EWE Athletics “Weltklasse hinterm Deich”
Sonnabend, 9. Juli 2005 / Cuxhaven-Döse / Strichweg-Sportplatz
Wegen der “Sendepause” von www.klaus-michalski.de vom 29. Juni bis zum 31. August 2005 konnten hier nicht alle verfügbaren
Berichte bzw. Informationen veröffentlicht werden.

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Extraseiten
2001 - 2002 - 2003 - 2004
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Auftaktveranstaltung: Nacht der Emotionen am 8. Juli 2005 (Freier Eintritt !!)
EWE Athletics “Weltklasse hinterm Deich” am
9. Juli 2005
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NORDSEE ZEITUNG vom 8. Dezember 2004
Mit Ecker kommt der erste Star
"Weltklasse hinterm Deich" am 9. Juli 2005
Bremerhaven (ewm). "Weltklasse hinterm Deich" - das Leichtathletik-Ereignis des Jahres in der Region findet weiterhin in Cux-
haven statt. Die Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven haben Veranstalter Heinz Hüsselmann für die nächsten
vier Jahre ihre Zusage gegeben, dieses Sportfest zu unterstützen. Die Wertigkeit des Treffens der "Weltklasse hinterm Deich"
ist leicht daran abzulesen, dass in diesem Jahr mit der Kubanerin Osleidys Menendez und Steffi Nerius aus Leverkusen die
späteren Gold- und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in Athen in Cuxhaven am Start waren. Dazu übertrug der
NDR im Fernsehen anderthalb Stunden live. Rund 6000 Zuschauer erlebten im Stadion Höhepunkte der Leichtathletik kurz vor
Olympia.
Im Zeichen der Revanche dürfte das nächste Treffen der "Weltklasse hinterm Deich" stehen. Es findet am 9. Juli 2005 statt, eine
Woche nach den deutschen Meisterschaften in Wattenscheid. Da treffen die deutschen Spitzenathleten in Cuxhaven wieder auf-
einander. Es geht um Revanche für die Verlierer, um die Bestätigung der Titel für die Gewinner. Dazu geht es am 9. Juli - dieser
Termin steht fest im internationalen Kalender des Leichtathletik-Weltverbandes und ist geschützt - auch um die Erfüllung der
Normen für die WM, die Anfang August in Helsinki stattfindet. Da diese Normen vom internationalen Leichtathletik-Verband recht
hoch angesetzt sind, sind in Cuxhaven Spitzenleistungen garantiert. Das Sportfest "Weltklasse hinterm Deich" fällt gerade in die
Phase, in der sich die Leichtathleten auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit befinden.
Erlesenes Feld
Wieder im Programm wird der Stabhochsprung der Männer sein. Einen ersten Starter hat Heinz Hüsselmann dafür bereits an der
Angel. Danny Ecker aus Leverkusen, der in Cuxhaven auch den Meeting-Rekord mit einer Höhe von 5,90 Metern hält. Beim
Stabhochsprung der Männer wird ein erlesenes Feld am Start sein, die Tribüne - eigens für die Höhenflieger aufgestellt - restlos
gefüllt sein. Mit rund 7000 Zuschauern am 9. Juli rechnen die Veranstalter.
In Kürze beginnt auch der Kartenvorverkauf, wobei für "Weltklasse hinterm Deich" erstmals eine Familienkarte angeboten werden
soll. Ausgehend von den guten Erfahrungen in den vergangenen Jahren sind die Eintrittskarten bereits vor Weihnachten er
hältlich, da sie sich auch vorzüglich als Weihnachtsgeschenk eignen. Die Karten für "Weltklasse hinterm Deich" gibt es ab dem
15. Dezember bei allen Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und in Bremerhaven.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. April 2005
Schnellste Klasse hinterm Deich wird gesucht
Staffelwettbewerb für Schulklassen zum Leichtathletik-Sportfest in Cuxhaven
Kreis Cuxhaven (flü). Am 9. Juli findet wieder das internationale Leichtathletik-Sportfest "EWE Athletics - Weltklasse hinterm
Deich" in Cuxhaven statt. Mitten zwischen Top-Stars werden dieses Mal auch zahlreiche Schüler an den Start gehen, denn die
Ausrichter suchen die schnellste 10. Klasse aus dem Elbe-Weser-Raum.
Nach dem Fackellauf im vergangenen olympischen Jahr folgt nun ein riesiger Staffelwettbewerb. Alle 10. Schulklassen aus den
Landkreisen Cuxhaven und Stade und den Städten Cuxhaven und Bremerhaven dürfen an diesem Wettbewerb teilnehmen, wie
Sportfestveranstalter Heinz Hüsselmann gestern bei einer Pressekonferenz im Cuxhavener Kreishaus verkündete. Das könnten
nach vorsichtigen Schätzungen 4000 bis 5000 Schüler sein.
Erste Runde dezentral
Die erste Runde für diesen Wettkampf findet dezentral statt. Die 16- bis 17-jährigen Jungen und Mädchen laufen auf ihrem Schul-
sportplatz alle 50 Meter. Die Zeiten der besten acht oder sechs Schüler einer Klasse werden addiert. Die Gesamtlaufzeit muss
dann bis zum 1. Juni gemeldet werden. Dieses Klassenergebnis entscheidet schließlich darüber, ob sich die jeweilige Klasse
für das große Finale vor vermutlich wieder rund 6000 Zuschauern auf dem Cuxhavener Strichweg-Sportplatz qualifiziert. Sechs
Mädchen- und sechs Jungenstaffeln sind am 9. Juli dabei. Bei der Auswertung der besten Teams soll aber auch die regionale
Zugehörigkeit berücksichtigt werden, sodass beispielsweise nicht alle Staffeln aus einem Landkreis oder einer Stadt kommen.
Finale über 4x100 Meter
Bei dem Finale müssen die Klassenstaffeln als B-Jugendliche 4x100 Meter laufen. Für Hüsselmann ist es wichtig, die gesamte
Klasse, also auch die Nichtläufer mit einzubinden, die als Betreuer und Kampfrichter-Helfer eingesetzt werden sollen. Die qualifi-
zierten Staffelläufer haben außerdem noch vorher die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung zu trainieren. Heinz Hüssel-
mann bietet sich selbst als Trainer an. Der Bochumer war viele Jahre Trainer des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV). Er
hat unter anderem die Blume-Brüder zu Top-Athleten gemacht, trainierte auch Zehn-Kämpfer Jürgen Hingsen im Sprint.
Am Vorabend des großen Laufereignisses können die Schülerstaffeln im Rahmen der Auftaktveranstaltung "Die Nacht der Emo-
tionen" auf der Bühne vorgestellt werden. Am Finaltag werden die beiden Staffelläufe mitten im Hauptprogramm stattfinden, also
wenn der Strichweg-Sportplatz von Tausenden Zuschauern bevölkert ist. Für alle Klassen des Finales gibt es Zuschüsse für die
Klassenkasse, für die Sieger etwas mehr.
Der Melde- und Auswertungsbogen kann ab dem 1. Mai im Internet von der Homepage
www.ewe-athletics.de unter Rahmenpro-
gramm heruntergeladen werden. Cuxhavens Landrat Kai-Uwe Bielefeld ist begeistert von der Idee mit den Klassenstaffeln. Er
selbst erinnert sich gern an den Fackellauf des vergangenen Jahres zurück, als er die letzte Etappe bis in das Stadion mitlaufen
durfte. Jürgen Schubel, Sportdezernent der Stadt Cuxhaven, dankte den Organisatoren und Sponsoren, dass sie diesen Staffel-
wettbewerb auch ermöglichen.
Alwin Schlörmann vom EWE hob hervor, dass mit dieser Aktion Teamgeist und Bewegung bei den Schülern gefördert wird.
Heiner Hansemann von der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven erinnerte, dass es
von Anfang an das Ziel von "Weltklasse hinterm Deich" war, junge Menschen in das Stadion zu locken. Henning Porth, Vorstand
der Volksbank Stade-Cuxhaven, sieht in dem Staffelwettbewerb auch einen Beitrag dazu, die schöne Sportart Leichtathletik
wieder populärer zu machen.

Presseinformation vom 13. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Steffi Nerius (Speerwurf)
2004 war eindeutig das Jahr der Steffi Nerius
Redaktion: Alexandra Neuhaus
Nach Bronze bei der WM 2003 in Paris und der silbernen EM-Medaille 2002, gelang ihr im Athener Olympiastadion ihr Meister-
stück. Nach dem fünften Durchgang wähnte sie sich schon wie in Sydney vier Jahre zuvor auf dem vierten Platz. Doch im letzten
und entscheidenden Versuch riss sich die gebürtige Stralsunderin noch ein letztes Mal zusammen, bewies Nerven wie Draht-
seile und legte alle noch vorhandenen Kräfte in diesen Wurf. 65,82 Meter: Bestleistung. Auf den Punkt genau fit, das Beste aus
sich rausgeholt. Die ehemalige Volleyballerin reckte die Fäuste gen Himmel und konnte sich ein paar Tränchen nicht verkneifen.
Silber für Steffi Nerius! Neben der Kugelstoßerin Nadine Kleinert avancierte die Diplom-Sportlehrerin damit zur erfolgreichsten
deutschen Athletin dieser Spiele.
Doch wer jetzt glaubt, die begeisterte Sportwagenfahrerin würde nun einen Gang zurück schalten, sich auf dem Triumph des
letzten Jahres ausruhen, der irrt. Angriff heißt die Devise und diese will sie auch dieses Jahr verfolgen. Die Weltmeisterschaft in
Helsinki wartet auf das sympathische Aushängeschild der deutschen Leichtathletik. Auch hier soll ihr Sportgerät wieder weit
durch die Lüfte segeln. “Bevor ich in Skandinavien die Hand nach einer weiteren Medaille ausstrecke, möchte ich mich in Cux-
haven mit einer Weltklasse-Weite, wie letztes Jahr vor Athen, für die WM empfehlen. Bereits 2004 hat mir mein Start in Cux-
haven Glück gebracht!
Persönliche Daten:
Geboren am: 1.7.1972
Größe/Gewicht:1,78 m / 72 kg
Verein: TSV Bayer 04 Leverkusen
Trainer: Helge Zöllkau
Persönliche Bestleitung: 65,82m
Größte sportliche Erfolge:
2. Platz Olympische Spiele 2004
2. Platz Europameisterschaft 2002
3. Platz Weltmeisterschaft 2003
4. Platz Olympische Spiele 2000
9. Platz Olympische Spiele 1996

Presseinformation vom 15. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Sabrina Mockenhaupt (Langstrecken)
Sie ist zwar nur 1,55 Meter groß, sie nicht zu bemerken ist dennoch unmöglich und das liegt nicht nur an ihrem
unverkennbaren “Siegerländer Dialekt“.
Redaktion Alexandra Neuhaus
Sabrina Mockenhaupt hat sich in den vergangenen Jahren zur deutschen Frontläuferin auf der Langstrecke gemausert. Und nicht
nur national setzt sie Maßstäbe, auch international läuft sie sich mehr und mehr in den Vordergrund.
Bei der Hallen-EM in Madrid beeindruckte “Mocki“ durch ein couragiertes Rennen und sorgte gemeinsam mit der Österreicherin
Susanne Pumper für ein Herzschlagfinale im Kampf, der zwischen Bronze und Blech entscheiden sollte. Am Ende war die
kecke Siegerländerin zwei läppische Hunderstel zu langsam. Zwei Hunderstel, die zwischen Freude und Tränen trennten. Die
Tränen über die verpasste Medaille sind längst wieder getrocknet und, wie könnte es bei der quirligen 24-jährigen anders sein,
der Optimismus und der Kampfeswille sind in ihre Augen zurückgekehrt.
Im April sicherte sich die fröhliche Läuferin, die gerne einmal in einer Daily-Soap auftreten würde, bereits die erste Fahrkarte zu
den Weltmeisterschaften in Helsinki. Über 10.000 Meter lief sie im spanischen Barakaldo beim Europa-Cup nicht nur die Kon-
kurrenz in Grund und Boden, sondern auch gleich zu persönlicher Bestzeit von 31:21,28 Minuten. Kein Wunder also, dass die
temperamentvolle Zeitsoldatin mittlerweile zu einem Publikumsmagneten aufgestiegen ist und ihre Autogramme hoch im Kurs
stehen.
In Cuxhaven geht Sie über 1.500 m an den Start, für Sabrina ein Kurzsprint: „Ich möchte vor den Weltmeisterschaften etwas für
meine Schnelligkeit tun, da passt das Rennen in Cuxhaven optimal in meine Vorbereitung.“
Persönliche Daten:
Geboren am: 6.12.1980 in Siegen
Größe/Gewicht: 1,55m / 46 kg
Verein: LG Sieg
Trainer: Heinz Weber
Persönliche Bestleitung: 1.500 m 4:13,38 min / 10.000 m 31:21,28 min
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz 10.000-Meter-Europacup 2005
1. Platz Deutsche Meisterschaft 2001, 2002, 2003, 2004 (5.000m)
1. Platz Deutsche Hallen-Meisterschaft 2004, 2005 (3.000m)
4. Platz Hallen-EM 2005 Madrid (3.000m)
4. Platz Cross-EM 2004 (Mannschaft)
5. Platz Cross-EM 2004
10. Platz Europameisterschaft 2002 München (10.000m)
15. Platz Olympische Spiele 2004 Athen

Presseinformation vom 16. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Tim Lobinger (Stabhochsprung)
Dieser Athlet bewegt die Massen. Die einen lieben ihn, den anderen ist er ein Dorn im Auge. Fest steht jedoch
ohne Zweifel - Tim Lobinger ist ein großartiger Athlet.
Redaktion Alexandra Neuhaus
Der Stabartist kennt das Gefühl des Siegens, hörte er doch sowohl bei Hallen-Weltmeisterschaften als auch bei Hallen-Europa-
meisterschaften schon die deutsche Nationalhymne, die nur für ihn gespielt wurde. Doch er kennt auch das Gefühl des Ver-
lierens, des bitteren Versagens, des Zweifelns an den eigenen Fähigkeiten. Der 27. August 2004 war ein rabenschwarzer Tag für
den sonst so stabilen und zuverlässigen Erfolgsgaranten des deutschen Teams. Drei Fehlversuche über 5,65 Meter und das im
olympischen Finale. Ein Lebenstraum war geplatzt. Athen erlebte den traurigen Abgang des erfolgshungrigen Lobingers, der mit
dem Ziel, eine Medaille zu gewinnen, in Griechenlands Hauptstadt gereist war und sie als Elfter verlassen musste.
“Dieses Trauma werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen“, prophezeite er nach dem Verlassen des Olympiastadions.
Aber Tim Lobinger wäre nicht Tim Lobinger, wenn er sich nicht auch aus diesem Tief herausarbeiten könnte. Und so folgte nur
ein halbes Jahr nach dem Absturz in Athen eine Sternstunde für den deutschen Vorzeige-”Stabi“. Bei der Hallen-EM in Madrid
trotzte der Mann vom ASV Köln allen Kritikern und bewies sich und der Welt: Tim Lobinger is back! Saisonbestleistung zum
Saisonhöhepunkt. Bronze für den 32-jährigen Deutschen.
Cuxhaven ist für Tim Lobinger ein Muss! “Einen Tag vor den EWE Athletics findet in Rom eines der sechs Golden League Meet-
ings, die “GOLDEN GALA“ statt, doch eins ist sicher: ich werde in Cuxhaven Springen und wenn ich Rom ausfallen lasse. Mein
Ziel ist es, den treuen Fans in Cuxiland eine tolle Flugshow zu bieten.“ Die Zuschauer können sich nach drei Jahren Pause auf
den Stabhochsprung der Männer freuen, wenn es am 9. Juli wieder heißt: Bühne frei für die besten Stabakrobaten der Welt.
Persönliche Daten:
Geboren am: 3.9.1972 in Rheinbach
Größe/Gewicht: 193cm/ 87kg
Verein: ASV Köln
Trainer: Michael Kühnke
Persönliche Bestleistung: 6,00 m
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz Hallen-Weltmeisterschaft 2003
1. Platz Hallen-Europameisterschaft 1998
1. Platz Hallen-Europameisterschaft 2002
2. Platz Europameisterschaft 1998
3. Platz Hallen-Europameisterschaft 2005
3. Platz Europameisterschaft 2002
4. Platz Weltmeisterschaft 1997
6. Platz Weltmeisterschaft 1999

Presseinformation vom 18. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Renè Herms (800 Meter)
Dieser Mann hat mittlerweile ein Abonnement auf den deutschen Meistertitel über 800 Meter. Egal ob unterm
Hallendach oder unter freiem Himmel -- René Herms spielt mit der nationalen Konkurrenz.
Redaktion Alexandra Neuhaus
Und auch international setzte er im vergangenen Jahr erste Ausrufezeichen. Am 8. August deklassierte er beim Team-Challenge
in München die Konkurrenz aus den USA und Frankreich. In 1:44,14 Minuten stürmte der Sportsoldat als Sieger über die Ziel-
linie, riss die Arme in die Luft und ließ sich gebührend feiern. “Ich bin in der Weltspitze angekommen“, jubelte er. Recht hat er.
Bei einem Blick auf die Weltbestenliste rangiert sein Name auf Platz elf! Zwar war in Athen im Halbfinale Endstation für den auf-
strebenden Mittelstreckler, doch mit 23 Jahren hat er die Zukunft noch vor sich.
Nicht nur im sportlichen Sinne kann er zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken. Auch in der Liebe war 2004 ein Voll-
treffer für ihn. Bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig 2004 sorgte er für den romantischsten Moment der gesamten
Veranstaltung. Nach dem Sieg folgte der Antrag. Während des Siegerinterviews machte der Pirnaer seiner Steffi einen Heirats-
antrag, worauf er ein promptes, wenn auch zunächst verdutztes, “Ja“ erntete. Wie man sieht, René Herms ist immer für Über-
raschungen gut und man darf gespannt sein, welche er für das Cuxhavener Publikum parat hat.
Persönliche Daten:
Geboren am: 17.7.1982
Größe/Gewicht: 195 cm / 80 kg
Verein: LG Asics Pirna
Trainer: Klaus Müller
Persönliche Bestleitung: 1:44,14 min (2004)
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz Deutsche Meisterschaften 2001-2004
1. Platz Team-Challenge 2004
1. Platz Deutsche Hallen-Meisterschaft 2002-2005
1. Platz U23 Europameisterschaft 2003
1. Platz Junioren-Europameisterschaft 2001
1. Platz Hallen-Europacup 2003
2. Platz Europacup 2004
7. Platz Europameisterschaft 2002

Presseinformation vom 21. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Thomas Blaschek (Hürdensprint)
Jung, ehrgeizig und erfolgreich. Das ist Thomas Blaschek.
Redaktion Alexandra Neuhaus
Der Shootingstar der Hallensaison macht sich auch unter freiem Himmel auf, die Welt des deutschen Hürdensprints zu erobern.
Nachdem er im letzten Jahr immer noch den Hürden-Routiniers um Mike Fenner und Co den Vortritt lassen musste, sprintete er
in diesem Winter aus ihrem Schatten, lief zu seinem ersten Titel unterm Hallendach und lässt es auch in der Freiluftsaison
richtig krachen.
Thomas Blaschek hat die Tür zur Weltspitze aufgestoßen. Bei den Europäischen Hallen-Meisterschaften stürmte er von Runde
zu Runde und zog souverän ins Finale ein. Endläufe sind von Natur aus eine spannende Angelegenheit, aber dieser war eine
Spur zu aufregend. Ein wahres Fehlstart-Festival bot sich den Zuschauern in Madrid - und mitten drin der 24-jährige Leipziger.
Ein Athlet nach dem anderen musste seinen Startblock verlassen. Die Nerven aller Beteiligten lagen blank. Doch dann ging end-
lich die Post ab. Bis zur letzten Hürde lag Blaschek noch auf Bronzekurs, trat dann jedoch mit voller Wucht in das Hindernis
und strauchelte schließlich als Fünfter über die Ziellinie. Thomas Blaschek ist ein ehrgeiziger junger Sprinter, der sich nicht mit
einem fünften Platz bei der Hallen-EM zufrieden gibt. Er will mehr, er will noch weiter nach vorne. Und dass in ihm ein wahnsinn-
iges Potential schlummert, welches er nicht nur in der Halle ausspielen kann, das bewies der schnelle Mann diesen Sommer
schon eindrucksvoll. In 13,41 Sekunden fegte er beim Askina-Meeting in Kassel durch den Hürdenwald, 13,42 Sekunden legte er
zwei Tage später in Ulm nach und den vorläufigen Höhepunkt setzte er beim Europa-Cup in Florenz. Ein zweiter Platz im Ver-
gleich mit den besten Hürdenläufern Europas - das kann sich sehen lassen. Nur den Hallen-Europameister Ladji Doucouré aus
Frankreich musste der auffällige Sprinter ziehen lassen.
Der Trip nach Helsinki ist schon gebucht, die Weltmeisterschaften warten auf den aufstrebenden Athleten. Doch bevor er in den
Flieger nach Finnland steigt, heißt es in Cuxhaven gegen starke Amerikaner und natürlich die Konkurrenz aus dem eigenen
Land zu bestehen, denn auch diese lassen sich nicht so ohne weiteres den Rang ablaufen.
Persönliche Daten:
Geboren am: 5.4.1981 in Gera
Größe / Gewicht: 196 cm / 83 kg
Verein: LAZ Leipzig
Trainer: Idriss Gonschinska
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz Deutsche Hallen-Meisterschaften 2005
2. Platz Junioren-Weltmeisterschaft 2000
2. Platz Europa-Cup 2005
3. Platz Junioren-Europameisterschaft 1999
5. Platz Hallen-Europameisterschaft 2005
Persönliche Bestleistung: 13,41 sec (2005)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Juni 2005
"Wer hier siegt, macht nachher Medaillen
Weltklasse-Athleten am Strichweg / Freitag Eröffnungsparty mit Feuerwerk
(had). Wenn am Sonnabend, 9. Juli, 15.15 Uhr, der erste Startschuss zu den EWE-Athletics fällt, erwartet die Leichtathletik-
freunde im Küstenkreis zum neunten Mal ein dicht gedrängtes Programm mit internationalen Top-Athleten. Eine bessere Werb-
ung als den Olympiasieg von Osleydis Menendez und die Silbermedaille von Steffi Nerius kann es für die Traditionsveranstaltung
"Hinter dem Deich" nicht geben. Beide Speerwerferinnen hatten Cuxhaven als eine Station auf dem Weg nach Athen 2004 ge-
wählt. Ob sie ihr Vorjahresduell auf dem Strichweg wiederholen werden, hängt nur noch von einer Zusage der Kubanerin ab. Meeting-Chef Heinz Hüsselmann hat jedenfalls, was die Qualität des Starterfeldes betrifft, einige richtige "Knaller" an die Elb-
mündung verpflichtet. Knapp drei Wochen vor dem zweitägigen Event zeigten sich Organisatoren und Sponsoren bei einer vor-
läufigen Zwischenbilanz denn auch hoch zufrieden.
Zweimal Feuerwerk: Pyrotechnisch und sportlich
So startet das Programm schon am
Freitag, 8. Juli, ab 20 Uhr mit einer großen Eröffnungsparty, deren Stargast Jonathan
Price und ein stimmungsvolles Feuerwerk die Höhepunkte setzen sollen. Das sportliche Feuerwerk brennen dann am folgenden
Nachmittag die Athleten ab. Dafür sorgen unter anderen die Mittelstreckler Renè Herms (800 m) und Sabrina Mockenhaupt
(1500 m). Sie wollen ebenso für Höchstleistungen sorgen wie der Stabhochspringer Tim Lobinger oder die Speerwerferinnen um
Steffi Nerius. Ganz besonders dürfen sich die Zuschauer auf Hürdensprinter Thomas Blaschek freuen. Der 24-jährige Leipziger
zeigt aufsteigende Form und überzeugte in persönlicher Bestzeit mit 13,41 sec. in Kassel und einem zweiten Platz beim Euro-
pacup in Florenz. Dort blieb der Deutsche Hallenmeister am Wochenende nur eine Hundertstel Sekunde unter seiner Best-
marke. Sprinter Tobias Unger, ebenfalls Zweiter beim Europacup, wird ebenso für Aufmerksamkeit sorgen wie der Frauen-Wett-
bewerb im Weitsprung. Insgesamt 14 olympische Disziplinen und vier Nachwuchswettbewerbe sollen dafür sorgen, dass auch
die neunte Auflage der "Weltklasse hinter dem Deich" ein voller Erfolg wird.

Presseinformation vom 28. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Dimitri Markov (Stabhochsprung)
Fest steht, Dimitri Markov liebt den Nervenkitzel und er sucht das Extreme
Redaktion Alexandra Neuhaus
Nicht nur, dass er im Jahr 1997 seiner Heimat Weißrussland den Rücken kehrte und mit Sack und Pack, bzw. mit seiner Frau
Valentina und seinem damaligen Trainer Alex Parnow nach Australien auswanderte. Nein, er gehört auch der seltenen Spezies
der 6-Meter-Springer an. Nicht viele schaffen den Sprung in diese exklusive Riege der Stabhochspringer. Noch wenigere erklett-
ern noch höhere Höhen. Zu Markov sollte man wissen, für ihn war bei 6,00 m noch nicht Schluss.
Am 8. August 2001 gelang dem 1,82 m großen Athleten im grün-goldenen Trikot der australischen Mannschaft sein Meister-
stück. Im Finale der Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton bewies Markow Nerven wie Drahtseile. Seine Anfangshöhe
von 5,75 m riss er gleich zweimal. Bei allen Beteiligten lagen die Nerven blank. Kein anderer Stabartist hätte diese Anspannung
ausgehalten. Markov schon. Im dritten Versuch übersprang er die Latte und machte dann erst bei 5,90 m weiter. Gänsehautfeel-
ing pur. 5,90 m im ersten Versuch, 5,95 m im ersten Versuch: er war Weltmeister.
Welches Gefühlschaos muss in dem Vater eines Sohnes getobt haben? Wie stark muss ein Mann sein, um dieser Nervenan-
spannung standhalten zu können? Sein Fuß war entzündet; einen Tag vorher hatte er zehn Stunden damit verbracht, ihn zu
kühlen, und dann das. Er hatte an diesem Tag alles gewonnen. Und doch, immer noch Pokerface. Er hielt die Spannung auf-
recht, ließ die Latte höher legen: 6,05 m!! Spielerisch, als wäre es nichts! Nach Sergey Bubka und Maxim Tarasov ist er erst der
dritte Springer auf der Welt, der diese Fabel-Höhe bezwingen konnte. Dimitri Markov ist einfach ein Ausnahme-Athlet.
Persönliche Daten:
Geboren am: 14. März 1975 in Vitebsk (Weißrussland)
Größe/Gewicht: 1,82 m / 85 kg
Land/Verein: Australien
Trainer: Greg Hull
Persönliche Bestleitung: 6,05 m
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz Weltmeisterschaften 2001
1. Platz Hallen-Europameisterschaften 1996
2. Platz Weltmeisterschaften 2000
4. Platz Weltmeisterschaften 2003
5. Platz Olympische Spiele 2000

Presseinformation vom 28. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Bianca Kappler (Weitsprung)
Ungläubigkeit stand ihr ins Gesicht geschrieben
Redaktion Alexandra Neuhaus
Fassungslos starrte sie auf die Anzeigentafel im “Palacio de Deportes de la Comunidad de Madrid“. 6,96 Meter waren dort zu lesen. Sie - Bianca Kappler - sollte so weit gesprungen sein. “So weit kann ich gar nicht springen“, wiederholte die deutsche
Weitspringerin immer wieder, schüttelte entgeistert den Kopf und versuchte die bis dato führende Naide Gomes (Portugal) zu
beruhigen. Schlussendlich, nach einem erbitterten Hin und Her zwischen Funktionären des DLV und dem europäischen Leicht-
athletikverband (EAA), wurde ein salomonisches Urteil gefällt. Die genaue Weite konnte zwar nicht mehr festgestellt werden,
aber auf den Videoaufnahmen war eindeutig zu erkennen, dass die in Saarbrücken lebende Kappler eine medaillenwürdige Weite
gesprungen war. Bronze als Trostpflaster für ein quälendes Verwirrspiel und als Belohnung für ihre sportlich einwandfreie Ver-
haltensweise. Bronze als Versuch der Wiedergutmachung für den Fehler des Wettkampfgerichts. Bronze für eine Weite, die,
wenn ordnungsgemäß gemessen worden wäre, auch Silber hätte bedeuten können. Dennoch, mit ihrem fairen und vorbildlichen
Verhalten eroberte Bianca Kappler die Herzen der Leichtathletikfans und der Medien im Sturm. Die Olympia-Neunte hatte Sport-
geschichte geschrieben, wurde unfreiwillig zu einer Kandidatin, deren Verhalten als leuchtendes Vorbild für alle Athleten stehen
könnte.
Bei den EWE Athletics werden die Zuschauer in Cuxhaven Zeugen eines ungewöhnlichen Duells. Denn die Dritte der Hallen-EM
2005 trifft auf die Dritte der Hallen-EM 2005. Die 21-jährige Adina Anton aus Rumänien, die sich in Madrid Platz drei mit der
Deutschen teilen konnte, tritt in Cuxhaven zur Revanche an. Die Herausforderung nimmt die Germanistik- und Romanistik-
studentin gerne an und so dürfen auch die Zuschauer sich auf einen packenden Wettkampf in der Weitsprunggrube freuen.
Persönliche Daten:
Geboren am: 8. August 1977
Größe/Gewicht: 1,80m / 62kg
Verein: LC asics Rehlingen
Trainer: Ulrich Knapp
Persönliche Bestleitung: 6,71m (2004)
Größte sportliche Erfolge:
1.Platz Deutsche Meisterschaften 2003
2. Platz Deutsche Hallenmeisterschaften 2004
2. Platz Deutsche Hallenmeisterschaften 2005
3. Platz Europacup 2002
3. Platz Hallen-Europameisterschaft 2005
9. Platz Olympische Spiele 2004

Presseinformation vom 28. Juni 2005 (Von PP-Sports)
Vorstellung der Top-Athleten: Tobias Unger (Sprint)
Schnell, erfolgreich und bodenständig
Redaktion Alexandra Neuhaus
Tobias Unger ist der Sprinter, nachdem in der deutschen Leichtathletikszene so lange gesucht wurde, ein echter Glücksfall für
den in den letzten Jahren so arg gescholtenen Männersprint. Der 26-jährige, der des öfteren auch liebevoll als “Schwabenpfeil“
tituliert wird, setzt nicht nur national die Maßstäbe. Im letzten Sommer stürmte er über 200 Meter sensationellerweise ins Finale
der Olympischen Spiele und machte den siegreichen Amerikaner deutlich, dass auch die weißen Jungs aus Europa ziemlich
schnell über die halbe Stadionrunde unterwegs sein können. Vorzeitiger Höhepunkt seiner noch jungen Karriere war jedoch ohne
Zweifel der Gewinn des Europameistertitels bei den Europäischen Hallen-Meisterschaften in Madrid (Spanien).
Mit Mickey Corucle hat Tobias Unger einen Trainer gefunden, auf den er sich hundertprozentig verlassen kann. “Ich muss einfach
nur umsetzten, was er mir vorgibt, um Erfolg zu haben. Achtzig bis neunzig Prozent sind reine Trainingsarbeit, dazu kommt die
Ernährung und die mentale Stärke“, lässt der sympathische Sprinter Einblicke in das Erfolgsrezept des Duos zu.
Tobias Unger ist der Mann, der die Rekorde zu wackeln bringt. Nach zwanzig Jahren stand 2004 erstmals wieder ein DLV-Athlet
über 200 Meter im olympischen Finale. Anfang des Jahres löschte er den Hallenrekord von Ralf Lübke, der 21 Jahre lang Be-
stand hatte. Und so ist ihm auch unter freiem Himmel durchaus zuzutrauen, dass er den deutschen Freiluftrekord, der bei 20,23
Sekunden liegt und seit 20 Jahren von Frank Emmelmann gehalten wird, zum Einsturz bringen kann.
In Helsinki will er, wie schon in Athen, von Runde zu Runde stürmen und aller Welt zeigen, dass die deutschen Sprinter wieder
jemand sind in der Leichtathletik-Welt. Schnell soll es jedoch auch schon in Cuxhaven werden, denn mit Ronny Ostwald trifft er
bei den EWE-Athletics auf den schnellen Mann aus Köln, der Tobias Unger im letzten Jahr hinterm Deich auf und davon lief.
Dann kommt es zur Revanche und der “Leichtathlet des Jahres 2004“ muss beweisen, dass er den Titel “Schwabenpfeil“ verdient.
Persönliche Daten:
Geboren am: 10. Juli 1979 in München
Größe/Gewicht: 1,79m / 70kg
Verein: LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg
Trainer: Mickey Corucle
Persönliche Bestleitung: 20,30sec
Größte sportliche Erfolge:
1. Platz Hallen-Europameisterschaft 2005
1. Platz Deutsche Meisterschaften 2003, 2004
3. Platz Hallen-Weltmeisterschaft 2004
7. Platz Olympische Spiele 2004

Wegen der “Sendepause” von www.klaus-michalski.de vom 29. Juni bis zum 31. August 2005 konnten hier nicht alle verfügbaren
Berichte bzw. Informationen veröffentlicht werden.
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