mit dem Hinweis auf die qualifizierte Betreuung zerstreut, so dass die Eltern ihre Sprösslinge mit ruhigem Gewissen zurücklassen konnten. Zur richtigen Einstimmung erhielt dann jedes Kind ein mit dem Tigerenten-Jahresmotto “Freunde ohne Grenzen" bedrucktes T-Shirt.
Getreu diesem Slogan ging es bei den Wettkämpfen der Kinder auch nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern darum, auch und gerade mit Jugendlichen aus verschiedenen Kulturkreisen gemeinsam viel Spaß zu haben.
Sowohl die Verantwortlichen von Rot-Weiss als auch vom Tigerenten-Club, allen voran Maskottchen "Günther Kasten- frosch" und die vielen freiwilligen Helfer bemühten sich nach Kräften, den Kindern die Zeit so unterhaltsam wie möglich zu vertreiben.
Angefangen mit dem um 11 Uhr gestarteten Staffellauf vom Schillerplatz zum Vanneter Platz wurden die kleinen "Tigerenten" durchgehend auf Trab gehalten. Am Tigerentenzelt in der Nordersteinstraße wurden die Kinder von vielen Schaulustigen begrüßt. Zum Lohn für die Mühe wurde den Läufern dann auch von den Spitzensportlern Tim Lobinger und Lars Figura Medaillen verliehen, welche von den meisten Kindern auch voller Stolz den ganzen Tag getragen wurden.
Etwas erschöpft aber glücklich wurden die Kinder anschließend mit dem Tigerenten-Bus nach Döse gebracht, wo sie im Hotel Deichgraf mit großen Portionen Spaghetti mit Tomatensoße verwöhnt wurden. So gestärkt ging es dann zur
Abschlusspressekonferenz des Abendsportfestes beim Strandhaus Döse, wo die Kinder die Athleten mit ihrem Wissens- durst zum Teil ganz schön ins Schwitzen brachten.
Um 15.45 Uhr begann die "Kinderolympiade", der Höhepunkt der Veranstaltung. In drei Disziplinen lieferten sich die Kinder unter den Blicken vieler Strandbesucher einen ungewöhnlichen Wettkampf im Watt.
Schließlich fand dann am Sonnabend vor 6200 Zuschauern am Strichweg die Siegerehrung der "Olympiade" statt. Mit dem Applaus der "Weltklasse hinterm Deich"-Zuschauer und dem Anfeuern der Athleten endeten dann auch zwei ereignisreiche Tage, die allen Beteiligten sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben werden.
Zum Abschluss sei gesagt, dass die zahlreichen Teilnehmer (Kinder) bei ihren Wettkämpfen auf ihre Kosten gekommen sind. Nicht nur das Siegen stand bei dieser "Olympiade" im Vordergrund, sondern auch das Miteinander verschiedener Nationen, denn immerhin waren fünfzehn ausländische Mitbürger unter den Aktiven.

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