EWE Athletics “Weltklasse hinterm Deich”
Sonnabend, 19. Juli 2003 / Cuxhaven-Döse / Strichweg-Sportplatz ab 14:45 Uhr

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NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. März 2003
Das drittbeste “German-Meeting”
Leichtathletik-Veranstaltung “Weltklasse hinterm Deich” ist weltweit an 35. Stelle / Termin für siebte Auflage
ist der 19. Juli
Cuxhaven (flü). “Weltklasse hinterm Deich” ist aus der Region nicht mehr wegzudenken”, betonte Leichtathletik-Sportfest-Veran-
stalter Heinz Hüsselmann, der diese Aussage mit Zahlen untermauerte. Und auch das Interesse an dem Cuxhavener Sportfest
über die Grenzen des Elbe-Weser-Dreiecks hinaus steige an. Hüsselmann hatte zu einem Pressegespräch in das Haus des
Titelsponsors EWE nach Cuxhaven eingeladen. Die Veranstaltung trägt seit dem vergangenen Jahr den Titel "EWE Athletics -
Weltklasse hinterm Deich”. Der Cuxhavener EWE-Chef Thomas Windgassen sagte im Hinblick auf den Tausch der Sponsoren-
position mit den Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven: "Die Staffelübergabe ist gelungen. Gemeinsam wollen
wir das Sportfest weiterentwickeln.”
“Das Zürich des Nordens"
Sehr gute Umfrageergebnisse und auch die Erwartungshaltung der Zuschauer gegenüber den Sponsoren hätten den eingeschla-
genen Weg bestätigt, verdeutlichte Heiner Hanselmann von der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken. "Das Zürich des Nordens",
wie es in der letztjährigen Liveübertragung des NDR-Fernsehens hieß, war von den Leistungen das drittbeste von 15 "German
Meetings", betonte Veranstalter Hüsselmann mit Stolz. Weltweit stufte der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) das Cux-
havener Sportfest an Position 35 ein. Gemessen wurden die Veranstaltungen an 14 Wettbewerben à fünf Athleten und zwei wei-
teren Leistungen.
Die knapp über 6000 Besucher kamen übrigens zu 26 Prozent aus Cuxhaven, 45 Prozent hatten eine Anreise bis zu einer
Stunde, die übrigen 29 Prozent fuhren über 60 Minuten zu dem Sportfest. Das beweise, dass Weltklasse hinterm Deich eine Ver-
anstaltung für die gesamte Region sei. Bei einer Telefonumfrage sei außerdem festgestellt worden, dass 87 Prozent (im Vorjahr
72 Prozent) ungestützt das Sportfest als "die bedeutendste Veranstaltung im Elbe-Weser-Dreieck" nannten. Bei einem direkten
Hinweis aus "EWE Athletics" lag der Wert sogar bei 93 Prozent (Vorjahr 84).
Eine zusätzliche Tribüne
Bei der mittlerweile siebten Auflage des Leichathletik-Meetings am 19. Juli auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz wird es
einige Neuerungen geben. Die Eintrittspreise - Karten soll es ab Mitte April geben - bleiben aber unverändert, wie Hüsselmann
versicherte. Weil im vergangenen Jahr beim Stabhochsprung der Frauen in der nördlichen Kurve nicht ganz so viel Stimmung auf-
kam, soll nun dort eine weitere Tribüne aufgestellt werden.
Insgesamt werde sich die Sitzplatz-Kapazität erhöhen. Hüsselmann hat sein ehrgeiziges Ziel von 8000 Zuschauern, das er schon
im vergangenen Jahr erreichen wollte, noch nicht aufgegeben.
Eine noch bessere Athleten-Besetzung als im Vorjahr erwartet der Veranstalter wegen des günstigen Termins. Etwa einen Monat
später findet die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Paris statt. Das Cuxhavener Meeting wird für viele deutsche Athleten ein
echter Prüfstein sein, denn dort können sich die Sportler noch für die WM qualifizieren.
E-Malls von Cathy Freeman
Auch mit Spitzenathleten aus Japan und Australien rechnet Hüsselmann, weil diese sich zu dem Zeitpunkt im Hinblick auf die
WM in Europa akklimatisieren werden. Ein Traum für ihn wäre die Teilnahme von Cathy Freeman. Die Australierin entzündete bei
den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 das Feuer und gewann über die 400 Meter die Goldmedaille. Hüsselmann: "Mit
Cathy Freeman herrscht reger E-Mail-Verkehr."
Kommt Merlene Ottey?
Und wenn die große in Jamaika geborene Sprint-Diva Merlene Ottey, die nun mit ihren 42 Jahren für Slowenien startet und immer
noch nur um die elf Sekunden für 100 Meter braucht, wieder einmal in Cuxhaven starten möchte, würde Hüsselmann das ermög-
lichen wollen. Im vorläufigen Programm ist das Kugelstoßen der Herren nicht enthalten. Doch auch hier sei der Veranstalter für
eine kurzfristige Umplanung offen, nämlich dann, wenn der Publikumsliebling, Neu-Cuxhavener und Vize-Weltmeister Oliver-Sven
Buder nach einer kürzlich stattgefundenen Operation wieder fit ist.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. März 2003
Athleten können WM-Norm erfüllen
Leichtathletik-Meeting “Weltklasse hinterm Deich” am 19. Juli in Cuxhaven - 14 Disziplinen stehen
Cuxhaven. Die Weichen für das 7. Leichtathletik-Meeting “Weltklasse hinterm Deich" in Cuxhaven, das am 19. Juli ab 15 Uhr
ausgetragen wird, sind gestellt. "14 Disziplinen sind bisher sicher. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Kugelstoßen der
Männer", berichtete Organisator Heinz Hüsselmann in Cuxhaven. Auch in diesem Jahr kommen die technischen Disziplinen in
Cuxhaven etwas kurz. Im Mittelpunkt stehen Läufe zwischen 100 und 3000 Metern.
"Hammerwerfen ist nicht möglich, die Top-Athleten unter den Diskuswerfern haben andere Verpflichtungen. Außerdem können wir
nur einen Wettkampf im Stabhochsprung durchziehen", erläutert Hüsselmann. Die Stabhochspringerinnen wollen sich für die ver-
korkste Vorstellung im Vorjahr in Cuxhaven rehabilitieren. "Annika Becker & Co haben etwas gutzumachen. Darüber sind sich die
Athletinnen einig”, so Hüsselmann.
Bei den Männern werden sich die Cracks im Weitsprung und Speerwurf messen. Außerdem stehen die Laufwettbewerbe über
100m, 200m, 800m, 1500m und 3000m sowie über 110-m-Hürden auf dem Programm. Die Frauen laufen 100m, 200m, 800m und
3000 m sowie 100-m-Hürden. Das Kugelstoßen der Männer hängt davon ab, ob der Wahl-Cuxhavener Oliver-Sven Buder nach der
Schulteroperation rechtzeitig wieder fit ist. Buder musste sich vor drei Wochen einem zweiten Eingriff in Leipzig unterziehen.
Starkes Teilnehmerfeld
Hüsselmann verspricht ein stärkeres Teilnehmerfeld als im Vorjahr. Schließlich bietet sich an der Nordsee die Chance auf Erfüll-
ung der WM-Norm. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften finden ab 23. August in Paris statt.
(jm)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 20. Juni 2003
Ingo Schultz startet erneut beim Meeting
“Weltklasse hinterm Deich”: Der 400-m-Starläufer ist schon in guter Frühform
cn/hup. Nach dem Internationalen Leichtathletik-Meeting, das kürzlich in Dortmund ausgetragen wurde, laufen jetzt die Vorbe-
reitungen für das Highlight in Cuxhaven "Weltklasse hinterm Deich" auf Hochtouren.
Der Eintrittskartenvorverkauf für das Event,
das am Sonnabend, 19. Juli, auf dem Strichweg-Sportplatz ausgerichtet wird, hat begonnen. Tickets gibt es ab sofort bei allen
Geschäftsstellen der Volksbanken und Spar- und Darlehenskassen im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven, Kartenhotline:
01 80 - 3 22 97 27 /
www.volksbankeg.de / E-Mail: info@volksbankeg.de
Der Einlass ist um 14 Uhr. Das Vorprogramm beginnt um 14.45 Uhr. Die Hauptveranstaltung wird um 15.30 Uhr mit nationalen
und internationalen Stars gestartet.
Die Sportredaktion stellt in den nächsten Wochen in lockerer Folge mehrere Stars, die bei dem Leichtathletik-Sportfest starten
werden, vor. Wir beginnen mit
Ingo Schultz, der im vergangenen Jahr das erste Mal in der Küstenstadt an den Start gegangen
war. In Dortmund gewann Schultz in seiner Parade-Disziplin, dem 400-m-Lauf.
Der Durchbruch gelang
Im Jahr 2001 gelang Ingo Schultz bei der Weltmeisterschaft in Edmonton der internationale Durchbruch: Er wurde Vizewelt-
meister über 400 m in ausgezeichneten 44,87 sec. Bereits im Zwischenlauf hatte er seine persönliche Bestzeit auf 44,66 sec.
gesteigert. Für seine Konkurrenz kam Schultz "wie Phoenix aus der Asche". Wohl kaum jemand hatte ihm vor dem 400-m-Finale
die Silbermedaille zugetraut. Als der spätere Weltmeister Avard Moncur (BAH) in der Pressekonferenz gefragt wurde, wann er den
Namen Schultz denn zum ersten Mal gehört habe, war die knappe Antwort: "Gestern".
Vom Kugelstoßen zum Laufen
Die sportliche Karriere des Bundeswehroffiziers verlief ebenso auffällig wie es seine Erscheinung aufgrund seiner stattlichen 2,01
m Körpergröße ist. im Jahr 1998 - erst mit 23 Jahren - begann er mit dem Leistungssport. Seine erste Meisterschaft bestritt er
kurioserweise im Kugelstoßen. Dann folgte sehr schnell hartes Training, und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: 2000
wurde er bereits Deutscher Hallenmeister über 400 m. Ingo Schultz ist ein echter Glücksfall für den deutschen Leistungssport,
denn er steht für herausragende sportliche Leistung und schafft es außerdem, seine berufliche Karriere voranzutreiben.
Zur Zeit promoviert er an der Bundeswehr-Hochschule in Hamburg im Fach Speichertechnologie. Für Kinder und Jugendliche ist
er ein Vorbild im besten Sinne, und dieser Verantwortung ist sich der 400-m-Läufer bewusst: "Kinder sollen sehen, dass das, was
man macht, Spaß macht. Wir Athleten sind dann die Heroes der Kids. Die schauen zu uns auf und wir haben Vorbildfunktion."
Ein weiteres Glanzlicht in seiner Karriere setzte Schultz 2002 bei den Europameisterschaften in München, als er sich vor heim-
ischem Publikum mit einem furiosen Lauf die Goldmedaille sicherte. Der junge Athlet bewies Nervenstärke, denn er konnte dem
enormen Erwartungsdruck, der auf ihm lastete, standhalten und errang das einzige Einzelgold für den DLV.
Die Saison 2003 begann für Ingo Schultz bereits vielversprechend, am 13. Juni lief er in Kassel mit 20,79 sec. Bestzeit über 200
m und am 15. Juni gewann er im Rahmen der DLV-Gala die 400 m in 46,08 sec.
Persönliche Daten
Geboren wurde Ingo Schultz am 26. Juli 1975. Größe/Gewicht: 201 cm/96 kg. Verein: TSG Bergedorf. Trainer: Jürgen Krempin.
Größte sportliche Erfolge: Europameister 2002; Zweiter der WM 2001; Zweiter Europacup 2002; Deutscher Meister 2002;
Deutscher Hallenmeister 2000; Zweiter der DM 2000 und 2001. Mit der Staffel: Zweiter der Hallen-EM 2000; Dritter beim Europa-
cup 2001; Zweiter 2002.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. Juni 2003
Europa-Cup-Siegerin startet in Cuxhaven
Annika Becker will im Stabhochsprung hoch hinaus
cn/dz. Beim 7. Volksbanken- Abendsportfest "Weltklasse hinterm Deich- am Sonnabend, 19. Juli, Beginn 16 Uhr, wird es beim
Stabhochsprung der Frauen bestimmt wieder spannend zugehen. Am Start ist auch Annika Becker, die erst kürzlich beim
Europa-Cup in Florenz als Siegerin aus den Wettbewerben hervorging.
Annika Becker, die junge Stabhochspringerin vom Erfurter LAC, begann die EM-Saison 2002 mit einem Paukenschlag: Sie
sprang mit 4,56 m einen neuen deutschen Rekord. Bei diesem Höhenflug sollte es im letzten Jahr aber nicht bleiben: Bei den
Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid steigerte sie ihren deutschen Rekord zunächst auf 4,65 m, dann auf 4,72 m
und schließlich auf sensationelle 4,77 m. Dies war ein neuer Europarekord und neue Weltjahresbestleistung. Zur EM in München
fuhr Becker dann als klare Mit-Favoritin auf den Titel, konnte dem Druck aber nicht standhalten und platzierte sich auf einem
guten, für die ehrgeizige Athletin jedoch enttäuschenden fünften Rang.
Kaum war die Saison 2002 beendet, startete Becker auch schon in die Hallensaison 2003 mit sehr guten 4,60 m. Mit dieser
Höhe wurde sie im Februar in Leipzig Deutsche Hallenmeisterin. Bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Birmingham belegte sie
einen beachtlichen 5. Rang. Die Freiluftsaison mit dem Höhepunkt Weltmeisterschaften in Paris ist von leichten Verletzungen
begleitet, dennoch sprang Annika mit 4,60 m schon die erste beachtliche Höhe und gewann am letzten Wochenende mit 4,50 m
die Hitzeschlacht (45 Grad) beim Europa-Cup in Florenz. Sie ist also für Cuxhaven bestens gerüstet. Annika Becker lebt und
trainiert in Erfurt, wo sie an der Universität für das Lehramt an Grundschulen studiert.
Persönliche Daten:
Geboren am 12. November 1981, Größe/Gewicht: 170 cm/63 kg, Verein: Erfurter LAC, Trainer: Wolfgang Weber, Thomas Weise.
Größte sportliche Erfolge:
Junioren-Europameisterin 1997, Zweite 1999, Zweite der U23-EM 2001, Zweite der Junioren-WM 2000, Deutsche Meisterin 2001
und 2002, Dritte 1998 und 1999, Deutsche Hallenmeisterin 2002 und 2003, Europa-Meisterschaft-Fünfte 2002, Hallen-WM-Fünfte
2003, Siegerin EC-Superliga 2003.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 27. Juni 2003
Stelldichein der Acht-Meter-Sprünge
James Beckford startet bei “Weltklasse hinterm Deich”
Cuxhaven scheint Ihm zu gefallen, denn bereits zum vierten Mal startet der aus Jamaika stammende Weitspringer James Beck-
ford beim Internationalen Leichtathletik Sportfest "Weltklasse hinterm Deich", welches am Sonnabend, 19. Juli auf dem Strich-
weg-Sportplatz stattfindet. Bereits 1999 siegte Beckford in Cuxhaven mit ordentlichen 8,16 Metern, und aus dem Jahr 2000
stammt sein Stadionrekord von 8,29 Meter.
Die beste Leistung, die Beckford in diesem Jahr erzielt hat, ist er bereits im Mai im nordrheinischen Rhede gesprungen: 8,16
Meter reichten ihm dort zum Sieg. In diesem Jahr wird mit den deutschen Weitspringern in Cuxhaven ernst zu nehmende Kon-
kurrenz für Beckford am Start sein. Für die Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes geht es um die Fahrkarten zur WM
nach Paris. Die vom Internationalen Leichtathletik Verband (IAAF) geforderte A-Norm liegt bei 8,20 Meter, die sogenannte B-Norm
(mit dieser Norm ist nur ein Athlet startberechtigt) bei 8,10 Meter. Sind die Bedingungen gut, wird dieser Wettkampf ein Stell-
dichein der 8-Meter-Sprünge.
Neben Beckford wird ein weiterer Weltklasse-Springer am Start sein. Cheikh Touree (Frankreich), dessen persönliche Best-
leistung bei 8,46 Metern liegt. Für den Franzosen geht es im Jahr 2003 nach langer Krankheit darum, den Anschluss an die
Weltspitze wieder herzustellen.
Persönliche Daten von James Beckford:
Geboren am 10. Januar 1975, Größe/Gewicht: 183 cm/80 kg, Nationalität: Jamaika.
Größte sportliche Erfolge:
Silbermedaille WM 1995 (Weitsprung), Sechster WM 1995 (Dreisprung), Silbermedaille OS 1996 (Weitsprung), Vierter WM 1997
(Weitsprung).

NORDSEE ZEITUNG vom 3. Juli 2003
Hamburger “Riese” gibt sich locker
Ingo Schultz startet bei den EWE Athletics am 19. Juli über 200 m
Beverstedt. Die EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich" am 19. Juli auf dem Strichweg-Sportplatz in Cuxhaven werden zu
einem Wettkampf um WM-Normen. Athleten haben die Gelegenheit, mit guten Leistungen noch auf den WM-Zug nach Paris
aufzuspringen. Diese Probleme hat Ingo Schultz über 400 m nicht mehr. Veranstalter und Sponsoren des Leichtathletik-Meetings
war es gelungen, den amtierenden Europameister und Vize-Weltmeister Schultz für ein Vorgespräch bei den Volksbanken im
Landkreis gestern nach Beverstedt zu verpflichten. Der Hamburger "Riese" gab sich gewohnt locker.
Schultz ist eines der wenigen Aushängeschilder im Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Mit 45,19 Sekunden
hat er die WM-Norm bereits erfüllt, steht nicht mehr unter Druck. "Cuxhaven passt sehr gut in meinen Trainingsplan für die WM.
Außerdem laufe ich gerne vor heimischem Publikum. Auch, wenn ich an der Nordsee die 200 Meter laufe, verspreche ich, dass
die Zuschauer auf ihre Kosten kommen", warb Schultz für das Meeting.
50 Wettkämpfe im Jahr
Der Hamburger bezog auch Stellung zu den Vorwürfen seines DLV-Teamkollegen und Stabhochspringer Tim Lobinger, der von
"Weicheiern" im Team getönt hatte. "Das muss man bei den einzelnen Disziplinen gesondert sehen. Stabhochspringer bestreiten
rund 50 Wettkämpfe im Jahr. Das ist bei 400-m-Läufern, die in jedem Rennen bis an die Leistungsgrenze gehen müssen, nicht
drin", erläuterte der Hamburger.
Organisator Heinz Hüsselmann berichtete, dass die Veranstaltung am Strichweg international besser besetzt sein wird als in den
Vorjahren. "Aber auch auf ein größeres deutsches Aufgebot können sich die Fans freuen", so Hüsselmann. Bei den Männern
wurde zusätzlich das Diskuswerfen ins Programm genommen. Dabei kommt es zum erneuten Duell der beiden Dauerrivalen Lars
Riedel (Chemnitz) und Michael Möllenbeck (Wattenscheid). Im Speerwerfen will der derzeit verletzte Raimond Hecht (Magdeburg)
in Cuxhaven die WM-Norm noch erfüllen. Eintrittkarten für den 19. Juli gibt es bei allen Volksbanken in Stadt und Land. (jm)

Ingo Schultz will in WM-Endlauf
Beverstedt. 400-m-Läufer Ingo Schultz ist einer der Stars, die bei den EWE Athletics am 19. Juli in Cuxhaven an den Start
gehen werden. Für den Hamburger ist Cuxhaven einer der letzten Tests vor der WM in Paris. Mit Schultz sprach Jürgen
Malekaitis:
Frage: Herr Schultz, wie weit sind Sie derzeit noch von Ihrer Bestform entfernt?
Schultz: Ich denke sieben oder acht Wochen. Wenn ich meine Ergebnisse mit denen aus den zurückliegenden Jahren vergleiche,
bin ich gut dabei.
Frage: Wie nutzen Sie die Zeit bis zur WM in Paris?
Schultz: Mit Wettkämpfen in Rom (11. Juli), Cuxhaven und Hamburg (21. Juli). Danach geht es bis zum 8. August ins Trainings-
lager nach St. Moritz und dann nach Berlin (10. August).
Frage: Sie hätten am gleichen Tag am Meeting in Madrid teilnehmen können. Was reizt besonders an Cuxhaven und was hat den
Ausschlag gegeben?
Schultz: Die familiäre Atmosphäre, die ich im vergangenen Jahr genießen durfte. Außerdem laufe ich lieber in Deutschland und
als Hamburger habe ich in Cuxhaven viele Fans.
Frage: Welches Ziel haben Sie sich für Paris gesetzt?
Schultz: Ich will in den Endlauf. Dann ist alles möglich und hängt von der Tagesform ab.
Frage: Wie schnell muss man in Paris die 400 Meter laufen, um eine Medaille zu gewinnen?
Schultz: 44,60 Sekunden sind wohl das Mindestmaß.
Frage: In Cuxhaven starten Sie über 200 Meter. Ihre Bestzeit steht bei 20,65 Sekunden. Welche Zeit haben Sie sich vorge-
nommen?
Schultz: Wenn der Wind an der Küste mir keinen Strich durch die Rechnung macht, will ich unter 21 Sekunden laufen.
Mehr über Ingo Schultz gibt es hier auf der Seite
etwas weiter oben

NIEDERELBE ZEITUNG vom 4. Juli 2003
Yvonne Buschbaum will hoch hinaus
Die Weltklasse-Frau startet im Stabhochsprung
cn/dz.
Mit Yvonne Buschbaum geht eine Weltklasse-Leichtathletin im Stabhochsprung bei der EWE-Athletics "Weltklasse
hinterm Deich" am Sonnabend, 19. Juli, in Cuxhaven an den Start.
Nachdem Yvonne Buschbaum ihr Leben verändert hat, landet
sie einen Höhenflug nach dem anderen. Die ehemalige Junioren-Europameisterin verlegte ihren Wohnsitz von Stuttgart nach
Mainz und nahm das Training bei Herbert Czingon auf. Seit sie diesen Schritt gewagt hat, ist bei der burschikosen Athletin der
Knoten geplatzt.
Neue Deutsche Meisterin
Durch gute Ergebnisse bei großen internationalen Meisterschaften machte Buschbaum auf sich aufmerksam. Zuletzt bei der EM
in München, als sie die Bronzemedaille gewann. Eigentlich lebt und trainiert Yvonne unter erschwerten Bedingungen in Deutsch-
land, denn ihre Eltern und ihre jüngere Schwester leben in Florida. Die junge Soldatin verließ ihr Elternhaus dem Sport zuliebe
bereits als Teenager. Das hat ihr einerseits viel Selbstständigkeit gebracht, bedeutet andererseits, dass sie ihre Familie nur
zweimal jährlich sehen kann.
Im Jahr 2003 steht für Buschbaum wieder eine große Herausforderung an: die Weltmeisterschaft in Paris. Über mangelnde Kon-
kurrenz im eigenen Land durch Annika Becker und Christine Adams kann sie sich nicht beklagen. Alle drei Springerinnen ge-
hören zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen. Am 29. Juni gewann sie mit der Weltklasseleistung von 4,70 m den
DM-Titel in Ulm und unterstreicht damit ihre Anwartschaft auf eine Medaille in Paris. Yvonne Buschbaum startet am 19. Juli 2003
zum ersten Mal in Cuxhaven.
Persönliche Daten
Geboren am 14. Juli 1980 Größe/Gewicht: 170 cm/55 kg, Verein: VfB Stuttgart, Trainer: Herbert Czingon. Größte sportliche Er-
folge: Olympia-Sechste 2000, EM-Dritte 98 und 2002, Hallen-EM-Zweite 02, Hallen-WM-Sechste 2001, WM-Siebte 2001,
Deutsche Meisterin 99, 2000 und 2003, Europacup-Zweite 2000, Junioren-Europameisterin 1999, Deutsche Hallenmeisterin 2000
und 2001.

NORDSEE ZEITUNG vom 8. Juli 2003
"Herr der Ringe" testet WM-Form
Diskus-Ass Lars Riedel startet in Cuxhaven
Cuxhaven. Olympiasieger, Weltmeister, Europameister - die Erfolge von Lars Riedel sprechen für sich. Den letzten Schliff für die
WM in Paris will sich Riedel am 19. Juli bei den EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich" in Cuxhaven holen. Der Start in die
Saison 2003 konnte sich sehen lassen. Beim Diskus-Cup in Wiesbaden unterstrich der für den LAC Chemnitz startende Riedel,
dass in der WM-Saison mit ihm gerechnet werden muss. Nach fast einjähriger Verletzungspause schleuderte er den Diskus auf
sehr gute 67,56 m und erfüllte damit die WM-Norm auf Anhieb. Nur eine Woche später steigerte er sich in Halle auf 69,50 m.
Damit liegt Riedel derzeit auf Rang 3 der aktuellen Weltbestenliste.
Titel am Geburtstag
Fast erwartungsgemäß siegte Riedel auch bei den deutschen Meisterschaften in Ulm. Es war sein zehnter nationaler Meister-
titel. Dieses Jubiläum feierte er an seinem 36. Geburtstag. Einen weiteren Grund zum Feiern gab es an diesem Tag für Riedel:
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zeichnete den Athleten mit dem Rudolf-Harbig-Preis aus. Mit dem nach dem ehe-
maligen Dresdner Weltklasseläufer Rudolf Harbig benannten Preis werden jährlich Athleten geehrt, die ein Vorbild für die Jugend
darstellen. Der "Herr der Ringe" trifft beim WM-Test in Cuxhaven auf hochkarätige Konkurrenz. Vor allem Michael Möllenbeck,
Dauer-Rivale und ebenfalls Weltklasse-Werfer, will dem Chemnitzer den Sieg nicht kampflos überlassen. Die Zuschauer in der
Arena am Strichweg dürfen sich auf einen hochklassigen Wettbewerb freuen.
Zur Person
Geboren: 28.6.1967 in Zwickau / Größe/Gewicht: 199 cm/110 kg / Verein: LAC Erdgas Chemnitz / Trainer: Karlheinz Steinmetz
Größte sportliche Erfolge
Olympiasieger 1996, Olympiazweiter 2000, Weltmeister 1991, 1993, 1995 und 1997, Dritter 1999, Europameister 1998, Europa-
cup-Sieger 1993, 1995, 1997, 2000 und 2001, Zweiter 1991, deutscher Meister 1992 bis 1998, 2000, 2001 und 2003, Zweiter beim
Weltcup 1998, IAAF-Grand-Prix-Gewinner 1991, 1993, 1995, 1997 und 1999.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juli 2003
Michael Möllenbeck will seine Kontrahenten ärgern
Der Zweikampf bei den EWE-Athletics “Weltklasse hinterm Deich” in Cuxhaven
cn/dz. Als Herausforderer von Lars Riedel hat sich im Diskuswerfen Michael Möllenbeck einen großen Ruf erworben. Der Bronze-
medaillengewinner gibt seine Visitenkarte am Sonnabend, 19. Juli, bei den EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich" auf dem
Strichweg-Sportplatz in Cuxhaven ab.
Seine Leistungen in den vergangenen Monaten waren Programm. Und mit Programmen kennt sich der Programmierer Michael
Möllenbeck aus. Seit der WM 2001 in Edmonton, als er die Bronzemedaille gewann, ist bei dem für den TV Wattenscheid 01
startenden Athleten der "Knoten geplatzt”. Seither macht er durch Top-Ergebnisse auf sich aufmerksam und gilt in der Öffentlich-
keit als der Herausforderer von Lars Riedel.
Bisher keine Probleme
Im letzten Jahr konnte er bei der Europameisterschaft in München ebenfalls die Bronzemedaille gewinnen. Hier war Riedel ver-
letzungsbedingt nicht am Start. Die Weltmeisterschaftsnorm war für Möllenbech in der Saison 2003 kein Problem. Schon früh im
Jahr warf er beim Diskus-Cup in Wiesbaden 66,81 m und beim DLV-Meeting in Dortmund - dem offiziellen Qualifikationswett-
kampf für den Europacup in Florenz - hatte Möllenbeck mit 67,42 m die Nase vor Lars Riedel (66,33 m).
Somit war er es auch, der zum Europacup nach Florenz fahren durfte. Dort belegte er mit 65,26 in den zweiten Platz. Bei der
Deutschen Meisterschaft Ende Juni in Ulm zeigte Möllenbecks Formkurve ein wenig nach unten. Mit für ihn schwachen 62,51 m
blieb ihm dort nur der zweite Platz hinter Riedel. “Jetzt habe ich wohl ein längeres Gespräch mit meinem Trainer, und der wird mir
wahrscheinlich einen heftigen Hinterntritt verpassen", so der Hüne aus Wattenscheid nach dem Wettkampf ein wenig ratlos.
Bleibt zu wünschen, dass er den "Programmfehler" so schnell wie möglich findet. Denn in Cuxhaven will Möllenbeck zeigen, dass
seine Formkurve keineswegs gelitten hat, so das wir uns auf ein weiteres spannendes Duell zwischen ihm und Lars Riedel freuen
dürfen.
Persönliche Daten
Geboren am 12.12.1969, Größe/Gewicht: 200 cm/102 kg, Verein: TV Wattenscheid 01, Trainer: Miroslaw Jasinski.
Größte sportliche Erfolge
Dritter der WM 2001, Sechster 1999, EM-Dritter 2002, Deutscher Meister 2002, Militär-Weltmeister 1993, Sieger Europacup 2002
und Zweiter 2003.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juli 2003
Eine Weltklasse-Frau beim Stabhochsprung
Freikarten für Meeting-Tribüne zu gewinnen
Am Sonnabend, 19. Juli, findet das 7. Leichtathletik-Meeting (EWE Athletics) unter dem Motto "Weltklasse hinterm Deich" auf
dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz statt.
Neben zahlreichen Disziplinen soll auch der Stabhochsprung der Frauen ausge-
tragen werden. Unter den Aktiven ist mit Yvonne Buschbaum eine Weltklasse-Athletin, die erst kürzlich bei den Deutschen
Meisterschaften den Titel mit der übersprungenen Weltklasse-Höhe von
4,70 Metern gewann.
Die Strichweganlage wird für das Weltklasse-Sportfest extra zu einem Stadion umgebaut. Um die Stabhochspringerinnen aus
nächster Nähe bei ihren Aktionen beobachten zu können, wird extra eine Sondertribüne aufgebaut.
Die CN/NEZ-Sport-Redaktion verlost für dieses Weltklasse-Sportfest Freikarten (Tribünenplätze Stabhochsprung). Wer an diesem
Rätsel teilnehmen will, muss auf einer Postkarte schreiben,
um das wievielte Cuxhavener Meeting es sich in diesem Jahr
handelt
.
Einsendeschluss 14. Juli.
Die Antwort muss an die CN/NEZ-Sportredaktion, 27472 Cuxhaven, Kaemmererplatz 2 gesendet werden.
Einsendeschluss ist Montag, 14. Juli. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Nun viel Spaß beim Mit-
machen, denn schon in wenigen Tagen findet Cuxhavens hochkarätige und größte Freiluftveranstaltung "Weltklasse hinterm
Deich" statt.

NORDSEE ZEITUNG vom 11. Juli 2003 (Auszug)
Weltklasse hinterm Deich
NZ verlost zehn Eintrittskarten  für die EWE Athletics in Cuxhaven
Die Leser der NORDSEE ZEITUNG können nun fünf Mal zwei Eintrittskarten für die EWE Athletics gewinnen. Dafür müssen sie
die Frage
“Mit welcher Höhe siegte Yvonne Buschbaum bei den deutschen Meisterschaften in Ulm?” richtig beantworten.
Per Postkarte ist die richtige Lösung zu richten an:
Nordsee-Zeitung, Sportredaktion, Hafenstraße 140, 27576 Bremerhaven.
Einsendeschluss ist Montag, der 14. Juli 2003. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, ihre Namen am kommenden
Mittwoch in der NZ veröffentlicht.
Beide Lösungen gibt es in einem
Bericht etwas weiter oben auf dieser Seite.

Home-Page der Veranstaltung

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juli 2003
Interesse ist sehr groß
20 NZ-Leser erleben EWE Athletics in Cuxhaven
Bremerhaven.
Das Interesse an den EWE Athletics "Weltklasse hintern Deich" am kommenden Sonnabend auf dem Strich-
weg-Sportplatz in Cuxhaven ist groß. Viele Einsendungen mit der richtigen Lösung gingen bei der Sportredaktion der NORD-
SEE-ZEITUNG ein. Zehn Gewinner, die ausgelost wurden und jeweils zwei Eintrittskarten zugeschickt bekommen, können sich
freuen. Gefragt wurde nach der Siegeshöhe von Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum bei den deutschen Meisterschaften in
Ulm. Die richtige Antwort musste lauten: 4,70 Meter. 20 Tribünenkarten - direkt hinter der Stabhochsprunganlage - haben die
Volksbanken aus Stadt und Land der NORDSEE-ZEITUNG für die Verlosung zur Verfügung gestellt.
Die Gewinner:
Gisela Meyer, Schiffdorf-Bramel / Antje Gräwe, Cuxhaven / Brigitte Badendick, Loxstedt / Hannelore Seifarth, Bremerhaven /
Fredi Stegmann, Spaden / Holger Philipp, Bremerhaven / Rainer Schmoll, Bremerhaven / Margot Biebl, Nordholz / Marita Nannen,
Bokel / Klaudia Traue, Bremerhaven.

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juli 2003
Buder kehrt Leistungssport den Rücken
Kugelstoßer wird am Sonnabend verabschiedet
Cuxhaven. Mit Oliver-Sven Buder wird einer der auffälligsten und sympathischsten Athleten der deutschen Leichtathletik in
diesem Jahr Abschied vom aktiven Leistungssport nehmen. Den Cuxhavenern ist der "Hüne" mittlerweile gut bekannt, denn
seinen Lebensmittelpunkt hat er bereits vor zwei Jahren hierher verlegt.
Kugelstoßer Buder (Leistungszentrum Leipzig), der nach einer Serie von Verletzungen und Operationen gehandicapt ist und sein
Körper streikt, will seine Karriere beenden. Noch im Dezember letzten Jahres sah alles gut aus. Die Vorbereitung auf die Hallen-
saison 2003 lief nicht schlecht, als bei dem Vize-Weltmeister der Jahre 1997 und 1999 ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbel-
säule diagnostiziert wurde. Und zunächst wollte Buder auch noch nicht aufgeben. Ich werde versuchen, wieder etwas zu machen"
stellte der 37-jährige Zwei-Meter-Hüne zunächst klar, "aber ich will auch ein entsprechendes Niveau haben." Im Laufe des Jahres
kam bei Buder jedoch die Einsicht, dass sein über so lange Zeit im Hochleistungssport beanspruchter Körper nicht mehr mit-
macht.
Für das Leichtathletik-Sportfest in Cuxhaven war Buder ein Athlet der ersten Stunde. Seine Kugelstoßleistungen haben von Be-
ginn an maßgeblich zum hohen sportlichen Niveau des Meetings beigetragen. Es ist den Sponsoren und dem Veranstaltungs-
team daher eine große Freude, sich im Rahmen der EWE Athletics am Sonnabend bei Oliver-Sven Buder zu bedanken und ihn stimmungsvoll zu verabschieden.
Lange Erfolgsliste
Buders Erfolge aus der Vergangenheit können sich durchaus sehen lassen: Zweiter der WM 1997 und 1999, Vierter 1991,
Sechster 1995, Fünfter der Olympischen Spiele 1996, Achter 2000, Zweiter der EM 1990 und 1998, Hallen Europameister 1998,
Dritter 1990 und 1996, Vierter der Hallen-WM 1997, Dritter beim Weltcup 1998, Vierter 1994, Europacupsieger 1997, Zweiter 1995
und 1998, Vierter 1993 und 1994, Deutscher Meister 1991, 1993 bis 2001, Deutscher Hallenmeister 1991 bis 1998 und 2000.
Die EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich", finden am Sonnabend auf dem Strichweg-Sportplatz in Cuxhaven statt. Die Wett-
kämpfe beginnen um 14.45 Uhr. Organisatoren und Veranstalter sind für das "Monte Carlo des Nordens" bestens gerüstet. In 15
Disziplinen wollen bei Männern und Frauen internationale Stars ihr Können unter Beweis stellen.
Eintrittskarten für das Meeting gibt es noch bis Freitag zu Vorverkaufspreisen in allen Geschäftsstellen der Volksbanken in Stadt
und Land. (jm)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 16. Juli 2003
Kurz-Infos
Für die Zuschauer P&R eingerichtet
Der Veranstalter bietet den Zuschauern auch in diesem Jahr einen besonderen Service an. Gemeinsam mit der Firma Maass-
Reisen gibt es einen P&R-Service für die EWE Athletics. “Unsere Zuschauer sollen ohne den Stress der Parkplatzsuche ent-
spannt zur Veranstaltung kommen”, so Meeting-Direktor Heinz Hüsselmann.
Der Shuttle-Service ist für die Zuschauer kostenlos! Am Samstag, 19. Juli, findet in der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr der Pendel-
verkehr mit drei Omnibussen zwischen dem Parkplatz am Kreishaus und dem Strichweg-Sportplatz statt. Für Verspätete bleibt
ab 16 Uhr ein Bus für den Transport zum Sportfest in Bereitschaft. Für den Rücktransport vom Strichweg-Sportplatz zum Park-
platz am Kreishaus sind vier Omnibusse von 17:30 Uhr bis 20 Uhr im Einsatz.

Sichern Sie sich Ihre Eintrittskarte
Die Volksbanken und Spar- und Darlehnskassen garantieren den Kartenvorverkauf bei allen Geschäftsstellen im Landkreis Cux-
haven und Bremerhaven bis einschließlich Freitag, den 18. Juli 2003, zu den üblichen Geschäftszeiten. Um dem letzten Ansturm
gerecht zu werden, bietet die EWE Cuxhaven einen besonderen Service: Von Mittwoch, 16. Juli, bis Freitag, 18. Juli, sind im
EWE Kundencenter Cuxhaven von 9 bis 17 Uhr Karten zum Vorverkaufspreis erhältlich. Dies wird wohl die letzte Möglichkeit
sein, sich Karten für die Tribünen zu sichern. Jeder Kartenkäufer erhält ein kleines Geschenk in Form eines Einkaufswagen-
Chips. Auf einer Seite des Chips ist der Titel der Veranstaltung mit Datum eingraviert.
Am Veranstaltungstag, 19. Juli, öffnet die Tageskasse auf dem Strichweg-Sportplatz um 10 Uhr.

Eintrittskarten (Vorverkauf + Preise Tageskasse)

16 qm große Videowand
Besonderer Zuschauer-Service auf dem Strichweg-Sportplatz im Rahmen der EWE Athletics: Erstmals können die Zuschauer
Zeitlupen und Wiederholungen auf einer 16-qm-großen Videowand erleben. Von 15.45 bis 17.30 Uhr wird das Livebild des NDR
Fernsehens auf die Videowand übertragen. Leichtathletik zum Anfassen und gleichzeitig miterleben, was Millionen von Fernseh-
Zuschauern auf ihren Bildschirmen verfolgen können.

MARKTKAUF - Partner der Helfer
Auch in diesem Jahr sind ca. 220 Helfer und Kampfrichter im Einsatz, um den Strichweg-Sportplatz in ein schmuckes Leicht-
athletikstadion zu verwandeln, die Veranstaltung vorzubereiten und erfolgreich durchzuführen. Auch in diesem Jahr konnte der
Veranstalter einen Partner für diese vielen ehrenamtlichen Helfer gewinnen. So übernimmt der MARKTKAUF Cuxhaven den ge-
samten Wareneinsatz für die Verpflegung und die Getränke, die von Frau Heidi Geffers schmackhaft zubereitet und serviert
werden.

Elektronische Weitenmessung
Beim Speerwurf der Männer gibt es wie 2002 eine elektronische Weitenmessung. Das Ingenieurbüro Börner konnte bereits vor
zwei Jahren den Meeting-Rekord von Raymond Hecht von 87,82 m millimetergenau vermessen. Da es in diesem Jahr beim Speer-
wurf um den letzten freien Platz in der Deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften in Paris geht, bekommt die
Messung einen noch höheren Stellenwert.

Athleten nutzen das ahoi!-Bad
In der letzten Vorbereitung auf große internationale Meisterschaften hat die optimale Mischung aus Belastung und Erholung die
größte Bedeutung. Gerade im Cuxhavener Erlebnisbad ahoi! finden die Athleten beste Voraussetzungen für eine aktive und pass-
ive Regeneration, mit deren Hilfe sie die großen Aufgaben meistern werden.

Fahrdienst: Einsatz rund um die Uhr
Der Fahrdienst der Firma Diekmann Automobile hat unter der Leitung von Sven Lindemann 22 Fahrer rund um die Uhr im Einsatz.
Das Team ist hochmotiviert und immer gut gelaunt.

Kinderbetreutes Zuschauen
Auch in diesem Jahr möchten der Veranstalter und die Sponsoren viele Familien auf dem Strichweg-Sportplatz begrüßen. Die
EWE, die EWE TEL, das Erlebnisbad ahoi! und die Volksbanken bieten daher den jüngsten Zuschauern einige Attraktionen wie
Schminken, Hüpfburg, "Astronauten-Trainer" und Bungee-Running.

Pressekonferenz
Die letzte öffentliche Pressekonferenz findet am Freitag, dem 18. Juli, um 14.45 Uhr unter freiem Himmel am Strandhaus Döse
statt.

ZEVENER ZEITUNG vom 17. Juli 2003
Zabel startet in Cuxhaven
Einladungswettbewerb für 100-Meter-Sprinterinnen
Cuxhaven/Zeven. Wenn sich die Weltklasse der Leichtathleten "hinterm Deich" in Cuxhaven trifft, findet traditionell auch ein
Einladungswettbewerb statt. Im vergangenen Jahr trafen sich die schnellsten A-Schülerinnen Norddeutschlands bei den EWE-
Athletics im Stadion am Strichweg, in diesem Jahr ist man eine Altersklasse aufgerückt und hat die schnellsten 100-Meter-Läufer-
innen der weiblichen Jugend B eingeladen. Auf Grund ihrer guten Leistungen in der laufenden Saison vertritt Merle Zabel die
Region Rotenburg/Bremervörde.
Das größte Leichtathletiksportfest des Nordens findet in diesem Jahr am 19. Juli statt. Viele Laufdisziplinen, aber auch tech-
nische Wettbewerbe haben wieder einmal Meldungen von internationalen Spitzenathleten zu verzeichnen und werden wie in den
vergangenen Jahren die zahlreichen Zuschauer begeistern. Neben dem Einladungswettbewerb der 100-Meter-Sprinterinnen finden
auch ein 800-Meter-Lauf der A-Schülerinnen und ein 1000-Meter-Lauf der A-Schüler im Vorprogramm statt, für den Ingmar Fröh-
lich von der LAV Zeven die Startberechtigung bei den Schülerlandesmeisterschaften erworben hat.
Die 100-Meter-Vorläufe der weiblichen Jugend sind für 14.30 Uhr angesetzt. Dort werden die Schnellsten für den Endlauf ermittelt,
der um 17.30 Uhr im Hauptprogramm gestartet wird. Vielleicht gelingt es Merle Zabel, ihre Bestzeit von 12,89 Sekunden zu ver-
bessern. Für die Zevenerin wird es für längere Zeit der letzte Start für die LAV sein. Schon einen Tag später wird sie nach Ameri-
ka fliegen, um dort für ein Jahr in einer Gastfamilie zu leben, zur Schule zu gehen und Land und Leute kennen zu lernen. Die
Nähe ihres Wohnorts zur Olympiastadt Atlanta und die zugesagte Unterstützung ihrer neuen Familie werden ihr voraussichtlich
Möglichkeiten eröffnen, ihren Sport weiterhin betreiben zu können.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. Juli 2003
Preisrätsel-Gewinner erhalten “Weltklasse”-Tickets
Beim Preisrätsel der Sportredaktion Cuxhavener Nachrichten / Niederelbe-Zeitung können sich sechs Gewinner freuen, die jeweils
zwei Tickets (Stabhochsprung-Tribüne) für das Meeting gewonnen haben. Recht viele Teilnehmer haben an diesem Gewinnspiel
mit der richtigen Antwortzahl "7" teilgenommen.
Folgenden glücklichen Gewinnern sind schriftlich die Eintritts-Karten zugeschickt worden: Wiebke Blank, Matthias Tydecks, Inge
Ische, Margret Buhbe, Irma Gerst, Edith Kreimeyer.

“Weltklasse”: Zuschauer auf Tuchfühlung zu Top-Athleten
Über 200 Leichtathleten aus 14 Nationen am Sonnabend, 19. Juli, 14:45 Uhr, im Strichweg-Stadion
Endlich ist es soweit. Am morgigen Sonnabend, 19. Juli, finden ab 14:45 Uhr im Cuxhavener Strichweg-Stadion die 7. EWE
Athletics "Weltklasse hinterm Deich" statt. Über 200 Athleten aus 14 Nationen sind am Start.
"Unterstützen Sie mit uns die
Leichtathleten auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften, die am 21. August in Paris beginnen, denn alle fünfzehn Disziplinen im
Rahmen dieses hochkarätigen Sportfestes werden als WM-Norm- und Titelwettkämpfe durchgeführt", ist die Aussage von Meet-
ing-Direktor Heinz Hüsselmann.
Bei den Männern sollen folgende Disziplinen absolviert werden: 100 m, 200 m, 800 m, 1500 m, 3000 m, 110-m-Hürden, Weit-
sprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Spannende Auseinandersetzungen werden erwartet. So das Duell im Diskus-
werfen zwischen dem WM-Dritten von 2001, Michael Möllenbeck und dem Abonnementsmeister und Weltklasse-Athlet Lars
Riedel, der mit zu den Aushängeschildern der deutschen Leichtathletik gehört.
Speerwerfer Raymond Hecht macht den Auftakt
Aber auch Vizeweltmeister und Europameister Ingo Schultz will über die 200 Meter eine gute Zeit laufen. Für ihn ist Cuxhaven ein
wichtiger Meilenstein für einen erneuten Medaillengewinn bei den Weltmeisterschaften in Paris.
Pünktlich um 14:45 Uhr beginnt das Sportfest. Den Auftakt macht Speerwerfer Raymond Hecht (SC Magdeburg), der noch auf
den WM-Zug aufspringen will. Allerdings nur, wenn er die Normweite von 83,50 Meter schafft.
Fünf Disziplinen sind bei den Frauen angesetzt: 200 m, 800 m, 1500 m, 100-m-Hürden und Stabhochsprung. Ein Highlight der
Veranstaltung soll der Stabhochsprung-Wettbewerb der Frauen werden. Es treffen die deutsche Rekordhalterin Annika Becker
und die Deutsche Meisterin Yvonne Buschbaum aufeinander. Die Zuschauer können auf einer neuen Stabhochsprung-Tribüne den
Wettkampf hautnah erleben.
Gespannt ist man auch, ob einige Cuxhavener Meeting-Rekorde eingestellt werden. Welche weiteren Weltklasse-Sportler beim
Cuxhaven Meeting starten, entnehmen Sie bitte dem
Internet.
Das zum siebten Mal anstehende Weltklasse-Meeting entwickelt sich immer mehr zu einem Highlight für die ganze Familie.
Spiele und kurzweilige Unterhaltung für die Kleinen, dafür sorgt der Veranstalter ab 14 Uhr auf der Sponsorenmeile.
Die Anregungen der Zuschauer der vergangenen Jahre, für noch bessere Sicht zu sorgen, um die Wettkämpfe hautnah miterleben
zu können, wurden angenommen. So gibt es erstmals erhöhte Tribünen beim Stabhochsprung und ausreichend Sitz- und Steh-
platzmöglichkeiten auf der Gegengeraden. Rot-Weiss Cuxhaven als Ausrichter mit zahlreichen Helfern, Kampfrichtern und
Sponsorenpartnern hat dem Veranstalter unter die Arme gegriffen, damit die Freunde des Leichtathletiksports wieder auf ihre
Kosten kommen.

Show mit Klaus & Klaus
Das Gesangsduo Klaus & Klaus wurde extra aus Mallorca eingeflogen, wo sie auf Tournee sind. Beim "Weltklasse"-Sportfest
wollen sie gegen 17:45 Uhr eine Meeting-Show der besonderen Art präsentieren. Dabei wollen sie auch den Abschied des Kugel-
stoßers Oliver-Sven Buder vom aktiven Sport recht feierlich vomehmen.

NDR überträgt live
Das NDR Fernsehen überträgt am 19. Juli im Rahmen der Sport-Extra-Sendung von 15:45 bis 17:30 Uhr die EWE Athletics live
aus Cuxhaven.

Heute Pressekonferenz
Ein besonderer Leckerbissen erwartet die Urlauber und Cuxhavener am heutigen Freitag, 18. Juli, 14:45 Uhr, am Strandhaus
Döse. Dort wird die letzte Pressekonferenz vor den internationalen 7. EWE Athletics "Weltklasse hinterm Deich” unter freiem
Himmel stattfinden. James Beckford aus Jamaica, Raymond Hecht sowie weitere Top-Athleten werden Presse und Publikum
Rede und Antwort stehen und über ihre persönlichen Ziele im Hinblick auf die im August in der französischen Hauptstadt Paris
stattfindende Weltmeisterschaft berichten.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Juli 2003
Ein Jamaikaner aus Thüringen springt in Cuxhaven
Heute ab 14:45 Uhr “EWE-Athletics - Weltklasse hinterm Deich” auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz /
Gestern drei Top-Athleten präsentiert
Cuxhaven (flü). Drei Stars des heute in Cuxhaven stattfindenen Sportfestes "EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich" prä-
sentierten sich gestern bereits auf dem Döser Seedeich.
Im Rahmen einer Pressekonferenz, die eher die Bezeichnung öffentliche
Präsentation von Sponsoren und Athleten verdient gehabt hätte, stellte Dieter Adler, der langjährige ARD-Leichtathletik-Experte,
drei der über 200 Teilnehmer aus 15 Nationen vor. James Beckford, Weitspringer aus Jamaika mit Wohnsitz in Thüringen, möchte
einen Monat nach einer Verletzung wieder richtig angreifen. Und dabei hat der 28-Jährige offenbar sogar seinen eigenen Meeting-
Rekord von 8,29 Meter im Visier, den er 2000 bei "nicht so gutem Wetter", so der Athlet, aufgestellt hatte.
Bestleistung von 8,62 Meter
Mit seiner persönlichen Bestleistung von 8,62 Meter ist er in der Welt der neuntbeste Springer aller Zeiten. Auf die Nachfrage von
Adler, was die Zuschauer heute erwarten können, sagte Beckford, der vor acht Jahren auch einmal 10,01 Sekunden über 100
Meter lief, nur knapp: "Einen guten Sprung." Konstantin Krause, langjähriger deutscher Weitsprung-Star, wird den Wettbewerb
moderieren.
Mehrere Acht-Meter-Springer
Gegenüber der NEZ sagte Krause, dass die Weitsprung-Konkurrenz mit mehreren Athleten, die dieses Jahr bereits locker über
acht Meter gesprungen sind, hochkarätig besetzt ist. Krause glaubt an Beckfords Stärke, denn: "Er ist fünf Wochen nicht ge-
sprungen. James ist hungrig." Jedoch sieht Krause bei guten Bedingungen auch Stephan Louw aus Namibia und den US-Ameri-
kaner Walter Davis über die magische Acht-Meter-Grenze springen. Auch Gable Garenamotse aus Botswana könne gewinnen.
Für die beiden deutschen 100-Meter-Sprinter Marc Blume und Alexander Kosenkow geht es zur Zeit um die Qualifikation für die
Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Paris stattfindet. Kosenkow gewann kürzlich bei der Deutschen Meisterschaft in 10,25
Sekunden den Titel. Damit war er knapp an der Norm von 10,21 dran. Der 29-fache deutsche Meister Marc Blume hatte bei den
nationalen Titelkämpfen mit 10,28 Sekunden zwar noch das Nachsehen, wird aber heute in dem stark besetzten Feld alles
geben. Am Start ist auch Meeting-Rekord-Halter (10,07) Eric Nkansah aus Ghana.
Nagel irn großen Zeh
Blume hat übrigens seine kuriose Verletzung überstanden. Nach Schmerzen im großen Zeh folgte eine Röntgenaufnahme. Die
Ärzte vermuteten eine abgebrochene Injektionsnadel. Tatsächlich handelte es sich jedoch um ein Stück eines Eisennagels, den
sich Blume als kleiner Junge vermutlich in den Fuß getreten hatte. "Und der fing an zu rosten", scherzte der Sprinter. Nach einer
Operation ist er nun wieder beschwerdefrei.
Die "EWE Athletics" auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz beginnen heute um 14:45 Uhr mit dem Speerwurf der Männer, der
mit Raymond Hecht und Peter Blank gut besetzt ist. Anschließend folgen zunächst Jugend- und Schülerläufe im Rahmenpro-
gramm, ehe es mit den Top-Athleten weitergeht. Zu den Spitzensportlem gehören unter anderem Diskus-Olympiasieger und
vierfacher Weltmeister Lars Riedel und sein Konkurrent Michael Möllenbeck, WM-Dritter im Jahr 2001. Im Stabhochsprung der
Frauen treffen die Weltklasse-Athletinnen Annika Becker und Yvonne Buschbaum auf starke internationale Konkurrenz.
400-Meter-Vizeweltmeister Ingo Schultz wird in Cuxhaven die 200 Meter laufen, die er dieses Jahr schon deutlich unter 21 Sekun-
den absolvierte. Im Kugelstoßen wird wie bereits berichtet Oliver-Sven Buder seine glanzvolle Karriere mit einer Abschiedsvor-
stellung beenden. Sein potenzieller Nachfolger im Ring ist aus deutscher Sicht Ralf Bartels, der EM-Dritte.
Für Rahmenprogramm gesorgt
Für ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Kinderspielen ist vom Titelsponsor EWE gesorgt. Zur Verabschiedung
von Oliver-Sven Buder wurde auch extra das Musik-Duo Klaus und Klaus eingeflogen. Moderiert wird die Sportveranstaltung
wieder von den Fernsehmoderatoren Wolf-Dieter Poschmann und Dieter Adler. Im Rahmen der Sport-Extra-Sendung wird das
NDR Fernsehen von 15:45 Uhr bis 17:30 live aus Cuxhaven berichten.

NORDSEE ZEITUNG vom 19. Juli 2003
Beckford flüchtet durch die Hintertür
Über 200 Top-Athleten heute bei EWE-Athletics
Cuxhaven.
Über 200 Athletinnen und Athleten aus 15 Nationen messen sich heute Nachmittag ab 14:45 Uhr bei den EWE Ath-
letics auf dem Strichweg-Sportplatz in Cuxhaven. 15 Disziplinen, davon 10 bei den Männern, sind ausgeschrieben. Für einige
Athleten steht die Erfüllung der WM-Norm im Mittelpunkt.
Dazu gehört auch Speerwerfer Raymond Hecht. Der Magdeburger war
bislang verletzt und hat die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderten 83,50 Meter noch nicht erfüllt. Hecht hält
den Meeting-Rekord in Cuxhaven mit 87,82 m aus dem Jahr 2001. "Mein Ziel ist es, die Fahrkarte nach Paris in Cuxhaven zu
lösen", gibt sich der 35-Jährige zuversichtlich. Er wäre nach Boris Henry (Leverkusen) und Christian Nicolay (Wattenscheid) der
dritte DLV-Vertreter in Paris.
Zu den Top-Athleten gehört zweifellos auch Weitspringer James Beckford (Jamaika). Er war ebenfalls verletzt, ist in diesem Jahr
erst 8,16 m weit gesprungen, hat aber eine Bestleistung von 8,62 m zu Buche stehen. Er ist mit 8,29 m Rekordhalter auf dem
Strichweg-Sportplatz, die er vor drei Jahren schaffte. Zu Beckfords schärfsten Konkurrenten gehören der Amerikaner Walter Davis
und Stephan Louw aus Namibia. Auf die Unterstützung des Publikums setzen die deutschen Springer Nils Winter (Leverkusen)
und Mathias Eifert (Salamander Kornwestheim). Beckford hat an der Nordsee gestern sicherlich keine neuen Fans gewonnen.
Während der Pressekonferenz verschwand er durch eine Hintertür und ließ die enttäuschten Kids, die gerne ein Autogramm ge-
habt hätten, stehen.
Buders letzter Stoß
Deutschlands erfolgreichster Kugelstoßer, Oliver-Sven Buder, wird das Sportgerät heute zum letzten Mal in die Hand nehmen und
sich vom Leistungssport verabschieden. Buder gehört zu den Männern der ersten Stunde bei den Meetings "Weltklasse hinterm
Deich". Nicht nur deshalb ist dem sympathischen Sportler ein würdiger Abschied gewiss. Denn Buder lebt seit fast zwei Jahren in
Cuxhaven. Der amtierende deutsche Meister Ralf Bartels aus Neubrandenburg soll Buders Nachfolger werden - sportlich wie auch
in der Gunst des Publikums.
Im Diskuswerfen kommt es nach den deutschen Meisterschaften erstmals wieder zum Aufeinandertreffen der beiden Intimfeinde
Lars Riedel (Chemnitz) und Michael Möllenbeck (Wattenscheid). Möllenbeck will sich für die Niederlage bei den deutschen
Meisterschaften revanchieren.
Ingo Schultz läuft die 200 m
Über 200 m will 400-m-Meister Ingo Schultz zeigen, was er auf der kürzeren Strecke zu leisten im Stande ist. Eine Zeit, die deut-
lich unter 21 Sekunden liegt, hat er sich zum Ziel gesetzt. Über 100 m sprinten die Wattenscheider Alexander Kosenkow und
Marc Blume nicht nur gegen starke internationale Konkurrenz, sondern auch gegen die Uhr. Beide haben die A-Norrn (10,21 Se-
kunden) des DLV bislang noch nicht erfüllt. Dies soll heute im Windschatten der Sprinter aus den USA und Ghana gelingen. "Wir
wissen, dass die Bahn schnell ist und hoffen auf leichten Rückenwind", sagte der amtierende deutsche Meister Kosenkow.
Bei den Frauen gehört der Stabhochsprung zu den Höhepunkten. Hier setzen Annika Becker (Erfurt) und Yvonne Buschbaum
(Stuttgart) allerdings auf Windstille. Es wird ein interessanter Zweikampf um den Sieg.
Auch die Nachwuchsathleten aus der Region stellen sich an der Nordsee vor. Für Schülerinnen und Schüler der Altersklassen A
und B sind Läufe über 800 und 1000 Meter ausgeschrieben. (jm)

Zur
Ergebnisliste (einschl. Rahmenwettbewerbe)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 21. Juli 2003
Bei Kaiserwetter vier Meetingrekorde
Die Hürdensprinter Jerome Crews und Juliane Sprenger erfüllen die WM-Norm bei den EWE Athletics "Welt-
klasse hinterm Deich"
Cuxhaven (hwi). Begeisterungsstürme im Publikum, teilweise großartige Leistungen der Aktiven und Kaiserwetter - das Leicht-
athletik-Sportfest "EWE Athletics Weltklasse hinterm Deich" war das, was im Vorfeld erwartet worden war: einer der sportlichen
Höhepunkte des Jahres 2003 in Cuxhaven. Rund 5000 Zuschauer erlebten die Faszination Leichtathletik auf dem Strichweg-
Sportplatz.
Dass nicht ganz so viele Zuschauer den Weg ins Stadion fanden, dürfte auch am phantastischen "Strandwetter" ge-
legen haben.
Bundesweit konnten die EWE-Athletics übrigens auch verfolgt werden, denn der NDR übertrug die Cuxhavener Veranstaltung live.
Dank der großartigen Arbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer von Rot-Weiss Cuxhaven und des unermüdlichen Einsatzes
des Fahrdienstes, der die Athleten von den verschiedensten Flughäfen abholte und pünktlich nach Cuxhaven brachte, was bei den
vielen Staus nicht immer einfach war, erlebten die Zuschauer ein hochklassiges Sportfest in einem "Leichtathletik-Schmuck-
kästchen".
Speerwerfer enttäuschten
Pünktlich eröffneten die Speerwerfer die Veranstaltung. Sie konnten allerdings keine Glanzpunkte setzen und enttäuschten auf
der ganzen Linie. Siegesweite von Christian Nicolay: 81,13 Meter. Nach Einlagen der Nachwuchssportler aus der Region sorgte
Juliane Sprenger im Vorlauf über 100 Meter Hürden für das erste Glanzlicht. Die Kreuztalerin siegte in 12,87 Sekunden (Meeting-
rekord) und erfüllte damit die WM-Norm. Im Finale setzte sie sich später in 13,06 Sekunden durch.
Spannung versprach das Stabhochsprung-Duell zwischen Annika Becker und Yvonne Buschbaum. Doch Becker scheiterte an
4,43 Metern, einer Höhe, die sie sonst in Serie springt. Die deutsche Meisterin Yvonne Buschbaum überzeugte und siegte mit
sehr guten 4,63 Metern. An ihrer persönlichen Bestleistung von 4,73 scheiterte sie im dritten Versuch nur hauchdünn. Diese
Höhe wird sie in absehbarer Zeit meistern, da waren sich die Zuschauer auf der eigens aufgebauten Stabhochsprung-Tribüne
sicher.
Der Wattenscheider Jerome Crews siegte über die 110 Meter Hürden in 13,46 Sekunden und freute sich riesig. Kein Wunder,
hatte der doch die WM-Norm erfüllt. Paris kann kommen.
Dramatisches Finale
Dramatisch, was im Finale über 800 Meter passierte. Anja Knippel musste unter 2:00,00 laufen, um die WM-Norm zu erfüllen.
Mutig ging sie an, führte bis kurz vor der Ziellinie. Dann wurde sie noch von Akusua Serwaa aus Ghana überholt und die Uhr blieb
bei 2:00;81 stehen. Zwar war sie ein bisschen traurig, bedankte sich aber beim "phantastischen Publikum, das mir sehr geholfen
hat.
Die 100-Meter der Männer endeten mit dem Sieg des Ghanaers Eric Nkansah, die deutschen Athleten liefen wie so oft nur hinter-
her. Ein rassiges Duell lieferten sich Lars Riedel und Michael Möllenbeck im Diskuswurf. Möllenbeck legte 66,85 vor, Riedel kon-
terte sofort mit 67,09. Diese Weite steigerte er im vierten Durchgang auf 67,37 Meter (Meetingrekord), Möllenbeck erreichte mit
dem letzten Versuch noch 67,20 Meter. Ein großartiger Wettkampf mit Weltklasse-Weiten! Ein weiterer Meetingrekord konnte
über die 1500 Meter der Männer verzeichnet werden. Hier gewann Gareth Tumbel aus Irland in 3:36,60 im Schlussspurt vor
Abdeslam Kennouche aus Algerien.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 21. Juli 2003
Ingo Schultz teilte den Sieg
Vize-Weltmeister trat über die 200 Meter-Strecke an
hwi. Auch der Vize-Weltrneister über die 400 Meter, Ingo Schultz aus Bergedorf, ging bei den EWE Athletics an den Start. Aller-
dings über die 200 Meter. Nach verschlafenem Start mischte er das Feld von hinten auf und überquerte zeitgleich mit Tomoyuki
Arai in 21,05 Sekunden die Ziellinie und teilte sich mit dem Japaner den Sieg. Anim Vida aus Ghana triumphierte über die 200
Meter der Frauen. Sie gewann in 23,18 Sekunden vor Jaqueline Poelmann aus den Niederlanden (23,46).
Im Kugelstoßen der Männer siegte Ralf Bartels mit ordentlichen 19,82 Metern, doch dies geriet zur Nebensache, da Oliver-Sven
Buder aus dem aktiven Leistungssport verabschiedet wurde. Die CN werden noch ausführlich berichten. Über die 1500 Meter der
Frauen setzte sich die Russin Julia Chijenko (4:07,21) in einem spannenden Finale gegen die Irin Davoren Freda (4:07,56) durch.
Den 800-Meter-Lauf der Männer gewann, ebenfalls im Schlussspurt, Kalid Tighazouine aus Marokko (1:45,32) vor dem Schweden
Rizka Dirshe (1:45,45).
Noch enger ging es über die 3000 Meter zu. Drei Hunderstel Sekunden Vorsprung reichten schließlich Yousef Abdi aus Austral-
ien (7:54,31) zum Sieg vor Sammy Kiplagat aus Kenia (7:54,34).
Erst im letzten Versuch sicherte sich die "8-Meter-Bank" James Beckford aus Jamaika, so Moderator Konstantin Krause, der als
"Co" von Dieter Adler und Wolf-Dieter Poschmann fungierte, den Sieg im Weitsprung. 8,21 Meter - eine weitere Weltklasse-
Leistung bildete den krönenden Abschluss der EWE-Athletics 2003.

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Ergebnisliste (einschl. Rahmenwettbewerbe)

NORDSEE ZEITUNG vom 21. Juli 2003
Sprenger springt noch auf WM-Zug
5500 begeisterte Zuschauer bei EWE Athletics
Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Malekaitis
Cuxhaven. Veranstalter, Organisatoren und Sponsoren strahlten mit der Sonne um die Wette. Athleten und Zuschauer waren
auch vom Umfeld begeistert. "Das war hochklassiger Sport, mit Athleten zum Anfassen", lautete der Tenor auf den Tribünen.
Weltklasseleistungen im Diskuswerfen und im 1500-Meter-Lauf der Männer sowie fünf neue Stadionrekorde. Das ist die Bilanz
der EWE Athletics, die am Sonnabend rund 5500 Zuschauer auf den Strichweg-Sportplatz nach Cuxhaven lockten.
Es war die siebte Auflage der Veranstaltung "Weltklasse hinterm Deich" an der Nordsee. Veranstalter und Sponsoren war es
gelungen, mehr als 200 Athleten und Athletinnen aus über 30 Nationen für das Meeting zu gewinnen.
Bei den Frauen sorgten Julia Chijenko (Russland) in 4:07,21 Minuten über 1500 Meter, Juliane Sprenger (Kreuztal) in 12,87
Sekunden über 100 Meter Hürden und Stabhochspringerin Yvonne Buschbaum mit 4,63 Meter für neue Bestmarken. Sie übertraf
den bis dahin gültigen Meetingrekord um 24 Zentimeter.
Gareth Tumbel (Irland) schaffte über 1500 Meter in sehr guten 3:36,60 Minuten ebenfalls einen Meetingrekord. Dem stand Diskus-
werfer Lars Riedel (Chemnitz) in nichts nach. Seine Siegesweite betrug 67,37 Meter. Er verbesserte damit seine alte Bestmarke
aus dem Jahr 1997 um 73 Zentimeter. Das war auch notwendig, denn mit 67,20 Meter hätte auch der Zweitplatzierte, Michael
Möllenbeck (Wattenscheid), die er im sechsten und letzten Versuch erzielte, den alten Rekord verbessert.
Zwei Sieger über 200 Meter
Über 200 Meter, die erstmals in Cuxhaven gelaufen wurden, setzten Ingo Schultz (Hamburg) und der Japaner Tomoyuki Arai, die
zeitgleich in 21,05 Sekunden ins Ziel liefen, eine erste Bestmarke.
Hürdensprinterin Juliane Sprenger sicherte sich nicht nur den Stadionrekord, sondern auch die Fahrkarte zu den Weltmeister-
schaften nach Paris. Die deutsche Meisterin unterbot die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderte Norm in 12,87
Sekunden um eine Hundertstel. "Nachdem ich die Qualifikation endgültig in der Tasche habe, werde ich versuchen, die Zeit in
Paris zu unterbieten. Das hier war noch nicht mein letztes Wort, sprudelte es unmittelbar nach dem Lauf aus der Hürdensprinterin
heraus.
"Das ist nicht mein Standort für optimale Leistungen", stellte Stabhochspringerin Annika Becker enttäuscht fest. Nach dem ver-
patzten Wettkampf im Vorjahr (nur 4,39 Meter) musste sie diesmal bei 4,43 Meter passen und wurde Fünfte. Die deutsche
Meisterin Yvonne Buschbaum gewann den Wettbewerb mit einer übersprungenen Höhe von 4,63 Meter.
Lange mussten die Zuschauer vor der Haupttribüne auf den ersten 8-m-Satz bei den Weitspringern warten. Im sechsten Durch-
gang setzte sich zunächst der Amerikaner Walter Davis mit 8,04 Meter an die Spitze, ehe er noch von James Beckford (Jamaika)
der 17 Zentimeter weiter sprang, übertroffen wurde.
Die jüngsten Besucher des Meetings hielten sich meist abseits der Arena auf. Die Veranstaltung erwies sich einmal mehr als
sehr familienfreundlich. Die Jungen und Mädchen wurden von Animateuren betreut und konnten sich auf der Hüpfburg nach
Herzenslust austoben, in einer Schminkecke bedienen lassen oder das umfangreiche Spieleangebot nutzen.

NORDSEE ZEITUNG vom 21. Juli 2003
Jasper von Alemann mit Landesrekord
Nachwuchs präsentiert sich vor großer Kulisse und trotzt der Hitze
Cuxhaven. “Vor einer großen Kulisse zu laufen, ist immer etwas Besonderes, auch wenn es sehr heiß im Stadion war und die
Temperaturen kaum Bestleistungen zuließen", sagte Inken Glander (TSV Wehdel). Sie gehörte zu den Teilnehmerinnen über 800
Meter in der Klasse der Schülerinnen A.
Das Versorgungsunternehmen EWE hatte aus seinem Verbreitungsgebiet Nachwuchsläufer eingeladen und Strecken über 100,
800 und 1000 Meter ausgeschrieben. Dieses Angebot nutzten auch Läufer und Läuferinnen aus Bremerhaven, Wehdel und von
der LG Wesermünde.
Nele Dehenkamp (LG Wesermünde) lief über 800 Meter in 2:27,00 Minuten als Dritte über die Ziellinie und war beste Läuferin aus
dem Landkreis Cuxhaven. Inken Glander (2:36,16) wurde Fünfte.
Über 1000 Meter (Schüler A) siegte Jasper von Alemann (SV Werder Bremen) in 2:44,05 Minuten und verbesserte den Landes-
rekord um eineinhalb Sekunden. Bartosch Waade (OSC Bremerhaven) belegte in 2:59,49 Minuten Rang vier. (jm)

Ehrenrunde für Oliver-Sven Buder im Auto
Kugelstoßer Oliver-Sven Buder nahm am Sonnabend zum letzten Mal in einem Wettkampf die Kugel in die Hand, begnügte sich
mit nur einem einzigen Stoß. Der sympathische Vorzeige-Athlet zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vom Leistungssport
zurück. Bei den Meetings in Cuxhaven gehörte der vielfache deutsche Meister vor sechs Jahren zu den Athleten der ersten
Stunde. Auf seiner Ehrenrunde im offene Cabriolet wurde der Top-Athlet von Stadionsprecher Dieter Adler begleitet. (jm)

CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 23. Juli 2003
Abschied von Oliver-Sven Buder und großartige VIP-Party mit Toni Cottura
Vize-Weltmeister im Kugelstoßen beendete seine aktive Laufbahn / Stehende Ovationen zum Abschied bei
“Weltklasse hinterm Deich”
hwi. Moderator Dieter Adler steckte ein dicker Kloß im Hals. Vor den 5000 Besuchern des Sportfestes "Weltklasse hinterm
Deich" auf dem Strichweg-Sportplatz hatte er die Aufgabe, den zweifachen Vize-Weltmeister im Kugelstoßen, Oliver-Sven Buder,
zu verabschieden.
Buder beendete in Cuxhaven seine aktive Laufbahn, möchte der Leichtathletik aber in anderer Funktion erhalten bleiben.
Zuschauer bereiteten Buder einen würdigen Abschied
Frank Sinatras "My Way" erklang, dann schwangen sich Buder und Adler in ein Cabrio und drehten eine Ehrenrunde. Die Zu-
schauer erhoben sich und bereiteten dem 1,99 Meter Hünen einen phantastischen Abschied, der in einem Auftritt mit dem Ge-
sangsduo "Klaus & Klaus" mündete.
Abends im VIP-Zelt zeichnete die Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes, Rita Girschikofsky, Organisator
Heinz Hüsselmann und Dieter Adler für ihre Verdienste um die Leichtathletik mit der "Silbernen Ehrennadel" aus.
Oliver-Sven Buder durfte noch einen großen Geschenkekorb mitnehmen. Stargast des Abends war Sänger und Produzent Toni
Cottura ("Backstreet Boys", "N'sync").
Toni Cottura musste natürlich mehrere Zugaben geben
Er sang nicht nur selber, sondern stellte auch Nachwuchssänger wie Jason vor, die "live auftreten und bei denen nichts aus der
Dose kommt". Ohne Zugaben durfte Toni Cottura die Bühne natürlich nicht verlassen. Athleten, Veranstalter, Sponsoren und Cux-
havener Promis feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden eine mehr als gelungene Veranstaltung. So wird es wohl
auch im nächsten Jahr heißen "EWE-Athletics - Weltklasse hinterm Deich".

Presseinformation vom 23. Juli 2003 (Von Markus Steinbrück)
Leichtathletik-Meeting "Weltklasse hinterm Deich" in Cuxhaven
Sjögrehn und Neubauer im Kreise der ganz Großen
Stöckte/Marschacht. Nur um sieben Hundertstelsekunden schrammte Sarah Sjögrehn von der LG Nordheide jetzt an dem von
ihr selbst gehaltenen Kreisrekord im 1500-Meter-Lauf vorbei. Die 24-Jährige vom HSV Stöckte rannte beim hochkarätig besetzten
Leichtathletik-Meeting "Weltklasse hinterm Deich" in Cuxhaven die knapp vier Stadionrunden in 4:30,63 min. Erst sechs Tage zu-
vor war die Studentin der Sportwissenschaften bei den Internationalen Deutschen Hochschul-Meisterschaften in Tübingen Vize-
meisterin über 800 Meter geworden.
An der Nordsee ging sie nun mit solch illustren Namen wie Anita Weyermann (Schweiz) oder den bekannt starken Läuferinnen
aus Kenia, Tansania und Äthiopien in einem Rennen an den Start. Den 1500-Meter-Sieg sicherte sich in 4:07,21 min die Russin
Julia Chijenko. Sarah Sjögrehn belegte den 16. Platz.
Im Rahmenprogramm von Cuxhaven war nach der Premiere im Vorjahr erneut Sprinterin Klaudia Neubauer aus Marschacht am
Start. Die ebenfalls für die LG Nordheide startende 15-Jährige markierte im Vorlauf einen neue 100-Meter-Bestzeit. In 12,60 sec
musste sich die B-Jugendliche nur um eine Hunderstelsekunde der mehrfachen Landesmeisterin Anna Klimek (LG Kreis Nord
Stade) geschlagen geben. Im Endlauf endete das Sprintduell dann deutlicher. Klimek siegte bei leichtem Gegenwind in 12,53
sec vor Neubauer, die diesmal 12,73 sec benötigte.

Bericht / Kommentar von Rainer Gabius vom 22. Juli 2003
Am sehr sommerlichen Sonnabend startete Arne Gabius (22, LAV Hamburg Nord) beim Int. Meeting “Weltklasse hinterm Deich'”
in Cuvhaven über 1500m. Er wurde in einem starken Feld in 3:44,67 min. siebenter und kam als bester Deutscher in Ziel. Er blieb
zwar 3/10 sec. unter seiner persönlichen Bestzeit und hatte das Pech, beim Schlußspurt in ungünstiger Position von 2 Neusee-
ländern leicht behindert zu werden. Diese Zeit hätte ausgereicht, um bei der U23-EM, die vom 17.7. -20.7. in Polen stattfand, die
Vorläufe sicher zu überstehen und im Finale einen Medaillenplatz zu belegen. Vergleicht man die Zwischenzeiten von Arne ( 58
sec. / 400m, 1:59 min, 2:59 min.) und von dem 1500m-Finale am Sonntag (62 sec., 2:04 min., 3:01 min.), so hätte er Deutsch-
land blendend vertreten. Aber: Fernduelle zählen nicht !!!!
Am 2. August will Arne in Heusden/Belgien bei einem großen internationalen Meeting abends um 23 (!!) Uhr seine persönliche
Bestzeit von 13:53 min. verbessern und in der Deutschen Bestenliste noch weiter nach oben klettern.
Und am Tag vorher möchte ich bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Schweinfurt einen vorderen Platz über 800m in der
Altersklasse M 55 belegen. Wie vor 5 Jahren, als ich im 1. Jahr M 50 in 2:11,90 min. Vizemeister wurde. Mal schauen, wie es
ausgeht.
Mein Kommentar zur N3-Leichtathletikübertragung am Samstag von 15.45 - 17.30 Uhr (im Forum der DLV-HP):
In Cuxhaven war ich live dabei und habe meinen Videorecorder die Sendung aufzeichnen lassen. Am Abend habe ich mir die
Sendung angeschaut. Das Beste vorweg: Anders als bei Eurosport und DSF gab es keine störenden Werbeblöcke.
Angeblich ist der Kommentator leichtathletikkompetent. Bereitet sich eigentlich ein Kommentator auf eine Sendung vor und ver-
sorgt er sich im Vorwege mit vielen Infos, um die Zuschauer kurzweilig und sachbezogen zu unterhalten??
Da N3 ein Regionalsender ist, hatte ich erwartet, dass W. Hark auf die norddeutschen Starter mehr eingeht, und dass die Bild-
regie dies auch berücksichtigt. Fehlanzeige! Oder habe ich da etwas verpasst?
Start- und Ergebnistabellen - ebenfalls Fehlanzeige !!!!!
Spitze war der Bericht über den 1500m-Lauf der Männer. Die letzten 100m der 3 führenden wurden da ganz kurz eingeblendet, so
als ob diese das gesamte Feld darstellten. Stattdessen durfte man ausführlichst A. Becker und J. Beckford vor und nach ihren
Sprungversuchen von vorne und von hinten bewundern. Schon mal was von Aufzeichnung gehört?
Schade um den Aufwand und um die Sendezeit. Selten präsentiert N3 Leichtathletik und dann solche Sendung. Was meint Ihr
dazu??
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Gabius

ZEVENER ZEITUNG vom 24. Juli 2003
Zevener Fans unterstützen "ihre" Athleten am Deich
Zabel und Fröhlich bei Weltklasse-Veranstaltung
Cuxhaven/Zeven. Als sich jüngst die “Weltklasse hinterm Deich” in Cuxhaven zu den EWE Athletics traf, waren mit Merle Zabel
und Ingmar Fröhlich auch zwei Sportler aus Zeven dabei. Die Leichtathletik-Veranstaltung ist die größte ihrer Art im Norden. Die
Zevener Athleten waren in Begleitung zahlreicher Unterstützer angereist.
Für die Zevener war es beeindruckend, Speere über 80 Meter fliegen oder James Beckford aus Jamaika 8,21 Meter weit springen
zu sehen. Die stärkste Anfeuerung gaben die Zevener aber natürlich ihren Vereinskameraden Merle und Ingmar. Auf Bettlaken
hatten sie Anfeuerungssprüche ("Merle und Ingmar, fliegt und siegt!") geschrieben und unterstrichen diese durch lautstarke Rufe.
Merle hatte sich für die Teilnahme am 100-Meter-Lauf qualifiziert. Ingmar hatte bei den Schülerlandesmeisterschaften die Start-
berechtigung für den 1000-Meter-Lauf der A-Schüler erworben. Beide Athleten waren gut durch Trainer Hans-Hermann Neblung
auf den Wettkampf vorbereitet. Trotz der Anspannung, einen Tag später für ein Jahr nach Amerika zu fliegen, schaffte es Merle,
sich auf ihren Wettkampf zu konzentrieren und qualifizierte sich für den Endlauf. Dort erreichte sie immerhin den fünften Platz.
Als die A-Schüler zu ihrem 1000-Meter-Lauf starten sollten, zeigte das Thermometer über 30 Grad im Schatten an. Trotz der
extremen Mittagshitze im Strichweg-Stadion war Ingmar schon am Start in Top-Stimmung. Er konnte seine persönliche Bestzeit
noch verbessern und wurde mit 2:59,01 Minuten Dritter hinter dem Bremer Landesmeister Jasper von Alemann und dem ein Jahr
älteren Sebastian Stinski vom SC Hemmoor. (ZZ/bal)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. Juli 2003
"Weltklasse hinterm Deich" ist das beste "German Meeting”
Das Leichtathletik-Sportfest "EWE Athletics - Weltklasse hinterm Deich", das am vergangenen Wochenende in Cuxhaven statt-
fand, ist das beste
German Meeting in diesem Jahr. Bei der Auswertung zahlreicher ausgewählter Sportfeste werden die 72
besten Leistungen aus 14 Wettbewerben und die zwei nächstbesten Leistungen der jeweiligen Veranstaltung bepunktet.
"Von diesem Ergebnis haben wir vielleicht vorher einmal geträumt, dass es aber in diesem Jahr schon Realität wurde, ist eine
große Überraschung und sicher ein Verdienst der Mitarbeiter, die an der Organisation und Durchführung der Veranstaltung be-
teiligt waren", so Meeting-Direktor Heinz Hüsselmann. "Bei gleicher Wertung wie im Vorjahr hätten wir sogar die Schallmauer von
80 000 Punkten deutlich übersprungen, dies wird nun unser Ziel für 2004 sein!" Die Punkte-Wertung für den Stabhochsprung der
Frauen wurde der rasanten Leistungsentwicklung angepasst und um etwa 200 Punkten reduziert.
Die Rangliste der German Meetings im Jahr 2003:
1. Cuxhaven (79 969 Punkte); 2. Rehlingen (79 487); 3. Kassel (78 789); 4. Dessau (78 683); 5. Cottbus (78 491); 6. Hamburg
(75 693); 7. Rhede (65 293). Die Auswertung erfolgt international. Gewertet werden die 72 besten Leistungen (14 Wettbewerbe:
Platz 1 bis 5 sowie die zwei nächstbesten Leistungen)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 26. Juli 2003
Leichtathletik: Wiebke Bültena siegt über die 800 Meter
MTV-Athletin beim Sportfest
Cuxhaven. “Weltklasse hinterm Deich“ nannte sich ein Sportfest in Cuxhaven. Die EWE als Sponsor dieser Veranstaltung hatte
Spitzen-Leichtathleten wie 400 Meter-Meister Ingo Schultz, die Diskuswerfer Lars Riedel und Michael Möllenbeck oder die Stab-
hochspringerinnen Annika Becker und Yvonne Buschbaum und viele andere mehr zu einem Wettkampf an die Nordseeküste ein-
geladen. Für manche von ihnen ging es auch noch um die Qualifikationen zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Paris.
Aus ihrem Einzugsbereich hatte die EWE talentierte Schülerinnen und Schüler sowie B-Jugendliche für Rahmenwettbewerbe
eingeladen. Die Wahl war auch auf die Schülerin W15, Wiebke Bültena (MTV Aurich) gefallen, die in den Laufstrecken 100 Meter
und 800 Meter in diesem Jahr schon mit beachtliche Zeiten und Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Sie war für die 100 Meter-Sprintstrecke und den 800 Meter-Lauf eingeladen worden. In ihrem Vorlauf über 100 m zog sie sich
gegen B-Jugendliche mit 13,72 Sekunden beachtlich aus der Affäre. Für den Endlauf qualifizierte sie sich nicht. Bültena konzen-
trierte sich auf ihre Spezialstrecke, die 800 Meter, auf der sie mit 2:15,19 Minuten amtierende Niedersachsen-Meisterin ist.
Diesen Lauf gewann sie gegen ein und zwei Jahre ältere Konkurrenz mit 2:19,21 Minuten bei heißen Temperaturen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 31. Oktober 2003
Deutschlands bestes Meeting mit “Oscar” prämiert
Eine hohe Auszeichnung für 7. EWE-Athletics “Weltklasse hinterm Deich” in Cuxhaven / Sportfest 2004 am
Sonnabend, 26. Juni
(dz). Bis Weihnachten sind noch ein paar Tage hin. Aber Heinz Hüsselmann, der Meeting-Direktor des 7. EWE-Athletics "Welt-
klasse hinterm Deich", bereitete dem regionalen Strom- und Gasversorger eine vorweihnachtliche Überraschung.
Als Hauptsponsor dieser Leichtathletik-Veranstaltung erhielt die EWE den "Oscar" der Leichtathletik, den Glaspokal für das
beste Meeting in Deutschland. Im Haus des Stromversorgers der EWE in der Humphry-Davy-Straße fand dieser feierliche Fest-
akt statt. "Wir sind äußerst gerührt von dieser Auszeichnung", sagte Thomas Windgassen, der Geschäftsführer der EWE, im
Beisein von Vertriebsleiter Norbert Hillebrand und Karl-Heinz Hesse, dem Messe-Organisator aus Oldenburg, sowie Ulrich Seier
vom Co-Sponsor.
Die meisten Punkte bekommen
Der Internationale LeichtathletikVerband hatte sämtliche Meetings in Deutschland nach einer Punktetabelle bewertet. Und dabei
schnitten die Cuxhavener am besten ab. Rund 5000 Zuschauer erlebten am Sonnabend, 19. Juli, bei Kaiserwetter ein tolles Welt-
klasse-Sportfest (7. EWE-Athletics) im Strichweg-Stadion, bei dem vier Meetingrekorde aufgestellt wurden. Bundesweit wurde
diese Superveranstaltung im Fernsehen (ARD) live übertragen. Aber nicht nur die sportlichen Wettkämpfe wurden hautnah mit viel
Beifall bedacht, sondern auch die von der EWE aufgebaute Sponsorenmeile, die für ihre Kunden präsent war.
Beeindruckt vom Aufbau
"Als Messe-Organisator Hesse mit seinen Mitarbeitern auf Lastwagen aus Oldenburg, dem Hauptwerk des Stromversorgers,
angerollt kam, war ich vollkommen beeindruckt. Was sie dann auf die Beine gestellt haben, ist für mich nicht mit Worten wieder-
zugeben und kaum noch zu toppen", freute sich Hüsselmann: "Wir haben Wort gehalten, was wir auch versprochen haben", ant-
wortete der Cuxhavener Vertriebschef Hillebrand, der jetzt nach Oldenburg zum Hauptsitz der EWE wechselt. Aber sein Herz
schlägt weiterhin für das alljährliche Meeting in der "Stadt am Tor zur Welt", wofür er sich immer einsetzen will.
Vertrag bis 2008
Windgassen gab auch bekannt, das erst einmal bis 2008 die EWE dieses Weltklasse-Sportfest in Cuxhaven sponsern wird, wie
bisher. "Hätten unsere Leichtathleten bei den Weltmeisterschaften in Paris nur die Leistungen gezeigt, die sie bei den 7. EWE-
Athletics in Cuxhaven erbracht haben, dann hätten wir so manche Medaille gewonnen", führte der Meeting-Boss weiter aus. Die
deutsche Vertretung enttäuschte diesmal auf der ganzen Linie bis auf ganz wenige Ausnahmen.
26. Juni 2004: 8. EWE-Athletics
Die kommenden 8. EWE-Athletics "Weltklasse hinterm Deich" finden am Sonnabend, 26. Juni, im Strichweg-Stadion statt. Diese
Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Olympiade in Griechenland. Unter dem Motto “To GOlympics” müssen die Athleten in
Cuxhaven beweisen was sie drauf haben, um dann bei den Olympischen Spielen in Athen antreten zu können. So wird das große
Sportfest in der Küstenstadt ganz im olympischen Geist veranstaltet.
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