Aktuelles aus dem Landessportbund Bremen

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Presseinformation vom 18. Januar 2005 (Vom LSB Bremen)
Bundesverdienstkreuz an LSB-Ehrenpräsident Heinz-Helmut Claußen verliehen
Heinz-Helmut Claußen, der am 9. Februar dieses Jahres seinen 76. Geburtstag feiert, bekam in einer feierlichen Zeremonie
im Bremer Rathaus von Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Auftrag des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am
Bande verliehen. Der Ehrenpräsident des Landessportbundes (LSB) Bremen hat 26 Jahre in verantwortlicher Position im
Präsidium des LSB Bremen ehrenamtlich gearbeitet, davon 20 Jahre (1978 - 1998) als Präsident. Seinem Bemühen ist es
u.a. zu verdanken, dass das Land Bremen ein beispielhaftes Sportförderungsgesetz hat und der Sport in die Landesverfass-
ung aufgenommen wurde. Darüber hinaus hat er auf der Ebene des Deutschen Sportbundes maßgeblich an der Konzeption
der Übungsleiter-Ausbildung mitgewirkt. In seinem beruflichen Wirken hat sich Heinz-Helmut Claußen weit über das übliche
Maß hinaus für die Weiterentwicklung des Bildungssystems eingesetzt. Vor allem der Entwicklung und Einführung der Ge-
samtschule in Bremen hat er sich intensiv gewidmet. Darüber hinaus wirkte er lange Jahre als Leiter des Abendgymnasiums.
Bürgerschaftliches Engagement zeigte Heinz-Helmut Claußen auch im Medienbereich. 19 Jahre gehörte er dem Rundfunkrat
von Radio Bremen an, davon sieben Jahre als Rundfunkratsvorsitzender, und nahm sich vor allem den schwierigen Themen
der Finanz- und Personalplanung an.
Bürgermeister Scherf würdigte in seiner Laudatio die Lebensleistung Claußens ("meinen lieben alten Freund") und hob seine
Leistungen im Bildungswesen, in der Medienpolitik, in der Bremer und der deutschen Sportbewegung hervor; den Landes-
sportbund Bremen habe er unverwechselbar geprägt und die Sportbewegung in die Mitte der Gesellschaft geführt.
LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter bezeichnete die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an ihren Vorgänger als längst
verdient und überfällig. Als Meilensteine im Wirken Claußens hob sie die Verabschiedung des Sportförderungsgesetzes
1976 (das heute wichtiger denn je sei), die Aufnahme des Sports in die Bremer Landesverfassung 1997, die Gründung des
LSB-Bildungswerks und die bundesweiten Übungsleiter-Rahmenrichtlinien hervor. Sie sei ihm auch persönlich zu Dank ver-
pflichtet. Die Präsidentin dankte auch nachdrücklich der komplett anwesenden Familie Claußens einschließlich der acht
Enkelkinder und würdigte insbesondere Ehefrau Edith, die immer viel Verständnis für das lebenslange ehrenamtliche Enga-
gement ihres Mannes aufgebracht habe.
Heinz-Helmut Claußen erklärte, er nehme das Bundesverdienstkreuz für sich, für seine Frau, vor allem aber für den Sport
insgesamt an. Seine Arbeit wäre ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen gar nicht
möglich gewesen. Zu ganz besonderem Dank sei er seiner Frau verpflichtet. Der LSB-Ehrenpräsident würdigte zahlreiche
Weggefährten auf seinem langjährigen sportpolitischen Weg und hob hier neben vielen anderen insbesondere den kürzlich
verstorbenen Präsidenten des Tennisverbandes Nordwest Gert Struthoff, der ihn in seinem Verein Post SV quasi auf den
(ehrenamtlichen) Weg gebracht habe, den langjährigen LSB-Geschäftsführer Rudolf Kauer, die frühere LSB-Vizepräsidentin
und Wegbereiterin des Breitensports Prof. Gisela Bentz und den ehemaligen Leiter des Sportamtes Bremen Reinhard Hoff-
mann hervor. Seine Erfahrungen hätten ihn gelehrt, dass man immer wieder einen langen Atem haben müsse, um Forderung-
en und berechtigte Anliegen durchzusetzen.

Presseinformation vom 20. Januar 2005 (Vom LSB Bremen)
BILDUNGSPLAN 2005 erschienen
Soeben ist der BILDUNGSPLAN 2005 des Landessportbundes (LSB) Bremen unter dem Titel "Bildung im Sport" er-
schienen. In der Broschüre sind alle Bildungsangebote des LSB Bremen - des Bildungswerks und der Bremer Sportjugend
(BSJ) - in einer Broschüre zusammen gefasst.
Das Bildungswerk als zertifizierte Weiterbildungseinrichtung des LSB Bremen bietet u.a. Bildungsurlaube mit sportlichen
Inhalten an. Darüber hinaus widmet es sich engagiert der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen
und Verbänden. Ein Schwerpunkt lliegt auf den Bereichen Gesundheit und Sportmanagement. Für alle Angebote des Bild-
ungswerks gilt: Sie sind "offen" und zugänglich für alle Interessierten und nicht auf Vereinsmitglieder beschränkt.
Die BSJ unterbreitet ein qualifiziertes Angebot von Lehrgängen, Bildungsurlauben und Seminaren für den Jugendbereich und
die Arbeit mit Jugendlichen nicht nur in Sportvereinen. Dabei spielt die allgemeine soziale Arbeit mit und für Kinder und
Jugendliche eine herausragende Rolle.
Die Bildungsangebote des Landessportbundes Bremen - des Bildungswerks und der Bremer Sportjugend (BSJ) - stellen
einen integralen, zusammenhängenden und wesentlichen Bestandteil seiner Arbeit dar. Der BILDUNGSPLAN 2005 liegt
im Haus des Sports in der Eduard-Grunow-Str. 30 in Bremen zur kostenlosen Mitnahme bereit.

Presseinformation vom 31. Januar 2005 (Vom LSB Bremen)
Erfolgreiches 8. Bremer Sport-Zukunftsforum zum Thema "Sportverein 2010"
Regen Zuspruch bei den Vereinen und Sportfachverbänden fand das mittlerweile 8. Bremer Sport-Zukunftsforum des
Landessportbundes (LSB) Bremen am 29. Januar 2005 im Mercedes-Benz KundenCenter von DaimlerChrysler. Rund 90
Teilnehmer/innen aus dem Bremer und Bremerhavener Sport sowie aus dem Umland befassten sich in diesem Jahr mit dem
aktuellen Thema "Sportverein 2010". Hauptreferent der Veranstaltung war wie in vielen Jahren zuvor Prof. Dr. Christian
Wopp, Sport-Wissenschaftler und Sport-Zukunfts-Forscher von der Universität Osnabrück, assistiert von Dr. Ulf Gebken
von der Universität Hannover. LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter hob angesichts der verschärften Finanznot des Landes
Bremen in ihrem Grußwort die Notwendigkeit hervor, die Vereine mit neuen Ideen zukunftsfähig zu machen und nannte als
Beispiele andere Formen der Mitgliedschaft und flexible(re) Angebote.
Die Referenten gingen zunächst auf wesentliche Herausforderungen der Sportvereine ein und versuchten dann in einem
zweiten Schritt, Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand zunächst die
absehbare demografische Entwicklung mit veränderten Alters- und Sozialstrukturen in der Bevölkerung bei einer starken
Zunahme älterer Menschen und von Menschen mit Migrationshintergrund (prognostiziert mehr als 50 % im Jahre 2050).
Hier sei auch künftig die Integrationskraft der Sportvereine gefordert.
Veränderte Sportwünsche wie z.B. Gesundheit, Fitness, Ausdauer, Wellness, Teamsport, Wilderness und Expressivität er-
forderten - so Wopp - eine angemessene Berücksichtigung in den Sportvereinen. Auch die Rolle des Staates werde sich
weiter verändern in Richtung Rückzug/Privatisierung oder Deregulierung/Liberalisierung. Für die Sportvereine könne damit
u.U. die Übernahme öffentlicher Anlagen, der (weitere) Verlust staatlicher Zuschüsse und die verstärkte Notwendigkeit von
Kooperationen verbunden sein.
In Zukunft sei des weiteren von veränderten Sporträumen auszugehen. Der Trend gehe schon jetzt zu einer anderen Raum-
struktur weg von den Groß-(Dreifach-)Hallen und hin zu Freilufthallen und Turn-Mehrzweck-Hallen. Bei dem aktuellen
riesigen Sanierungsbedarf stehe auch der Abriss von Großhallen zur Disposition.
Schließlich gehe es bei all dem wie immer auch um die Frage "Welche Personen benötigt der Verein?". Wopp und Gebken
setzen hier insbesondere auf die Gewinnung von Mitarbeiter/innen bereits aus den Schulen heraus und auf die Gruppe der
55-Jährigen und Älteren.
Die veränderten demografischen, sportlichen, finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen erforderten auf dem Weg zum
"Sportverein 2010" - so die Referenten in einem zweiten Schritt - auch entsprechende Umsetzungsstrategien. Dabei gehe es
z.B. jeweils um einen harten Kern von Personen, um etwas Neues zu initiieren mit einem entsprechenden Opinionleader, um
den Verankerungsfaktor (= "Verpackung der Botschaft") und um die "Macht der Umstände" wie Locations und/oder Events.
Die Teilnehmer/innen des 8. Bremer Sport-Zukunftsforums setzten sich mit diesen anspruchsvollen Vorgaben in Arbeits-
gruppen auseinander und versuchten, sie jeweils auf ihre Vereine, Verbände und Stadtteile anzuwenden. Die Ergebnisse
überraschten insofern wenig als sie demonstrierten, dass es auch auf dem Weg zum "Sportverein 2010" nicht DAS Patent-
rezept gibt. So war diese Zukunftswerkstatt wie auch ihre Vorgängerinnen vor allem eine Ideenbörse, die nun viel theoret-
ische und praktische (Weiter-)Arbeit in den Vereinen und Verbänden wie auch im Landessportbund erfordert.   

Presseinformation vom 2. März 2005 (Vom LSB Bremen)
Online-Vereinsberatung VIBSS über LSB-Homepage
Gemäß Beschluss des Geschäftsführenden LSB-Präsidiums ist der Landessportbund Bremen jetzt an der Online-Vereins-
beratung VIBSS des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen beteiligt, da das bisherige mit der ARAG-Sportversicherung
angebotene Informationssystem SPIND zum Jahresende 2004 eingestellt wurde. Der Landessportbund NRW hatte den
Landessportbünden angeboten, sich an seinem System zu beteiligen. Für den LSB Bremen wurde dazu eine eigene Startseite
erstellt und es wurden Informationen aus Bremen für die Nutzer aus Bremen eingestellt.
Alle Fragen rund um den Verein können nunmehr nach Anwahl der LSB-Homepage
www.lsb-bremen.de nach einem Klick
auf "Service" und danach auf "Vereinsberatung" abgerufen werden. Dabei werden Antworten auf so verschiedene Fragen
wie z.B. Qualitätsmanagement, Sporträume, Leitbild, Ziele, Strategie, Pakt für den Sport, Angebotsgestaltung, Beitrags-
gestaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Fördermöglichkeiten, Statistik, Finanzplanung, Finanzbuchhaltung, Steuern,
Beitragsmanagement, Fundraising, Controlling, Strukturen d. organisierten Sports, allgemeine Rechtsfragen, Vereinsrecht,
Jugendthemen, Integration durch Sport u.v.m. gegeben.

Presseinformation vom 8. März 2005 (Vom LSB Bremen)
1300 Besucher beim ausverkauften Ball des Sports
Die Sportler/innen des Jahres: Samantha Kazmierczak, Angelos Charisteas und Grün-Gold-Club Bremen
Der "Ball des Sports - Die Bremer SportGala" am 5. März 2005 im Congress Centrum Bremen - veranstaltet wie immer
vom Landessportbund (LSB) Bremen und der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), Landesgruppe Bremen -
wurde den hohen Erwartungen mehr als gerecht. 1300 Gäste erlebten bei der ausverkauften Veranstaltung einen abwechs-
lungsreichen und bunten Abend. Bürgerschaftspräsident Christian Weber, Innen- und Sportsenator Thomas Röwekamp,
Sportdeputationssprecher Jürgen Pohlmann, die Staatsräte Knigge und vom Bruch sowie zahlreiche weitere Vertreter aus
Politik und Wirtschaft machten die gesellschaftliche Bedeutung des Balls weit über den Sport hinaus deutlich.
Ein hochkarätiges Rahmenprogramm, das auf einer großen Aktionsfläche und bei optimalen Sichtbedingungen für alle Gäste
präsentiert wurde, gab dem Ball des Sports wieder eine attraktive Note. Für die Musik und den nötigen Schwung zum Tanz
sorgte diesmal "Mayers Bigband - Pop & Rock Orchester Bremen", ein 23-köpfiges Ensemble. Im begleitenden Programm
traten die "Dynamic Rocking Bears" der SG Stern (der Betriebssportgruppe von DaimlerChrysler) - "ein bewusst gewähltes
breitensportliches Highlight", so der für den Ball zuständige LSB-Vizepräsident Frank Schildt - und die "Blues Brothers" am
Seitpferd auf, die die Ballbesucher/innen mit ihren Darbietungen faszinierten und begeisterten. Moderiert wurde der Ball wie
in den vergangenen Jahren von einem gut aufgelegten Henry Vogt (Radio Bremen).
Die Proklamation der Sportler/innen und Mannschaften des Jahres wurde nicht zuletzt durch eine lebendige Präsentation der
beteiligten Sportler/innen - erstmals unter Beteiligung von "buten & binnen" - erneut zum Höhepunkt des Balls. Nach den
"Vorwahlen" im Weser Kurier, dem Bremer Sport Magazin und der Nordsee-Zeitung für die Sportlerin, den Sportler und
die Mannschaft des Jahres 2004 wurden in diesen drei Kategorien aus den jeweils drei Erstplatzierten auf dem Ball des
Sports 2005 die Sieger/innen wieder direkt von den Ballbesucher/innen gekürt. Kurz vor Mitternacht war es soweit: Zur
Sportlerin des Jahres 2004 proklamiert wurde Samantha Kazmierczak (Rhythmische Sportgymnastik, Bremen 1860), zum
Sportler des Jahres Angelos Charisteas (Fußball, SV Werder Bremen) und zur Mannschaft des Jahres die Lateinformation
des Grün-Gold-Clubs Bremen, die damit ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen konnte.
Als Begegnungsstätte für Vertreter des Sports, der Politik, der Wirtschaft und der Medien ist der Ball des Sports mittler-
weile ein hochrangiges gesellschaftliches Ereignis, das sich in Bremen entgegen dem allgemeinen Trend fest etabliert hat. In
diesem Jahr wurde zum vierten Male die sogenannte "Wandelkarte" angeboten im Sinne einer weiteren Öffnung des Balls für
jüngere und junge Bevölkerungskreise neben den Sportlerinnen und Sportlern und den traditionellen Ballbesuchern. Mit
dieser nicht an einen bestimmten Platz gebundenen Karte wurden zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten und ein spezi-
eller Anreiz für junge Leute geboten. Besonders für die jungen Besucher - aber selbstverständlich offen für alle Gäste - gab
es auch wieder eine gut besuchte Disco beim Ball des Sports.
Die "Einnahme" aus der traditionellen Tombola wurde diesmal im Rahmen der Initiative des Präsidenten der Bremischen
Bürgerschaft und des Bremer Senats einem Bremer Projekt zu Gunsten der Flutopfer in Südasien gespendet. Das hatten der
LSB Bremen und die DOG-Landesgruppe Bremen bereits im Vorfeld des Balls beschlossen. "Nach der ersten Katastroph-
enhilfe wird eine langfristige Unterstützung für die betroffenen Regionen dringend erforderlich sein. Diese Spende ist ein kon-
kreter Beitrag des Sports im Lande Bremen für die Menschen in Not", so Ingelore Rosenkötter, Präsidentin des Landes-
sportbundes Bremen.
Zu gewinnen war allerdings auch beim diesjährigen Ball etwas. So gab es als Hauptpreis einen Opel Corsa, der für ein Jahr
kostenlos (incl. Steuern und Benzin) zur Verfügung gestellt wird. Als zweiten Preis stellte die Sparkasse Bremen wieder ein
Sparbuch zur Verfügung. Außerdem waren zwei Jahreskarten für die OASE im Weserpark zu gewinnen.
Die PSD-Bank unterstützte zudem das soziale Projekt "Kids in die Clubs" der Bremer Sportjugend, das ab Sommer 2005
in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen gestartet werden soll. Ziel dieses Projektes ist es, möglichst vielen Kindern und
Jugendlichen aus sozial schwachen Familien die Möglichkeit zu eröffnen, an Sportangeboten der Vereine teilzunehmen. Dazu
werden die beteiligten Vereine eigene Aktivitäten entwickeln, die finanziell unterstützt werden sollen. Der erste namhafte Be-
trag für dieses Projekt wurde von der PSD-Bank Nord e.G. auf dem Ball zur Verfügung gestellt, wo die Leiterin der
Kundenberatung der PSD Bank Nord eG, Martina Wurzel, Ingelore Rosenkötter, die hier die verhinderte Vorsitzende der
Bremer Sportjugend, Tina Brinkmann vertrat, einen Scheck in Höhe von 7.200,- EUR überreichte.
Als Sponsoren konnten die Sparkasse Bremen, die Bremer Toto und Lotto GmbH, die swb, ASS, die nordCom und der
Getränkemarkt "Hol ab!" gewonnen werden. Präsentiert wurde der Ball von Radio Bremen und vom "Weser Kurier".

Presseinformationen vom 25. April 2005 (Vom LSB Bremen)
Erfolgreicher Tag des Sporttalents 2005
In den Räumlichkeiten der Universität Bremen fand jetzt der Tag des Sporttalents 2005 statt, die zweite Veranstaltung dieser
Art - ausgerichtet vom Ausschuss für Leistungssport und Sportmedizin des Landessportbundes (LSB) Bremen. Diesmal
stellte sich die Sportart Leichtathletik vor. Prof. Dr. Schöllhorn (Universität Münster) hielt das Eingangsreferat über Opti-
mierungsstrategien im Schnelligkeitstraining und stellte in diesem Rahmen seine Theorie über differentielles Lernen vor. So
hob er deutlich heraus, dass beim motorischen Lernen Abweichungen von einem vorgegebenen Wert traditionell als Fehler
angesehen werden. Im Unterschied zum traditionellen Ansatz werden diese Abweichungen jedoch nicht als zu vermeiden
betrachtet, sondern als eine Lern-Notwendigkeit. Zahlreiche Untersuchungsbeispiele aus verschiedenen Sportarten hinter-
ließen bei den Anwesenden nachhaltigen Eindruck. Der Theorie folgte die Praxis. Äußerst variantenreich demonstrierte
Schöllhorn mit den Teilnehmer/innen, wie differentielles Lernen praktisch umzusetzen ist.
Danach stellte Wilhelm-H. Brand von der LG Bremen-Nord den bewegten Löhpark vor - ein beispielhaftes Modell, Kinder
an die Leichtathletik heranzuführen, bei dem konditionell-koordinative Grundlagen, als Voraussetzung für fast alle Sport-
arten, ausgebildet werden. Beeindruckend war die Situationsbeschreibung von D/C-, C- und B-KaderathletInnen des
Bremer Leichtathletikverbandes. Hierbei zeigte sich deutlich das Problem von Leistungssport und Lebensplanung (Schule,
Beruf) einerseits, andererseits gab es aber auch das positive Beispiel von Carolin Nytra, die bei der Sparkasse in Hamburg
eine Lehre absolviert, dabei aber einen Vertrag über nur 30 Wochenarbeitsstunden zu erfüllen hat, auch für Trainingslager
und Wettkämpfe freigestellt wird, dazu noch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erhält, so dass sie in Bremen als Leist-
ungssportlerin aktiv sein kann. Anscheinend ist nur so das allgegenwärtige Problem des Dropout zu meistern. Bei der Situ-
ationsbeschreibung der AthletInnen wurden auch Punkte benannt zum Spagat zwischen Sport, Schule und Beruf, die der
Vorsitzende der Ständigen Sportministerkonferenz der Länder (SMK), Bremens Senator Thomas Röwekamp, in seinen
Thesen zum Leistungsport der SMK vorgelegt hat.
Den Abschluss bildete wieder eine Ehrung von besonders erfolgreichen Nachwuchsathleten verschiedener Bremer Ver-
bände. Durch die Unterstützung der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) - Landesgruppe Bremen konnte diesen
nebst T-Shirt auch ein kleiner finanzieller Obolus überreicht werden.

Presseinformation vom 14. Juni 2005 (Vom LSB Bremen)
Hauptausschuss des LSB Bremen verabschiedet Resolution gegen Kürzungen im Sportbereich
Auf seiner Sitzung am 13. Juni 2005 hat der Hauptausschuss des Landessportbundes (LSB) Bremen - das höchste Grem-
ium im Bremer Sport zwischen den Landessporttagen - einstimmig eine Resolution gegen die geplanten Kürzungen der
Sportförderung in Bremen verabschiedet. Darin ruft der Hauptausschuss die Sportvereine und Sportverbände in Bremen
auf, gegen den Frontalangriff auf die Sportstrukturen in Bremen sich aktiv für den Erhalt der Sportförderung im bisherigen
Umfang und für eine Verlässlichkeit und Planbarkeit der Rahmenbedingungen im Sport einzusetzen.
Die Resolution hat folgenden Wortlaut:
Resolution des Hauptausschusses des Landessportbundes Bremen zu den Haushaltsplanentwürfen 2006/2007
Der Hauptausschuss des Landessportbundes Bremen nimmt den vom Sportsenator auf Grundlage der vom Senat festgelegt-
en Eckwerte vorgelegten Haushaltsentwurf für die Jahre 2006/07 mit Empörung zur Kenntnis und weist diesen aufs schärfste
zurück. Der Entwurf widerspricht allen seit dem Amtsantritt des Sportsenators vor zwei Jahren öffentlich gemachten Äußer-
ungen, in denen von der großen Bedeutung der Ehrenamtlichkeit, der Unverzichtbarkeit von Sportvereinsarbeit und der
Übungsleiter/innen geredet wird und wiederholt sehr deutlich verlässliche Rahmenbedingungen für den Sport versprochen
wurden. Dem wird der vorliegende Haushaltsentwurf auch nicht ansatzweise gerecht. Zusammen mit den geplanten Kürz-
ungen in anderen senatorischen Bereichen - wie Bildung und Soziales - sind die jetzt vorgelegten Haushalte ein beispielloser
Frontalangriff gegen die Strukturen des organisierten Sports in Bremen:
1.) Das Ehrenamt und die Übungsleiter und Organisationsleiter sind Rückgrat und Herzstück der Sportvereinsarbeit. Wer
hier um 27 % kürzen will, nimmt in Kauf, dass die Grundstruktur des Sports im Lande Bremen zusammenbricht. Sollte das
ganze hingegen eine Inszenierung - wie auch in der Vergangenheit - sein, so weist der Hauptausschuss darauf hin, dass es
mehr als schlechter Stil ist, erneut auf dem Rücken von Engagierten dieses Spiel auszutragen. Das trägt nicht zur allgemeinen
Glaubwürdigkeit bei.
2.) Die Wettmittel stehen für die Vereinsarbeit, für Projekte und Maßnahmen, für Bauten und Sanierungen so gut wie nicht
mehr zur Verfügung. Vereine mit eigenen Anlagen, die freiwillig Aufgaben des Staates übernommen haben - und damit Mut
und Risikobereitschaft gezeigt haben - werden die Leidtragenden sein. Eine - wie von der Politik und im übrigen auch vom
Landessportbund - gewünschte Innovation wird kaum mehr möglich sein. Sport als Wettbewerbsvorteil und Standortfaktor
einer Stadt spielt dann keine Rolle mehr.
3.) Wiederholt hat der Sportsenator sich für eine Stärkung des Leistungssports ausgesprochen. Die in vorliegendem Haus-
halts entwurf gemachten Vorschläge dokumentieren genau das Gegenteil, betrachtet man den Ansatz für den Leistungssport
und auch die "Bezuschussung" von Meisterschaften.
4) Die Vorstellungen des Bildungssenators, dass in Zukunft die Vereine für die Inanspruchnahme von Hausmeisterleistungen
bei Nutzung von Schulturnhallen bezahlen sollen, würde zu einer weiteren Millionenbelastung für die Sportvereine führen.
Die daraus folgende Erhöhung der Mitgliedsbeiträge in den betroffenen Vereinen bedeutet den Ausschluss weiter Bevölk-
erungskreise vom aktiven Sporttreiben.
5) Die geplanten Kürzungen im Weiterbildungsbereich gefährden auf das Äußerste die Existenz des Bildungswerkes des
Landessportbundes. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in den Vereinen kann dann
nicht mehr sichergestellt werden. Die Folgen für das quantitative und vor allem qualitative Sportangebot der Vereine sind
unabsehbar.
Eine Umsetzung des vorgelegten Haushaltsentwurfs würde NUR zu Lasten der Vereine und ihrer über 160.000 Mitglieder
in Bremen und Bremerhaven gehen und zu einer weitgehenden Zerschlagung der bestehenden und bewährten Strukturen im
Sport führen.
Der Hauptausschuss des Landessportbundes Bremen ruft die Sportvereine und Sportverbände in Bremen und Bremerhaven
auf, sich aktiv für den Erhalt der Sportförderung im bisherigen Umfang und für eine Verlässlichkeit und Planbarkeit der
Rahmenbedingungen im Sport einzusetzen. (einstimmig verabschiedet am 13.06.2005)

Presseinformation vom 25. August 2005 (Vom LSB Bremen)
Landessportbund kritisiert Vergabepraxis der Deputation für Sport
Vor Beginn der nächsten Sitzung der Deputation für Sport hat der Landessportbund (LSB) Bremen deutliche Kritik an den
Kriterien und der Vergabepraxis der der Deputation zur Verfügung stehenden Wettmittel, die den Vereinen in Bremen zu-
gute kommen sollen, geübt. LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter - in der Deputation mit beratender Stimme vertreten -
wies darauf hin, dass eine Reihe von Vereinsanträgen zunächst durch die monatelange Haushaltssperre nicht behandelt
wurden, da die Deputation in dieser Zeit nicht getagt habe. Einige Vereine hätten dabei ungesichert und in der Hoffnung auf
Unterstützung in finanzielle Vorleistung treten müssen. Nach den aktuellen Vorlagen in der Deputation fürchte sie, dass viele
Anträge der Vereine gar nicht bewilligt oder auf 2006 verschoben würden. Das sei insofern bizarr, als die Mittel der Depu-
tation für 2006 - sollten die Sparvorstellungen des Sportsenators in die Tat umgesetzt werden - schon jetzt weitgehend auf-
gebraucht seien. Ebenso befremdlich erscheine es ihr, dass ohne Rücksprache mit den betroffenen Vereinen die Übungs-
leiter-Zuschüsse an die Vereine erst im Juni dieses Jahres geflossen seien und dabei eigenmächtig auf den Stand von 2004
gegangen worden sei. Dies ohne die aktuellen realen Zahlen zu berücksichtigen und auch ohne den Landessportbund
Bremen von diesem Verfahren zu informieren. Auch hier sei den Vereinen durch diese fragwürdige Vergabepraxis schon
jetzt großer finanzieller Schaden zugefügt worden.

Presseinformation vom 1. September 2005 (Vom LSB Bremen)
Kids in die Clubs - Jetzt anmelden!
"Kids in die Clubs", das neue Projekt der Bremer Sportjugend (BSJ), ist mittlerweile angelaufen und erfreut sich eines regen
Zuspruchs. Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren die Mitgliedschaft in einem Verein
zu ermöglichen, auch wenn die Familie nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt. Da die finanziellen Förder-
kapazitäten des Projekts (derzeit) beschränkt sind, empfiehlt der BSJ-Vorsitzende Christian Droste eine schnelle Anmeld-
ung: "So haben interessierte Familien am ehesten Gewähr, dass sie auch tatsächlich davon profitieren können!"
Die Idee zu diesem Projekt entstand im Vorjahr in Hamburg, wo die Sportjugend von einer großen Tageszeitung unterstützt
wurde - mit beachtlichem Erfolg: Die Hamburger konnten auf diese Weise schon rund 300 Kinder in die Vereine bringen.
"Kids in die Clubs" ist in Hamburg wie in Bremen eine Reaktion auf die in den letzten Jahren rapide gewachsenen Probleme
insbesondere in den sozial schwächeren Stadtteilen, wo viele Eltern die Vereinsbeiträge für ihre Kinder nicht (mehr) auf-
bringen können. "Dem wollen wir mit unserem Projekt entgegen wirken", so Christian Droste. Gesucht werden weitere
Sponsoren, auch Privatpersonen sind hierbei übrigens willkommen. Erste InteressentInnen, die "Kids in die Clubs" unter-
stützen wollen, haben sich bereits bei der BSJ gemeldet.
Zum Ablauf: Die Familien melden sich bei der Bremer Sportjugend, wo eine Einzelfallprüfung durchgeführt wird, und geben
an, in welchem Verein ihre Kinder zum Sport gehen wollen. Die BSJ schließt dann einen Vertrag mit dem Verein ab. Im
Falle eines positiven Ergebnisses der Einzelfallprüfung zahlt die Bremer Sportjugend einen Betrag an den Verein, damit das
Kind zum Sport gehen kann.
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter
hinken@lsb-bremen.de oder worschech@lsb-bremen.de und unter Telefon
04 21 / 7 92 87 20

Presseinformation vom 12. September 2005 (Vom LSB Bremen)
Wieder erfolgreicher Tag des Sports im Weserpark
Der vom Landessportbund (LSB) Bremen organisierte TAG DES SPORTS wurde auch in diesem Jahr wieder zu einem
Erfolg. Er fand am 10. September von 9.00 - 20.00 Uhr erneut im Weserpark statt. Hier hatten alle Sportinteressierten die
Gelegenheit, sich über Bremer Sportvereine und deren Angebote zu informieren, sowie in außergewöhnlicher Atmosphäre
viele Sportarten hautnah zu erleben.
Dafür sorgte erneut ein reichhaltiges Sport- und Showprogramm. So boten z.B. die Burger Schützen Indoor-Biathlon
(Laserschießen + Ergometer) an. Der Billard-Club lud an einem großen Billardtisch zum aktiven Mitmachen ein. Der Tisch-
tennisverband ermöglichte den Erwerb des Tischtennis-Sportabzeichens. Bei OT konnte wieder auf vielen Brettern Schach
gespielt werden und die LSB-Integrationsabteilung präsentierte sich mit einem Indoor-Kletterberg. Die gesamte Mall im
Weserpark war mit rund 30 Info- und Aktionsständen Bremer Sportvereine und -verbände sowie erstmals auch der Bremer
Sportjugend gefüllt. Viele Infostände boten den interessierten Besucher/innen diesmal die Möglichkeit, selbst in der einen
oder anderen Form aktiv zu werden. Auf der Bühne vor dem Mediamarkt lief zudem von 10.00 - 18.45 Uhr ein attraktives
Showprogramm mit Jazz Dance, Kampfsport, Fechten, Rollsport, Tanzen, RSG und vielem mehr.
Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter und Weserpark-Center-
managerin Monika Mehrtens. Ingelore Rosenkötter hob dabei hervor, dass "der TAG DES SPORTS mit seinem reichhalt-
igen Sport- und Showprogramm traditionell eine hervorragende Plattform bietet, um die ganze Vielseitigkeit und Kreativität
des Breitensports im Lande Bremen zu demonstrieren." Monika Mehrtens freute sich, dass der Weserpark wieder die Platt-
form für einen ereignis- und abwechslungsreichen Tag bieten konnte und möchte die Veranstaltung gemeinsam mit dem
Landessportbund zu einem regelmäßigen Event machen, das Tradition und Kontinuität entwickelt. Zu den prominenten Be-
sucher/innen der Veranstaltung gehörte u.a. die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in der Bremischen
Bürgerschaft, Karoline Linnert, die sich den Fragen von Ingelore Rosenkötter auf der Hauptbühne stellte.
Wie im Vorjahr war auch bremen4u wieder mit dabei und trug zum Event ein weiteres Highlight bei: Die "2. bremen4u
Schnick Schnack Schnuck Meisterschaft", mit der bremen4u wie bereits im vergangenen Jahr eine besondere Note in den
Tag des Sports brachte. Die Einzel fanden zunächst am bremen4u-Stand, die Endkämpfe (Halbfinals und Finals) der vier
bereits qualifizierten Teams sowie im Einzel dann auf der Hauptbühne statt.

Presseinformation vom 15. September 2005 (Vom LSB Bremen)
Schwimmen für Frauen mit Migrationshintergrund
Das Programm "Integration durch Sport" des Landessportbundes Bremen bietet ab sofort "Schwimmen für Frauen" mit
Migrationshintergrund in Bremen-Nord an. Insbesondere richtet sich das Angebot an Spätaussiedlerinnen, die Interesse an
Bewegung haben und Lust verspüren, Frauen unterschiedlichster Herkunft kennenzulernen. Es wird keine Teilnehmer-Ge-
bühr erhoben. Ziel des integrativen Angebots ist die Heranführung an und Motivation zur gesundheitsorientierten Bewegung
sowie Möglichkeiten zu unterbreiten, neue soziale Kontakte zu knüpfen. Neben dem Erlernen von Schwimmtechniken
stehen auch wassergymnastische Übungen auf dem Programm. Geleitet wird das Schwimmangebot von einer ausgebildeten
Sportpädagogin polnischer Herkunft.
Der Kurs findet jeden Mittwoch in der Zeit von 11.30 bis 13.00 Uhr im Schwimmbad Grohn, Auf dem Hohen Ufer, statt.
Nähere Informationen unter Tel.: 04 21 - 7 92 87 27 (Kirsten Wolf, Integrationsabteilung des LSB Bremen).   

Presseinformation vom 10. Oktober 2005 (Vom LSB Bremen)
Jugendtag der Bremer Sportjugend vollzog personellen Umbruch
Der Vorstand der Bremer Sportjugend (BSJ) wurde jetzt von den Delegierten der Jugendabteilungen der Sportvereine und
Fachverbände zu großen Teilen neu gewählt. Im Rahmen des Jugendtages der BSJ, der diesmal im Multisaal des Bremer
Weser-Stadions stattfand, wurden dabei fünf Vorstandsfunktionen neu besetzt.
Als Vorsitzender wurde der vom Mitgliederausschuss im Juni dieses Jahres gewählte Christian Droste bestätigt. Jörg Gnutz-
mann wechselte in den Bereich Internationale Jugendarbeit. Ganz neu im Vorstand sind Nele Gith (stellv. Vorsitzende sowie
Jugendpolitik), Ivonne Herzog (Lehrarbeit) und Aleksandra Jackel. Ausgeschieden aus dem Vorstand waren zuvor aus per-
sönlichen und beruflichen Gründen die bisherige Vorsitzende Tina Brinkmann sowie Thomas Voigt, Astrid Touray und Ina
Wolf. Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen. Mit großem Beifall verabschiedeten die Delegierten zudem den langjährig-
en Jugendsekretär Karl Vennegeerts (jetzt stellv. LSB-Geschäftsführer) und BSJ-Geschäftsstellenmitarbeiterin Gisela
Klepsch (demnächst im Ruhestand), die über mehr als 30 Jahre hauptamtlich für die Belange der Sportjugend verantwortlich
waren.
Neben den Vorstandswahlen standen die Diskussion um die aktuellen Aktivitäten der BSJ - die Kampagne "Kids in die
Clubs" und Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) sowie weitere Themen - und ein sehr lebendiger Vortrag von Sportarzt Dr.
Henrik Bieder zu "Verletzungsrisiken und Prävention im Kinder- und Jugendbereich" im Mittelpunkt der Versammlung.
Als Gäste würdigten Jugendsenatorin Karin Röpke und Sportdeputationssprecher Jürgen Pohlmann das große und vielfältige
Engagement der BSJ, verwiesen aber in diesem Zusammenhang auch mit großem Bedauern auf die Sparzwänge im Lande
Bremen auch für den Jugendbereich. Röpke sprach in diesem Zusammenhang von "unangenehmen Entscheidungen". Zum
Abschluss der Versammlung verabschiedeten die Delegierten denn auch einstimmig einen Antrag gegen die Sparvorhaben
im Jugendbereich im besonderen und im Sportbereich im allgemeinen. Zu den Gästen des Jugendtages zählten u.a. auch die
LSB-Präsidiumsmitglieder Waltraud Ehrhardt und Bernd Zimehl sowie Sportamtsleiter Dr. Ullrich Mix.

Presseinformation vom 13. Oktober 2005 (Vom LSB Bremen)
Landessportbund Bremen in Gesprächen mit der Politik zu den Haushalten 2006/2007
Im Zusammenhang mit den Beratungen zu den Haushalten 2006/2007 des Landes Bremen und der Stadtgemeinde Bremen
hat der Landessportbund (LSB) Bremen Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden und den sport- und jugendpolitischen
Vertretern von SPD und CDU geführt, um Gefahren, die Sportvereinen, -verbänden aber zuallererst den Sportlern und
Sportlerinnen drohen, konkret zu verdeutlichen und die angekündigten Kürzungen im Sporthaushalt der Stadt Bremen zu
verhindern.
Dabei verliefen die Gespräche in einer sachlichen Atmosphäre, wenngleich nicht zu verkennen war, welche enormen An-
strengungen seitens der Politik unternommen werden müssen, diese hohen Risiken von den Vereinen abzuwenden. Als einen
möglichen Weg, in Teilbereichen zu einer Verbesserung der Situation zu kommen, bezeichnete die Präsidentin des Landes-
sportbundes, Ingelore Rosenkötter, den Vorschlag des Präsidiums des LSB, eine "Allianz für den Sport", eine Vereinbarung
aller Verantwortlichen für den Sport im Land Bremen, zu bilden. Diese solle die politische Grundlage für die kommunale
Sportförderung in all ihren Bereichen in Bremen und Bremerhaven darstellen. "Sportvereine brauchen verlässliche finanzielle
und strukturelle Rahmendaten, um ihre Zukunft gestalten zu können." Diese Allianz würde allen Beteiligten - auch dem LSB
und den Vereinen und Verbänden - eine Reihe von zusätzlichen Aufgaben und Kosten aufbürden. Dennoch ist sie ein kon-
kretes Angebot und nach Meinung des LSB-Präsidiums wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, um die Rahmenbedingungen
für den Vereinssport auch mittelfristig zu sichern und so die unbedingt erforderlichen Innovationen gerade im Breiten-, Frei-
zeit- und Gesundheitssport zu ermöglichen. "Mit einem greifbaren Maßnahmenkatalog hinterlegt würde dies mittel- und lang-
fristig zu einer Entlastung des Sporthaushaltes führen und somit einen wesentlichen Beitrag für Bremen bedeuten," so Inge-
lore Rosenkötter. Die Vertreter der politischen Parteien sagten zu, in der Frage der "Allianz für den Sport" die Diskussion
mit dem LSB zu suchen.
Vereinbart wurde außerdem, die Gespräche zeitnah zur Beratung der Haushalte 06/07 fortzusetzen, so dass auch seitens des
Landessportbundes Bremen noch Einfluss auf Einzelheiten des Sporthaushaltes genommen werden könne.

Presseinformation vom 15. November 2005 (Vom LSB Bremen)
25 Jahre Spieltreff: Festlicher Empfang im Rathaus
Im Kaminsaal des Bremer Rathauses fand jetzt ein festlicher Empfang anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des "Spieltreffs
Bürgerpark" statt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hatte noch Bürgermeister a.D. Henning Scherf übernommen. Die
Landesregierung war auf dem Empfang durch die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Karin
Röpke vertreten. Sie würdigte ebenso wie LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter die große, engagierte und kompetente
ehrenamtliche Arbeit aller Spieltreff-Mitarbeiter/innen im vergangenen Vierteljahrhundert.
Unter dem Motto "Spiel mit, hier spielt sich was ab!" fand der Spieltreff erstmals im Jahre 1980 statt, initiiert u.a. von Prof.
Gisela Bentz, der damaligen Vizepräsidentin des Landessportbundes (LSB) Bremen. Der Spieltreff Bürgerpark hat sich seit-
dem fest etabliert und findet von Mai bis September an jedem Dienstag und Donnerstag von 15.30 bis 18.30 Uhr auf der
Rasenfläche beim Marcusbrunnen (in der Nähe des Parkhotels Bremen) statt. In den Sommerferien wurde er inzwischen
auch auf die Vormittage (10.00 bis 12.00 Uhr) ausgedehnt.
Getragen wird der Spieltreff vom LSB Bremen, dem Bürgerparkverein und der Sparkasse Bremen. Pro Spieltrefftag setzen
die Organisatoren drei Spielleiter/innen ein. Mit den bisherigen Spieltreff-Leiterinnen Gisela Bentz und Edith Lange sowie der
aktuell verantwortlichen Martina Krause gab es eine große personelle Kontinuität, die dem engagierten Spieltreff-Team
insgesamt zugute kam. Sie und viele weitere Gäste begingen gemeinsam das Jubiläum.

Presseinformation vom 24. November 2005 (Vom LSB Bremen)
28. "Ball des Sports - Die Bremer SportGala" am 4. März 2006
Die Vorbereitungen für den nächsten Ball des Sports sind angelaufen. Der "Ball des Sports 2006 - Die Bremer SportGala"
findet am
4. März 2006 ab 20.00 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) wieder im Congress Centrum Bremen statt. Veranstalter sind
wie immer der Landessportbund (LSB) Bremen und die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG), Landesgruppe Bremen.
Es wird der mittlerweile 28. "Ball des Sports" sein. Inzwischen wird der Ball regelmäßig von ca. 1300 Gästen besucht. Seit
2000 erfolgt die endgültige Abstimmung über die "Sportler des Jahres" durch die Ballbesucher/innen nach einer über Presse
(Weser Kurier, Bremer Sport Magazin) und Internet -
www.sport-service-bremen.de - erfolgten Vorauswahl. Diese Neuer-
ung hat sich bewährt und schon die eine oder andere Überraschung beschert.
Als Begegnungsstätte für Vertreter des Sports, der Politik, der Wirtschaft und der Medien ist der Ball des Sports ein hoch-
rangiges gesellschaftliches Ereignis, das sich in Bremen entgegen dem allgemeinen Trend fest etabliert hat. Im Jahr 2006 wird
zum fünften Male die sogenannte "Wandelkarte" angeboten. Mit dieser nicht an einen bestimmten Platz gebundenen Karte
werden zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten und ein spezieller Anreiz für junge Leute geboten. Besonders für die
jungen Besucher - aber selbstverständlich offen für alle Gäste - wird es wieder eine Disco beim Ball des Sports geben.
Dem Titel "Die Bremer SportGala" wird auch das Programm des Balls 2006 entsprechen. Ein attraktives Rahmenprogramm
mit sportlichen Showeinlagen, das auf einer großen Aktionsfläche und bei optimalen Sichtbedingungen für alle Gäste präsen-
tiert wird, wird dem Ball des Sports wieder seine unverwechselbare Note geben. "Gerade die Proklamation der Sportler
und Mannschaften des Jahres wird durch eine ansprechende und lebendige Präsentation der beteiligten Sportler-/innen
wieder zu einem echten Highlight des Balls werden", verspricht der für den Ball zuständige LSB-Vizepräsident Frank Schildt.
Der Ball wird wie in den vergangenen Jahren von Henry Vogt (Radio Bremen) moderiert. Nicht zu vergessen auch die all-
jährliche Tombola, die wie immer mit attraktiven Preisen winkt. Als Sponsoren konnten die Sparkasse Bremen, die Bremer
Toto und Lotto GmbH, swb und die nordCom gewonnen werden. Präsentiert wird der Ball von Radio Bremen, vom
"Weser Kurier" und von "Bremen erleben!".
Info: Karten gibt es beim Landessportbund Bremen in der Eduard-Grunow-Straße 30 (Tel. 04 21/ 7 92 87 11) und im
Pressehaus Martinistraße 43 in Bremen. Die Preise betragen unverändert 57 EUR (inclusive Buffet), 35 EUR (ohne Buffet)
und 10 EUR (Wandelkarte).
Vorschlagsliste Sportler-/innen und Mannschaften des Jahres 2005
Damen:
- Tina Ahlbrecht (Bremen 1860)) - Taekwondo, Vize-Europameisterin im Mixed 2005
- Constance Hoßfeld (ERC Bremerhaven) - Rollkunstlaufen, 3. bei der WM 2005 in der Pflicht
- Tanja Lehning (TURA) - Taekwondo, Deutsche Hochschulmeisterin 2005
- Jana Loock (Bremer Leichtathletik Team) - 6. bei der Junioren-DM 2005 über 200 m, Landesrekorde in 11,95 sec über
  100 m und 24,45 sec über 200 m
- Carolin Nytra (Bremer Leichtathletik Team) - Erste bei der U 23-DM 2005 über 100 m Hürden, 3. bei der DM 2005
  über 100 m Hürden, 6. bei der U 23-EM 2005 über 100 m Hürden
Herren:
- Klaus Husenbeth (Reitverein Hubertus Oberneuland) - Dressur-Mannschaftseuropameister 2005
- Knud Lange (Bremerhavener Ruderverein) - 3. bei der U 23-WM 2005 im Leichtgewichts-Doppelvierer
- Tim Laube (Vegesacker Ruderverein) - Vizeweltmeister im Achter bei der U 19-WM 2005
- Timo Schröder (Strikee's) - U 17-Europameister 2005 im Bowling-Doppel
- Dev Wijekoon (Post SV) - Vizeweltmeister im Achter bei der U 19-WM 2005
Mannschaften:
- Lisa und Melanie Baues (Bremer Ruderverein v. 1882) - Vizeweltmeisterinnen 2005 im Doppelzweier bei der U 19-WM
- Blumenthaler TV - Deutscher Meister Gymnastik und Tanz 2005
- Eisbären Bremerhaven - Aufstieg in die 1. Bundesliga Basketball (Herren)
- Grün-Gold-Club Bremen - Deutscher Meister 2005, 2. der Europameisterschaft 2005 bei den Lateinformationen
- Jan Seekamp und Björn Schütte (Wassersportverein Hemelingen) - Segler, Deutsche Meister 2005 in der Piraten-Jolle
- SV Werder Bremen - Deutscher Schachmeister 2005
- TSG Bremerhaven - Deutscher Vizemeister, 3. der Europameisterschaft 2005 bei den Lateinformationen
Abgestimmt werden kann über Internet -
www.sport-service-bremen.de - sowie über Coupons im Weser Kurier und im
Bremer Sport Magazin (Januar-Ausgabe).

Presseinformation vom 7. Dezember 2005 (Vom LSB Bremen)
Kids in die Clubs: Dringend weitere Sponsoren (auch Privatpersonen) gesucht
"Kids in die Clubs", das anspruchsvolle soziale Projekt der Bremer Sportjugend (BSJ), benötigt dringend weitere finanzielle
Unterstützung zur Fortführung seiner bisher sehr erfolgreichen Arbeit. Denn das Projekt erfreute sich seit seinem Start im
Sommer dieses Jahres eines regen Zuspruchs. Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren
die Mitgliedschaft in einem Verein zu ermöglichen, auch wenn die Familie nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel
verfügt. Der erste namhafte Betrag für das BSJ-Projekt in Höhe von 7.200,- EUR wurde von der PSD-Bank Nord eG
bereits im März dieses Jahres zur Verfügung gestellt.
Die bislang zur Verfügung stehenden Gelder sind nun so gut wie ausgeschöpft. Damit das Projekt fortgeführt werden kann,
werden deshalb dringend weitere Sponsoren gesucht, aber auch Privatpersonen sind hierbei herzlich willkommen. Der BSJ-
Vorsitzende Christian Droste betont: "Auch kleine Beträge können durchaus helfen!" Patenschaften sind ebenso möglich,
wie - wenn dies gewünscht wird - die gezielte Förderung eines Kindes im Verein der/des Spenderin/Spenders. Die BSJ
wird dies möglich machen. Der Vorstand der Bremer Sportjugend setzte seinerseits ein Zeichen und beschloss auf seiner
letzten Sitzung, eine Patenschaft zu übernehmen.
Wer etwas für "Kids in die Clubs" tun will, kann sich an die Bremer Sportjugend wenden unter
hinken@lsb-bremen.de oder
worschech@lsb-bremen.de und unter Tel.: 04 21 / 7 92 87 20.

Presseinformation vom 9. Dezember 2005 (Vom LSB Bremen)
Landessportbund begrüßt Sicherung der Übungsleiter-Zuschüsse
Mit Erleichterung hat der Landessportbund (LSB) Bremen die Ankündigung*) von Sportsenator Thomas Röwekamp in der
Deputation für Sport zur Kenntnis genommen, dass den Sportvereinen in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich eine
Kürzung bei den Übungsleiter-Zuschüssen erspart bleibt. Der im Senat verabredete Haushaltsentwurf für 2006 und 2007
sieht demnach gegenüber dem ursprünglichen Ansatz nun zusätzliche 2,6 Millionen Euro für 2006 und 1,75 Millionen Euro
für 2007 vor. LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter verwies in diesem Zusammenhang auf die deutlichen Stellungnahmen
des Landessportbundes und der Vereine gegen den im Juni vorgelegten ersten Etat-Entwurf des Senators mit den seinerzeit
vorgesehenen dramatischen Kürzungen für den Sport. Der LSB habe damals auch die vom Gesamtsenat beschlossenen
Eckwerte in Frage gestellt - zurecht, wie sich jetzt zeige.
"Unsere gemeinsamen Anstrengungen", so Ingelore Rosenkötter, "haben sich letztendlich gelohnt!" Die Präsidentin betonte
dabei, dass der Sport im Lande Bremen einschließlich des Landessportbundes auch weiterhin aufgabenkritisch und verant-
wortungsbewusst an zukunftsfähigen und nachhaltigen Konzepten arbeite. Der Sport strebe hierzu ein breites Bündnis im
Lande Bremen an.
*) WESER KURIER vom 9. Dezember 2005
Keine Kürzung bei Übungsleitern
Röwekamp informiert Deputation
Von Christian Dohle und Michael Brandt
Bremen. Die Sportvereine müssen in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich doch keine Kürzung bei den Übungsleiter-
Zuschüssen hinnehmen. Das bestätigte Sportsenator Thomas Röwekamp (CDU) in der Sportdeputation. Der im Senat ver-
abredete Haushaltsentwurf für 2006 und 2007 sehe gegenüber dem ursprünglichen Ansatz nun zusätzliche 2,6 Millionen
Euro für 2006 und 1,75 Millionen Euro für 2007 vor. "Der Sport hat damit verlässliche Rahmenbedingungen für die beiden
nächsten Jahre", betonte Röwekamp vor den Deputierten. "Er kann weiter mit Wettmitteln und Zuschüssen für Übungsleiter
kalkulieren." Derzeit bekommen die rund 220 Sportvereine in Bremen pro Übungsleiterstunde einen Zuschuss von 3,07
Euro, insgesamt gut 1,2 Millionen Euro per anno. Zudem stehen jährlich Wettmittel in Höhe von fast 2,5 Millionen Euro zur
Verfügung.
Im Juni hatte Röwekamp der Sportdeputation einen Etat-Entwurf mit drastischen Kürzungen vorgelegt. Kritik an Röwekamp
gab es danach nicht nur von den Fraktionen von SPD und Grünen, sondern auch aus der CDU-Fraktion. "Das mache ich
nicht mit", kündigte der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Georg Gerling, an. "Die Vereine können das
nicht auffangen."CDU und SPD streiten sich unterdessen, wer die ursprünglich vorgesehene Kürzung zu verantworten hatte.
Gerling macht dafür die "ursprünglichen Eckwertvorschläge des Finanzressorts" verantwortlich und meint namentlich den für
die SPD im Senat sitzenden Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos). Die CDU habe sich dagegen an die Seite der Sport-
vereine gestellt, so Gerling, und für die Beibehaltung der Übungsleiterpauschalen in der bisherigen Höhe gestritten. Jürgen
Pohlmann, sportpolitischer Sprecher der SPD, will dagegen Röwekamp nicht aus der Verantwortung lassen. "Der Haus-
haltsentwurf aus dem Sommer war ein Vorschlag des gesamten Senats", betont Pohlmann - und damit auch des Sport-
senators. "Er hätte ja sein Veto einlegen können." Pohlmann: "Dass jetzt nicht gekürzt wird, ist in erster Linie ein Erfolg des
Sports. Das kann der Senator sich nicht alleine ans Revers heften."   

Presseinformation vom 20. Dezember 2005 (Vom LSB Bremen)
Flyer "Bildung im Sport" für das 1. Halbjahr 2006 erschienen
Soeben ist - erstmals als handlicher Flyer - der Bildungsplan des Landessportbundes (LSB) Bremen für das 1. Halbjahr 06
unter dem Titel "Bildung im Sport" erschienen. In dem Flyer sind alle Bildungsangebote des LSB Bremen - des Bildungs-
werks und der Bremer Sportjugend (BSJ) - sowie einiger Fachverbände in einem Material zusammen gefasst.
Das Bildungswerk als zertifizierte Weiterbildungseinrichtung des LSB Bremen bietet u.a. Bildungsurlaube mit Themen zur
politischen und sportlichen Bildung an. Das "lebenslange Lernen" für Beruf und Freizeit, z.B. die Erweiterung der Schlüssel-
kompetenzen, ist ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsangebotes. Darüber hinaus widmet es sich in Tages- und
Wochenendseminaren engagiert der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen und Verbänden. Ein
Schwerpunkt lliegt auf den Bereichen Gesundheit und Sportmanagement. Für alle Angebote des Bildungswerks gilt: Sie sind
"offen" und zugänglich für alle Interessierten und nicht auf Vereinsmitglieder beschränkt.
Die BSJ unterbreitet ein qualifiziertes Angebot von Lehrgängen, Bildungsurlauben und Seminaren für den Jugendbereich und
die Arbeit mit Jugendlichen nicht nur in Sportvereinen. Dabei spielt die allgemeine soziale Arbeit mit und für Kinder und
Jugendliche eine herausragende Rolle. Die Bildungsangebote des Landessportbundes Bremen - des Bildungswerks und der
Bremer Sportjugend (BSJ) - stellen einen integralen, zusammenhängenden und wesentlichen Bestandteil seiner Arbeit dar.
Der Flyer "Bildung im Sport" für das 1. Halbjahr 2006 liegt im Haus des Sports in der Eduard-Grunow-Str. 30 in Bremen
zur kostenlosen Mitnahme bereit. Im Frühsommer folgt dann das Programm für die Angebote bis zum Jahresende.  

Presseinformation vom 20. Januar 2006 (Vom LSB Bremen)
9. Bremer Sport-Zukunftsforum: Stadt(teil)entwicklung durch und mit Sportvereinen
Das 9. Bremer Sport-Zukunftsforum des Landessportbundes (LSB) Bremen am 28. Januar 2006 in Bremen befasst sich mit
dem aktuellen Thema "Stadt(teil)entwicklung durch und mit Sportvereinen". Hauptreferenten der Veranstaltung sind neben
LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter Prof. Dr. Christian Wopp, Sport-Wissenschaftler und Sport-Zukunfts-Forscher von
der Universität Osnabrück und der Leiter des Statistischen Landesamtes Bremen, Jürgen Dinse.
In dem Zukunftsforum sollen Strategien erarbeitet werden, wie Sportvereine in ihrem Stadtteil einen Beitrag zur kommunalen
Sportentwicklung leisten können und sich dadurch Möglichkeiten für eine optimale eigene Entwicklung eröffnen. Bei der Er-
arbeitung von Perspektiven für Sportvereine ist es nicht nur erforderlich, das vorhandene Vereinsangebot sowie die Vereins-
strukturen zu überprüfen, sondern auch eine Analyse des Vereinsumfeldes wie z.B. Bevölkerungsentwicklungen, räumliche
Bedingungen, Sportstättensituation oder Konkurrenzen zu anderen Sportanbietern vorzunehmen. Erst in Kenntnis dieser
Umfeldbedingungen ist das Gestalten einer realistischen Vereinsentwicklung möglich.
Um die aus der Vereins- und Umfeldanalyse resultierenden Wünsche und Vorstellungen der Sportvereine umsetzen zu
können, scheint eine Verankerung der Sportvereine in ihrem Stadtteil erforderlich zu sein. Kooperationen wie z.B. mit
Kindergärten, Schulen, Alteneinrichtungen, gewerblichen Anbietern oder anderen Sportvereinen eröffnen Möglichkeiten,
sowohl die Entwicklung des eigenen Vereins voranzutreiben als auch parallel dazu einen wichtigen Beitrag zur Stadtteilent-
wicklung zu leisten.
In dem Zukunftsforum soll zunächst ein Überblick über Strategien der kommunalen Sportentwicklung gegeben werden, um
zu veranschaulichen, wie Sportvereine solche Entwicklungen mitgestalten können. Darüber hinaus soll über die demo-
grafischen und räumlichen Entwicklungen der verschiedenen Bremer Stadtteile informiert werden. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer an dem Zukunftsforum erhalten darauf aufbauend Möglichkeiten, Strategien zur Vereins- und Stadtteilentwick-
lung bezogen auf ihren eigenen Verein zu diskutieren und zu planen.
Termin: Samstag, 28. Januar 2006, 9.00 - 16.00 Uhr
Ort: Bremen, Im Holter Feld, Mercedes-Benz KundenCenter von DaimlerChrysler
TN-Eigenleistung: EUR 45,-
Anmeldungen beim Bildungswerk des LSB Bremen, Postfach 10 67 46, 28203 Bremen, Fax: 04 21 / 7 18 34, E-Mail:
bildungswerk@lsb-bremen.de  

Presseinformation vom 24. Januar 2006 (Vom LSB Bremen)
”Jugendleiter/in – Card – Lehrgang“ vom 24.-26.02. sowie vom 03.-05.03.2006 in Bremen
Grundkurs zum Erwerb der Jugendleiter/in - Lizenz
Alle Infos dazu als Word-Datei / PDF-Datei    

Presseinformation vom 31. Januar 2006 (Vom LSB Bremen)
9. Bremer Sport-Zukunftsforum: Verein, demografische Entwicklung und Stadtteil im Mittel-
punkt
Regen Zuspruch bei den Vereinen und Sportfachverbänden fand das mittlerweile 9. Bremer Sport-Zukunftsforum des
Landessportbundes (LSB) Bremen am 28. Januar 2006 im Mercedes-Benz KundenCenter von DaimlerChrysler. Rund 90
Teilnehmer/innen aus dem Bremer und Bremerhavener Sport befassten sich in diesem Jahr mit dem aktuellen Thema "Stadt
(teil)entwicklung durch und mit Sportvereinen". Referenten der Veranstaltung waren der Leiter des Statistischen Landes-
amtes Jürgen Dinse sowie wie in vielen Jahren zuvor Prof. Dr. Christian Wopp, Sport-Wissenschaftler und Sport-Zukunfts-
Forscher von der Universität Osnabrück. In einem Grußwort würdigte Sport-Staatsrat Thomas vom Bruch das Sport-Zu-
kunftsforum "als LSB-Markenzeichen zum Auftakt des sportpolitischen Jahres" und hob hervor, dass man bezgl. des Sport-
Haushaltes "ein wesentliches Stück vorangekommen" sei im Interesse des Sports, nicht zuletzt dank der "großen Solidarität"
der Sportpolitiker von SPD, CDU und den Grünen.
LSB-Präsidentin Ingelore Rosenkötter bot angesichts der beschränkten finanziellen Ressourcen des Landes Bremen in ihrem
Grußwort eine "Allianz für den Sport" an mit dem Ziel, die langfristigen Rahmenbedingungen für den Sport zu sichern. Die
Vereine forderte sie auf, sich mit neuen Ideen zukunftsfähig zu machen und sich in die Planungen in ihren jeweiligen Stadt-
teilen einzumischen. Es gehe dabei "nicht um Ab- oder Ausbau, sondern um einen Umbau in den Sportvereinen". Es sei für
die Vereine nicht nur notwendig, das vorhandene Angebot zu überprüfen, sondern eben auch das Umfeld. Neben den sich
gravierend ändernden demografischen Grundlagen spielten auch die räumlichen Bedingungen, die Sportstättensituation sowie
die Konkurrenz zu anderen Sportwettbewerbern in den Planungen eine gewichtige Rolle. Eine Überlegung für die Zukunft
sei es auch, "Migranten in die Führungsarbeit im Sport zu integrieren".
Jürgen Dinse ging in seinem höchst hörenswerten und informativen Vortrag mit sehr viel konkretem Zahlenmaterial auf die
aktuelle demografische Entwicklung mit veränderten Alters- und Sozialstrukturen in der Bevölkerung bei einer starken Zu-
nahme älterer Menschen und von Menschen mit Migrationshintergrund (prognostiziert mehr als 50 % im Jahre 2050) ein.
Die nicht zu leugnende zunehmde Kinderarmut forciere den Rückgang der Mitglieder der jüngeren Generationen noch -
während es bei den über 60-Jährigen weitere Zuwächse geben werde. Das gelte besonders für die zurzeit noch dominieren-
de Gruppe der 35- bis 40- Jährigen, die sogenannten Baby-Boomer der sechziger Jahre. Er hob immer wieder hervor, dass
eine sinnvolle Planung aufgrund der unterschiedlichen nachweisbaren statistischen Daten (Altersstruktur, Bevölkerungszu-
sammensetzung, Einkommensverhältnisse) nur auf Stadtteilebene möglich sei. Hier müsse - auch im Sport - kleinteilig ge-
arbeitet werden.
Christian Wopp wies in seinem Referat darauf hin, dass veränderte Sportwünsche wie z.B. Gesundheit, Fitness, Ausdauer,
Wellness, Teamsport, Wilderness und Expressivität eine angemessene Berücksichtigung in den Sportvereinen erforderten.
In Zukunft sei auch von veränderten Sporträumen auszugehen. Hier sei ein "sanftes Umlenken" notwendig. Der Trend gehe
schon jetzt zu einer anderen Raumstruktur weg von den Groß-(Dreifach-)Hallen und hin zu Freilufthallen und Turn-Mehr-
zweck-Hallen. Bei dem aktuellen riesigen Sanierungsbedarf stehe sogar der Abriss von Großhallen zur Disposition.Wopp
hob noch einmal hervor, dass für die Bevölkerungsentwicklung gelte: "Weniger, älter, internationaler, weiblicher, dicker."
Die Teilnehmer/innen des 9. Bremer Sport-Zukunftsforums setzten sich mit diesen anspruchsvollen Vorgaben in Arbeits-
gruppen auseinander und versuchten sie jeweils auf ihre Vereine und Stadtteile anzuwenden. Klar wurde die Notwendigkeit
konkreter Stadtteilanalysen, denen der LSB mit Foren zum Schwerpunkt demografische Entwicklung Rechnung tragen wird.
Diese 9. Zukunftswerkstatt war wie auch ihre Vorgängerinnen vor allem eine Ideenbörse, die nun viel theoretische und prak-
tische (Weiter-)Arbeit in den Vereinen in ihren jeweiligen Stadtteilen erfordert.

Presseinformation vom 31. Januar 2006 (Vom LSB Bremen)
Ball des Sports - Kandidaten für Sportlerwahl stehen jetzt fest
Auf dem 28. "Ball des Sports" werden am 4. März 2006 (ab 20 Uhr, CCB Bremen) Bremens Sportler/innen des Jahres
2005 ermittelt. Auch in diesem Jahr werden die Ballbesucher/innen in letzter Instanz über die in einer Vorauswahl ermittelten
Kandidaten abstimmen. Zuvor gab es wie üblich Wahlcoupons im "Weser Kurier", in der "Nordsee-Zeitung" und im
"Bremer Sport Magazin". Zudem konnte über den Sport Service Bremen auch online gewählt werden. Unter den zahlreichen
Teilnehmer/innen an dieser (Vor-)Wahl wurden übrigens zehmal je zwei Wandelkarten ausgelost; die Gewinner werden vom
LSB informiert, sie können sich nun auf das hautnahe Ball-Erlebnis direkt vor Ort im Congress Centrum Bremen freuen.
 Auf dem Ball des Sports werden gleich zu Beginn die Wahlcoupons an die Ballbesucher/innen verteilt. "Die Vorauswahl ist
getroffen, nun hat wieder das Publikum das Wort. Es ist schön, dass auf diese Weise bis zuletzt die Spannung erhalten bleibt
und die Teilnehmer am Ball des Sports selbst einen aktiven Part übernehmen können", sagt der für den Ball zuständige LSB-
Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit, Frank Schildt.
Die drei Nominierungen für die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres 2005 stehen nunmehr
fest. Es sind:
Sportlerin des Jahres 2005
- Tina Ahlbrecht (Bremen 1860)) - Taekwondo, Vize-Europameisterin im Mixed 2005
- Jana Loock (Bremer Leichtathletik Team) - 6. bei der Junioren-DM 2005 über 200 m, Landesrekorde in 11,95 sec über
  100 m und 24,45 sec über 200 m
- Carolin Nytra (Bremer Leichtathletik Team) - Erste bei der U 23-DM 2005 über 100 m Hürden, 3. bei der DM 2005
  über 100 m Hürden, 6. bei der U 23-EM 2005 über 100 m Hürden
Sportler des Jahres 2005
- Klaus Husenbeth (Reitclub St. Georg zu Bremen) - Dressur-Mannschaftseuropameister 2005
- Knud Lange (Bremerhavener Ruderverein) - 3. bei der U 23-WM 2005 im Leichtgewichts-Doppelvierer
- Tim Laube (Vegesacker Ruderverein) - Vizeweltmeister im Achter bei der U 19-WM 2005
Mannschaft des Jahres 2005
- Lisa und Melanie Baues (Bremer Ruderverein v. 1882) - Vizeweltmeisterinnen 2005 im Doppelzweier bei der U 19-WM
- Grün-Gold-Club Bremen - Deutscher Meister 2005, 2. der Weltmeisterschaft 2005, 2. der Europameisterschaft 2005 bei
  den Lateinformationen
- Jan Seekamp und Björn Schütte (Wassersportverein Hemelingen) - Segler, Deutsche Meister 2005 in der Piraten-Jolle,
  2. bei der DM Meisterschaft der Meister im Segeln, 3. bei der Europameisterschaft
Karten für den Ball gibt es noch beim Landessportbund Bremen in der Eduard-Grunow-Str. 30, 28203 Bremen, Tel.:
0421 - 7 92 87 11, Fax. 0421 - 7 18 34 sowie im Pressehaus Martinistraße 43 in Bremen. Die Preise betragen 58 EUR
(inclusive Buffet), 35 EUR (ohne Buffet) und 10 EUR (Wandelkarte).

Presseinformation vom 2. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Sport Interkulturell
Sport soll keine Frage der Kondition, des Alters, des Geschlechts oder der Nationalität sein, deshalb ist "Sport für alle" auch
heute noch ein Ziel des Landessportbundes Bremen. Das Bildungswerk des Landessportbundes Bremen bietet in Koope-
ration mit der LSB-Abteilung "Integration" und dem Programm XENOS eine Qualifizierungsmaßnahme mit dem Thema
"Sport Interkulturell" vom 24.-26. Februar 2006 in Lastrup an. Die Fortbildung soll die Arbeit der Praktiker vor Ort unter-
stützen und Einblicke in interkulturelle Zusammenhänge verschaffen. Der organisierte Sport mit seinen weitreichenden indivi-
duellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ist ein wichtiges Handlungsfeld für eine langfristige Integration von Zuwander-/
innen und der einheimischen Bevölkerung.
Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit in Sport und Bewegung auf das Erleben, Erfahren und Verstehen des Selbst und des
Anderen. Sport und Bewegung eröffnen solch eine Chance allerdings nur, wenn sie bewusst und sensibel in diesem Sinn ein-
gesetzt werde. - Sport wirkt nicht per se integrativ. Guter Wille und Toleranz reichen für das Verständnis der eigenen und
der fremden Kultur nicht aus. Sport bietet auf der einen Seite große Integrations- und Partizipationschancen, auf der anderen
Seite birgt der Sport aber auch ein nicht unbeträchtliches Konfliktpotential. Beim Sport kommen Menschen zusammen, aber
auch gerade dadurch schafft er auch Anlässe für Konflikte zwischen verschiedenen konkurrierenden Gruppen.
Das Seminar 'Sport interkulturell' soll mehr Handlungskompetenz im sportlichen Alltag mit Migrant-/innen geben und inter-
kulturelle Kompetenzen weiter entwickeln. Es richtet sich an Trainer-/innen, Betreuer-/innen, Übungsleiter-/innen und
Jugendleiter-/innen, aber auch an Funktionär-/innen und Vorstandsmitglieder der Vereine und Verbände.
Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 20,00. Anmeldungen und Informationen unter
t.brinkmann@lsb-bremen.de, wolf@lsb-
bremen.de
oder unter 04 21 - 7 92 87 36/27.

Presseinformationen vom 3. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Übungsleiter/innen-Ausbildung beim Landessportbund Bremen
Das Bildungswerk des Landessportbundes (LSB) Bremen bietet auch in diesem Jahr wieder Ausbildungen für Übungsleiter-
/innen an. Der erste Teil der Ausbildung (überfachlicher Teil) orientiert sich an den Rahmenrichtlinien des Deutschen Sport-
bundes. Der nächste Ausbildungstermin findet statt an folgenden Wochenenden: 18./19.02., 25./26.02., 04./05.03. und
11./12.03.2006
Informationen und Anmeldungen:
bildungswerk@lsb-bremen.de oder unter Tel.: 04 21 / 7 92 87 17.
++++++++++++++++++++++++++++
Der Landessportbund Bremen bietet an:
Bildungsurlaub Sport und Gesundheit auf den Inseln Langeoog und Noderney
Übergewicht, drohender Herzinfarkt, stressbedingte Verspannungen u.a. sind vielfach Reaktionen unseres Körpers auf die
heutigen Lebensumstände. In dieser Situation führt die Angst vor gesundheitlichen Schäden und Risiken und die spürbare
Beeinträchtigung des Wohlbefindens mehr Menschen zu sportlicher Betätigung, wo sie sich dann vielfach neue gesundheits-
orientierte Pflichtübungen auferlegen.
Aber es geht auch anders: In dem Bildungsurlaub "Sport und Gesundheit" sollen die Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten
erfahren, die sportlichen Aktivitäten mit der Wiederherstellung bzw. Steigerung des individuellen Wohlbefindens zu ver-
binden. Anhand der zu bearbeitenden Themenbereiche Belastung, Stress, Bewegung, Körperbewusstsein und Entspannung
werden Kriterien entwickelt, die Orientierungshilfen für eine gesunde Lebensführung bieten. Die Teilnehmenden sollen dabei
einen persönlichen Zugang zu solchen sportlichen Betätigungen entdecken, die es ihnen ermöglichen, ihren Alltag gesund-
heitsbewusster zu gestalten.
Termine:
13.-18.3.2006 Langeoog
20.-24.3.2006 Norderney
Informationen und Anmeldung unter:
bildungswerk@lsb-bremen.de, www.lsb-bremen.de/bildung.asp oder unter Telefon
04 21 / 7 92 87 36.

Presseinformationen vom 8. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Frauen, Glaube und Sport
Nach Aktionstag in der Fatih-Moschee nun Veranstaltung in der ev. Gemeinde Gröpelingen
Nachdem im September letzten Jahres in der Fatih-Moschee eine Kick-off-Veranstaltung für Mädchen- und Frauen erfolg-
reich durchgeführt wurde, organisiert nun erneut die Integrationsabteilung des Landessportbundes (LSB) in Kooperation mit
Institutionen und Vereinen aus dem Bremer Westen am 18. Februar 2006 einen Bewegungsnachmittag für Mädchen und
Frauen in der evangelischen Gemeinde Gröpelingen in der Seewenjestraße 98a. Von 15.00 bis 18.00 Uhr haben Mädchen
und Frauen die Möglichkeit, in unterschiedliche Sport- und Bewegungsangebote kostenlos hineinzuschnuppern. Neben ge-
sundheitsorientierten Angeboten wie Rücken- und Funktionsgymnastik sowie Entspannung stehen auch Trendsportarten wie
z.B. Hip Hop oder Kardio-Kickboxen auf dem Programm, die von erfahrenen Trainerinnen präsentiert werden.
Um möglichst viele Frauen "bedienen" zu können, stellt der Sportverein TURA Bremen seine Halle zur Verfügung. Auch für
die Betreuung der Kinder ist gesorgt, ein Café lädt zum Verweilen ein. Mit diesem offenen Sportnachmittag an einem eher
ungewöhnlichen Ort möchten die Organisatorinnen Frauen an Bewegungsangebote heranführen, die aus unterschiedlichsten
Gründen dem organisierten Sport bisher fern geblieben sind. Die Vermittlung von "Lust auf und Spaß an Bewegung", Infor-
mationen über frauenspezifische Angebote sowie die Schaffung von interkulturellen Kontakten sind zentrale Anliegen der
Veranstalterinnen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der ev. Gemeinde Gröpelingen, Gröpelinger Marketing e.V., Mevlana-Moschee
und dem Sportverein TURA durchgeführt. Weitere Träger aus dem Stadtteil werden sich mit Informationsständen beteiligen.
Finanziert wird das Event über das Programm "Integration durch Sport", das über Mittel des Bundesinnenministeriums ge-
fördert wird sowie über Mittel der evangelischen Frauenhilfe.
Interessierte Mädchen und Frauen erfahren mehr unter Tel. (0421) 7 92 87-27 (Kirsten Wolf, LSB-Integrationsabteilung).

Presseinformation vom 10. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Sport-Management-Ausbildung 2006
Das Bildungswerk des Landessportbundes (LSB) Bremen bietet wieder die Sport-Management-Ausbildung an, die am
21./22. April 2006 beginnt und insgesamt 120 Stunden umfasst. Inhalte sind unter anderem Organisations- und Personalent-
wicklung, Mitgliederverwaltung und Sportbetriebs-Management, Finanzen, Steuern, Recht und Versicherungen, Marketing
und Kommunikation, Veranstaltungen und neue Wege. Die Teilnehmer/innen erhalten die Vereinsmanager-Lizenz des DSB,
die bei Tätigkeiten im Sport bezuschussungsfähig ist.
Weitere Auskünfte und Anmeldungen beim Bildungswerk des Landessportbundes Bremen unter Tel. 0 4 21 / 7 92 87 17
oder
bildungswerk@lsb-bremen.de / www.lsb-bremen.de   

Presseinformation vom 24. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Mädchen und Frauenaktionstag am 18. Februar
Bewegung als verbindendes Element
Als überaus positiv resümierten die Veranstalterinnen den Mädchen- und Frauenaktionstag, der am 18. Februar 2006 in der
Evangelischen Gemeinde Bremen-Gröpelingen in der Seewenjestraße stattfand. Unter dem Motto "Mädchen und Frauen in
Bewegung" wurde von der Integrationsabteilung des Landessportbundes (LSB) Bremen in Kooperation mit der Ev. Ge-
meinde Gröpelingen, der Mevlana Moschee, dem Gröpelinger Marketing e.V. und dem Sportverein TURA ein kostenloser
Sport- und Bewegungsnachmittag auf die Beine gestellt, der Mädchen und Frauen dazu ermuntern sollte, in Körper- und
Bewegungsangebote hineinzuschnuppern. Zur Vorstellung einer möglichst breiten Palette von Bewegungsformen oder -mög-
lichkeiten wurde neben den geschützten Räumlichkeiten in der Gemeinde auch auf die Sporthalle von TURA zurückgegriffen.
Die Kinder der aktiven Frauen wurden während des Sportangebots im eigens dafür hergerichteten Kinderzimmer liebevoll
betreut.
Rund 100 Mädchen und Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft folgten der Einladung und beteiligten sich mit Begeist-
erung am vielseitigen Sport- und Bewegungsprogramm, das von Tai Chi und Entspannung über Rücken- und Funktionsgym-
nastik bis hin zu HipHop und Kardio-Kickboxen reichte. Ein Café, dass zum Verweilen einlud, entwickelte sich im Laufe
des Nachmittags zu einer zentralen Anlaufstelle, in der Mädchen und Frauen sich austauschen konnten. Zahlreiche weitere
Institutionen aus dem Stadtteil unterstützten den Nachmittag und boten Informationsmaterialien über Weiterbildungs- bzw.
Beschäftigungs- und Freizeitangebote im Bremer Westen an.
Die seit Jahren gute Zusammenarbeit der Ev. Gemeinde mit der Mevlana Moschee wurde mit diesem Sportnachmittag um
einen weiteren, inhaltlichen Aspekt ergänzt: Die guten Beziehungen zwischen den Kulturen bzw. den unterschiedlichen
Glaubensrichtungen wurden intensiviert, Berührungsängste konnten abgebaut und Gemeinsamkeiten entdeckt werden. "Sport
und Bewegung" zeigte sich auch an diesem eher ungewöhnlichen Ort als ein verbindendes Element. Das durch und durch
positive Feedback der Teilnehmerinnen werten die Organisatorinnen als klares Zeichen, entsprechende Veranstaltungen
auch in Zukunft regelmäßig durchzuführen. Finanziert wurde das Event über das Programm "Integration durch Sport", das
über Mittel des Bundesinnenministeriums gefördert wird sowie über Mittel der evangelischen Frauenhilfe. LSB-Präsidentin
Ingelore Rosenkötter, die zu Beginn der Veranstaltung ein Grußwort sprach, wies auf den Vorbildcharakter dieser Reihe hin
"weit über Bremen hinaus". Der vor Ort gedrehte ZDF-Beitrag über diesen Mädchen- und Frauenaktionstag, der am
Dienstag, 21. Februar, in der "Drehscheibe" gesendet wurde, ist auf folgender Home-Page unter "News" eingestellt und
einzusehen:
www.integration-durch-sport.de

Presseinformation vom 27. Februar 2006 (Vom LSB Bremen)
Landessportbund und Commerzbank Bremen schreiben Ehrenamtspreis aus
Zur Förderung und Anerkennung des freiwilligen Engagements tausender Mitarbeiter/innen in den Sportvereinen und -ver-
bänden im Land Bremen schreiben der Landessportbund (LSB) Bremen und die Commerzbank Bremen den neuen Ehren-
amtspreis unter dem Motto "Sport vereint. Ideen nach vorn!" aus. Ziel ist es dabei nicht, "lebenslange" Karrieren zu ehren
(dies geschieht z.B. durch die Ehrennadeln der Vereine, Verbände, des LSB oder die Senatsehrung), sondern ausgezeichnet
werden sollen Aktivitäten - von Gruppen und Einzelpersonen nicht unbedingt in Wahlfunktionen -, die sich unmittelbar auf
die Gemeinschaft im Sport und außerhalb des Sports auswirken. Die vorzuschlagenden Personen/Gruppen sollten eine Vor-
bildfunktion haben, neue Ideen einbringen und umsetzen oder großen persönlichen Einsatz zeigen.
Vorschläge können von Sportvereinen und -verbänden, aber auch von Einzelpersonen aus dem Sport gemacht werden. Die
Vorschläge sollen Vorname, Name, Verein, eine aussagekräftige Beschreibung von Tätigkeiten/Verdiensten und eine Be-
gründung für den Vorschlag enthalten. Eine Jury aus Vertreterinnen des Landessportbundes, der Commerzbank Bremen, der
Medienpartner und einem/einer Repräsentanten/in des öffentlichen Lebens bewertet die Vorschlage und entscheidet über die
Art und Vergabe der Preise. Es werden jährlich mindestens zwei Preise vergeben, davon je einer in der Kategorie "Einzel-
person" und "Gruppe". Die Art der Preise ist abhängig von den Preisträgern. Dabei kann es sich z.B. um ein gemeinsames
Training mit einem Spitzensportler/Spitzenmannschaft, neue Trikots für die Vereinsgruppe, neue Sportgeräte oder die
kostenlose Bereitstellung eines Fahrzeuges für eine bestimmte Zeit handeln. Alle vorgeschlagenen Ehrenamtlichen sollen mit
einem Anerkennungspreis belohnt werden. Die Preisverleihung erfolgt auf dem jährlichen Jahresempfang des LSB Bremen in
der Oberen Rathaushalle.
Als Medienpartner des Preises "Pro Ehrenamt im Sport im Land Bremen" konnten der Weser Kurier, die Nordseezeitung
und Radio Bremen gewonnen werden. Bei einem Pressegespräch im Haus des Sports stellten LSB-Präsidentin Ingelore
Rosenkötter und Alexa Coldeweh von der Commerzbank Bremen den neuen Ehrenamtspreis der Öffentlichkeit vor. Melde-
schluss für Vorschläge ist in diesem Jahr der 30. April.
Weitere Infos beim LSB unter Tel. (04 21) 7 92 87 0, Fax 7 18 34,
info@lsb-bremen.de   
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