Charlys Home-Page (Seite 1)

Charly wurde am 15. Juli 1986 geboren und ist am 3. April 2002 gestorben

Hallo, ich heiße Charly und freue mich, daß Du mich auch einmal auf meiner Home-Page besuchst.
Ich lebe in Barchel, das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Bremervörde. Dort wohne ich bei Klaus Michalski, den gute Freunde auch Michel nennen. (....und ich darf das natürlich auch)
Michel ist mein Herrchen oder wie wir Katzen sagen, mein Mensch. Michel glaubt auch, daß er der Herr im Hause ist. Naja, glauben kann er das ja aber eigentlich

wohne ich nicht bei Ihm, sondern er bei mir! Geboren bin ich am 15. Juli 1986. Das ist allerdings nicht mein genaues Geburtsdatum, doch dazu später mehr.

Wie alles begann :
Es war am 30. August 1986. Da tauchte ich auf einmal am Nachmittag in der Mühlenstraße 3 in Barchel auf. In dem Zweifamilienhaus lebten im Erdgeschoß Angelika, Rüdiger und Malte Nimz (Maren wurde erst 1987 geboren) und in der ersten Etage wohnte eben Michel, der an diesem Tag aber nicht zu Hause war, sondern Dienst hatte.

Nach der ersten Nahrungsgrundversorgung wurde dann mit Christina Schmidt eine gute Freundin von Michel und zugleich
auch eine Katzenfachfrau “alarmiert”. Durch sie gab es die ersten Ratschläge und Tips zur Katzenhaltung. Ich fand das jedenfalls alles ganz toll und wollte jetzt auch gar nicht mehr dort weg. Familie Nimz dachte wohl genau so und damit war ich auch schon adoptiert und hatte ein neues Zuhause gefunden. Am nächsten Tag habe ich dann auch Michel kennengelernt, der sich ebenfalls mit Katzen auskannte. Auf Grund meiner Größe hat er mein Alter auf

ca. 6 Wochen geschätzt und somit wurde dann auch mein Geburtstag festgelegt, eben der 15. Juli.

Ich bin dann sehr schnell zu einem hyperaktiven “halbstarken” Kater herangewachsen, was meine Adoptiveltern manchmal ganz schön nervte. Es rief nicht gerade Begeisterungsstürme hervor, wenn ich mich mal wieder die Gardinen hochhangelte oder mir gar für meine Kletterkünste im Badezimmer ein Paar nackte Menschenbeine aussuchte. Wenn ich es zu toll trieb, wurde ich auch öfter mal für eine Weile ins Treppenhaus verbannt. (Das war allerdings komplett mit Teppich ausgelegt)
Diese Verbannung fand nun wieder Michel nicht so toll und er holte mich dann einfach zu sich in die Wohnung. Da durfte ich eigentlich machen, was ich wollte, denn Michel sah das alles nicht so eng.
Und somit kam es, wie es kommen mußte :
Auf einmal war ich Michels Kater und das bin ich bis heute geblieben.

Wenn Michel durch Übungen und Schichtdienst (Bundeswehr) nicht zu Hause sein konnte, wurde ich natürlich weiterhin von der Familie Nimz, unseren “Untermietern”, versorgt. Es ging aber auch anders herum : Ab und zu krabbelte nämlich auch der kleine Malte zu meinen Futternäpfen und versorgte sich da selber mit ein paar Brekkies®

Das hat ihm aber absolut nicht geschadet. Inzwischen ist Malte 16 Jahre alt und seine “kleine” Schwester Maren ist auch schon 13. Beide wohnen jetzt in Springe am Deister und haben wie ich auch eine eigene Home-Page, nämlich www.malte-nimz.de und www.maren-nimz.de (Einfach mal anklicken)

Ich habe mich inzwischen Dank guter Pflege prächtig entwickelt und fühle mich in meinem “sozialen Umfeld” rundum wohl, auch wenn ich nach meinen Ausflügen in die nähere Umgebung des Hauses schon mal mit einigen Blessuren zurückkehrte. Mit meinen Artgenossen verstehe ich mich nämlich überhaupt nicht, da bin ich ein richtiger Stinkstiefel. Dabei ist es völlig egal, ob es Kater oder Katzen sind. Und nachdem ich im Alter von 10 Monaten zwecks einer kleinen Operation beim Tierarzt war, kann ich auch mit den letztgenannten nicht mehr viel bzw. gar nichts mehr anfangen.

   “Damenbesuch”: Ein Foto ist OK.                                       Aber jetzt.........                              ..........hau ab, sonst gibts Ärger !!

Nach meinen Ausflügen ins Treppenhaus zu kommen, war nicht so schwer, denn die Haustür war bzw. ging sehr oft auf. Aber dann in Michels Wohnung und damit an Futternapf und Katzenklo zu gelangen, gestaltete sich da schon etwas schwieriger. Entweder haben unsere “Untermieter” zur Info kurz geklingelt oder ich mußte mich vor der Wohnungstür lautstark bemerkbar machen. Aber wenn Michel nicht zu Hause war, brachte mich das beides nicht weiter.

Darum habe ich nach kurzer Zeit einen eigenen Eingang bekommen. Im Schweiße seines Angesichts hat Michel neben der Tür einen 20x30 cm großen Durchbruch durch die Wand geschlagen. Angelika hat dann eine kleine Gardine genäht und vom Treppenhaus sah “Mein Eingang” dann so aus wie auf dem Bild rechts. Und clever wie ich nun mal bin, habe ich sehr schnell begriffen, was es mit diesem Loch in der Wand auf sich hatte. Zweimaliges schütteln der Dose mit den Brekkies® auf jeder Seite genügte und ich wußte Bescheid, wie unten links zu sehen ist.

Und wenn ich einmal aus welchen Gründen auch immer nicht nach draußen sollte, dann hat Michel den Ausgang von innen einfach mit einem Sitzkissen versperrt und dieses mit einem großen Stein gesichert. Aber auch diese Sicherung reichte nicht immer aus, denn ich bin nicht nur clever, ich bin auch gaaaaanz stark!!

Sperre in “Normalfunktion”

“ Ich will hier raus !!
Und das schaffe ich auch “

Aber trotzdem habe ich mit Sport absolut nichts im Sinn. Und wenn Michel wieder sein Lauftraining absolviert, dann lasse ich ihm sein Vergnügen. Ich warte einfach, bis er wiederkommt.

Ich habe da andere Schwerpunkte. Meine Lieblingsbeschäftigungen sind essen und vor allen Dingen schlafen. Das kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit und überall.

Schlafen, schlafen, schlafen. Links z.B. in “meinem” Sessel und oben im Garten.

Die einzige Sportart, die ich aktiv betrieben habe, war schwimmen. Allerdings nur ein mal, ganz kurz und schon gar nicht freiwillig. Hinter dem Haus war nämlich ein Swimming-Pool und in den bin ich mal in hohem Bogen geflogen oder besser gesagt : Rüdiger hat mich als Strafe hineingeworfen. Warum ?
Da hatte Rüdiger mit seinem VW-Bulli eine Fuhre Sand organisiert für einen Sandkasten. Irgendwie fand ich, daß dieser Sandhaufen (noch im Bulli) eine ich gebe zu nur sehr entfernte Ähnlichkeit mit einem Katzenklo hatte. Na ja, das habe ich dann eben trotzdem ausprobiert und ungeschickter Weise habe ich das auch noch mit dem “großen Geschäft” gemacht. Und das kam bei Rüdiger überhaupt nicht gut an und die Strafe folgte dann auch auf dem Fuße.



1989 gab es dann die erste große Veränderung in meinem Leben. Rüdiger hat seinen Dienst bei der Bundeswehr beendet und aus beruflichen Gründen zog die Familie Nimz nun nach Springe am Deister.
Wen bekommen Michel und ich nun als neue “Untermieter” ?
Wer versorgt mich jetzt, wenn Michel mal nicht zu Hause ist ?






Fragen über Fragen.

Die Antworten findest Du auf Seite 2 meiner Home-Page

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