4. Internationales Volksbank Hochsprung-Meeting
am 26. Juni 2005 in Langen

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neuste (Presse)-Berichte vom 27.6.            Ergebnisse            Website der Veranstaltung             Meeting 2002              Meeting 2003
Meeting 2004              Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NORDSEE ZEITUNG vom 3. November 2004
Ziel ist Platz zwei in der Welt
Leichtathletik: Volksbank bindet sich drei Jahre an Hochsprung-Meeting / Jumpy-Cup gestrichen
Langen (rabe). Aller guten Dinge sind drei. Für Langen gilt diese Binsenweisheit nicht. Dort wird die Zahl der guten Dinge
weitergeschrieben.
Zumindest was das Internationale Volksbank-Hochsprung-Meeting angeht. Nach drei Jahren soll die
Erfolgsgeschichte weitergehen. Mit einem Dreijahresvertrag will die Volksbank Bremerhaven-Wesermünde eG das Fort-
bestehen des Meetings absichern. Die Verhandlungen über ein langfristiges Engagement des Geldinstituts mit dem Ausrichter
TV Langen und dem Veranstalter Agentur Executive Sports stehen kurz vor dem Abschluss.
Für drei Jahre will sich die Volksbank zunächst binden. Das stellte Vetriebsleiter Frank Koschuth auf einem Empfang in
Aussicht, den das Veranstalterteam um Carsten Decker in der Gaststätte Friedrichsruh für Sponsoren und Mitarbeiter gab.
Koschuth ließ dabei auch anklingen, dass über Änderungen im Programm nachgedacht werde, um Langen in der Rangliste
der bedeutendsten Hochsprung-Meetings noch weiter nach vorne zu bringen.
Wie im Märchen
Die Erfolgsgeschichte der Veranstaltung liest sich schon jetzt wie ein Märchen. Nach der dritten Auflage im Juni 2004 hat
Langen den vierten Platz in der weltweiten Rangliste erobert. Vor den Langenern stehen nur Eberstadt, ein Meeting in der
Schweiz und eines in Schweden. Die Schweizer und die Schweden könnten im komnmenden Jahr überholt werden. Um das
Ziel, Platz zwei hinter Eberstadt zu erreichen, soll das Programm geändert werden. Gestrichen wird der Jumpy-Cup für den
Nachwuchs. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen, diesen Wettbewerb bei den niedersächsichen Nachwuchs-
Leichtathleten als einen der Saisonhöhepunkte zu installieren. Deshalb setzt man künftig verstärkt auf die internationale
Karte. Zu den zwölf Spitzenathleten des Männer-Wettbewerbs sollen acht international hochkarätige Frauen ihr Können
auf der Anlage am Nordeschweg demonstrieren. Zudem will man die Publikumsnähe mit einem Prominenten-Springen ver-
stärken. Je drei Starter aus der Politik und der Wirtschaft sowie eine Frau und ein Mann aus dem Publikum sollen ihr
Können zeigen.
Für die vierte Auflage, deren Termin derzeit mit anderen internationalen Hochsprung-Wettbewerben abgestimmt wird, wird
die Agentur Executive Sports, die Carsten Decker gegründet hat, als Veranstalter auftreten.
Langen bleibt Ausrichter
Ausrichter bleibt der TV Langen, der damit als Verein aber kein finanzielles Risiko tragen muss. Diese Konstruktion lobte
TV-Vorsitzender Steffen Tobias. Er sicherte ebenso wie Stadtdirektor Burgfried Stölting zu, die Veranstaltung nach allen
Kräften zu unterstützen. Stölting verwies dabei auch auf die überregionale Bedeutung des Meetings, die der Stadt Langen
zugute komme.
Geändert wird bei der vierten Auflage die Preisgestaltung. Künftig wird es nur noch eine einheitliche Eintrittskarte zum Preis
von fünf Euro geben. Kinder bis sechs Jahre sind weiterhin frei. Den Einnahmeüberrschuss aus den Eintrittskarten wird der
Veranstalter einer Langener Institution zukommen lassen.

NORDSEE ZEITUNG vom 18. Dezember 2004
Langen lockt den Olympiasieger
Am 26. Juni tritt die Hochspringer-Elite am Nordeschweg an - Günstiger Termin zwischen Europacup und DM
Langen (rabe). Der Termin steht, und die Köpfe der Organisatoren sind voller neuer Ideen: Das 4. Langener Hochsprung-
Meeting am 26. Juni 2005 soll ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer international beachteten Veranstaltung werden. In
diesem Jahr belegten die Langener bereits Platz drei auf der Weltrangliste für Hochsprung-Konkurrenzen.
Der Höhenflug soll weitergehen. Dafür spricht schon der Termin: Eine Woche vorher treffen sich die Topathleten des Konti-
nents beim Europacup in Florenz, und eine Woche später tritt die nationale Spitze bei den deutschen Meisterschaften in
Wattenscheid an. Vor allem der Europacup kann Langen einen Hit bescheren: Der Olympiasieger von Athen 2004, Stefan
Holm aus Schweden, steigt nämlich jedes Jahr mit dem Start beim Europacup in die Saison ein. Ist das auch 2005 so, dann
stehen die Chancen sehr gut, den Schweden nach Langen zu verpflichten. In den vergangenen drei Jahren passte der
Langener Termin Holm nicht in die Saisonplanung.
Das Langener Meeting wird wieder vom TV Langen ausgerichtet. Veranstalter ist die Firma Executive Sports, die vom
Chef des bisherigen Organisationskomitees, Carsten Decker, gegründet wurde. Durch diese Konstruktion geht der TV
Langen als Verein kein finanzielles Risiko ein. Nur dank des Engagements der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde
wurde das Hochsprung-Meeting bislang gesichert. Zahlreiche weitere Sponsoren trugen ebenfalls zum Gelingen bei. Die
Volksbank hat sich nun bereit erklärt, weitere drei Jahre als Sponsor auftreten und damit für Planungssicherheit bei den
Organisatoren gesorgt.
Zwölf Männer und voraussichtlich acht Frauen der internationalen Spitzenklasse sollen im Juni am Nordeschweg starten.
Die Frauen-Konkurrenz ist erstmals im Programm. Dafür wurde der Jumping-Cup für den Nachwuchs gestrichen, der sich
zum Bedauern der Veranstalter bei den Athleten keiner großen Beliebtheit erfreute. Mit der Aufnahme der Frauen-Konkurr-
enz wird auch der finanzielle Rahmen der Veranstaltung erweitert. Bei rund 45 000 Euro lag das Budget in diesem Jahr,
2005 wird mit 50 000 bis 60 000 Euro gerechnet.
Nicht nur das Programm wollen die Veranstalter attraktiver gestalten. Für die Zuschauer soll das Catering-Angebot ver-
bessert werden. Bereits geordert ist eine zehn Quadratmeter große Videomatrix-Wand hinter der Sprunganlage. So können
die Sprünge in Zeitlupe verfolgt werden. Außerdem können dort Werbung und kleinere Einspielungen von früheren Ver-
anstaltungen oder filmische Porträts der Athleten abgespielt werden. Alle Zuschauer - 1500 Sitzplätze auf den Tribünen
stehen zur Verfügung - können diese Einblendungen von ihrem Sitzplatz aus mühelos sehen. Noch nicht fest stehen die Ein-
trittspreise. Klar ist aber schon, dass es nur noch einen Einheitspreis geben soll, der im Vergleich zu 2004 niedriger liegen.
soll. Auch für den angestrebten Überschuss haben die Veranstalter schon eine Verwendung gefunden. Das Geld soll einer
wohltätigen Einrichtung in Langen zugute kommen.

Presseinformation vom 21. April 2005 (Von Björn Mußmann)
Hochsprungmeeting Langen auch 2005 wieder DLV-Testwettkampf
Die deutsche Elite macht am 26. Juni auf dem Weg zur WM Zwischenstopp im Nordeschweg
Auch in diesem Jahr findet das Internationale Volksbank-Hochsprungmeeting Langen in Form eines offiziellen WM-Test-
wettkampfes Beachtung im Wettkampfkalender des Deutschen Leichtathletikverbandes DLV. Die Welttitelkämpfe finden
vom 6. bis zum 14. August im finnischen Helsinki statt. Wollen auch die deutschen Höhenjäger mit von der Partie sein, gilt
es für sie, die vom DLV geforderte Norm (Männer: 2,30m. Frauen: 1,95m) zweimal zu erfüllen. Möglichkeiten dazu haben
sie bei allen internationalen Meetings der Golden-League- oder Grand-Prix-Serie, bei Meetings des Weltleichtathletikver-
bandes IAAF, beim Europa-Cup in Florenz, bei nationalen und regionalen Meisterschaften, bei den DLV-Meetings in Ulm
und Ratingen und bei den DLV-Testwettkämpfen. Pro Disziplin hat der DLV in diesem Jahr jeweils drei Veranstaltungen zu
WM-Testwettkämpfen ernannt. Im Hochsprung sind es in diesem Jahr neben Langen (26.6.) die Wettkämpfe in Rehlingen
(16.5.) und Eppingen (26.5.).
Während in Rehlingen und Eppingen sowohl die Männer als auch die Frauen auf dem Prüfstand stehen, hat Langen in
diesem Jahr zunächst noch “nur" den Status des Testwettkampfes der Männer, da die Frauenkonkurrenz in diesem Jahr,
moderiert von Stadionsprecher Harald Graw, ihre Premiere im Langener Programm feiert, bevor im Anschluss die Männer
auf die Jagd nach einem neuen Meetingrekord (aktuell 2,35m) gehen. Moderiert wird der Wettkampf der männlichen Welt-
klasse in diesem Jahr von Hochsprunglegende Carlo Thränhardt, der sich bereits im letzten Jahr bei seinem ersten Besuch in
Langen positiv beeindruckt vom Meeting in der Hochsprungarena am Nordeschweg zeigte und sofort seine Unterstützung
zusagte.
Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich der Veranstalter, die Agentur executiveSPORTS, mitten in der Vorbereitungsphase
und beginnt, ein wie gewohnt leistungsstarkes Springerfeld nach Langen zu holen, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch
keine konkreten Namen genannt werden können, da die Athleten ihre Wettkampfplanung noch nicht festgelegt haben. Nach
wie vor versucht das Team um Carsten Decker den Olympiasieger von Athen und frisch gebackenen Halleneuropameister
Stefan Holm nach Langen zu holen. Holm übersprang zuletzt in der Hallensaison 2,40m und dürfte auch in der bevorstehen-
den Freiluftsaison zu den absoluten Top-Athleten der Leichtathletik gehören. Aber auch der junge Südafrikaner Jacques
Freitag (2005 schon 2,38m) oder der Sieger der beiden Vorjahre, der Ukrainer Andreij Sokolovsky, wären eine tolle Op-
tion für das Meeting am Nordeschweg.
Des Weiteren beschäftigen sich die “Macher" auch mit der Verbesserung des Umfeldes um die Wettkampfstätte. So wird in
diesem Jahr eine 10qm große Video-Matrixwand, die von jedem der insgesamt 1.500 Sitzplätze gut zu sehen sein wird,
aufgebaut. Auf ihr werden neben Werbeeinblendungen, die aktuelle Rangliste der Springer, ihre übersprungenen Höhen und
Fehlversuche, sowie die Sprünge selbst und Zeitlupen eingespielt. Aber auch für das leibliche Wohl der Zuschauer wird
wieder gesorgt sein. Auch im Bereich des Caterings gibt es einige Veränderungen und Verbesserungen.
Weitere Informationen und Eintrittskarten für das Meeting gibt es in der Agentur executiveSPORTS (Adolf-Kolping-Straße
2-4 in Bremerhaven), in allen Filialen der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde eG, sowie im Internet unter der Adresse
www.hochsprung-langen.de. Die Karten kosten im Vorverkauf fünf, an der Tageskasse sieben Euro. Kinder bis zwölf Jahre
haben freien Eintritt.

Presseinformation vom 9. Mai 2005 (Von Björn Mußmann)
Ulrike Meyfarth als Botschafterin des Frauenhochsprungs
2005 erstmals Frauenkonkurrenz am Nordeschweg / Erste Athletenmeldungen
Am 26. Juni 2005 erfährt das Internationale Volksbank Hochsprungmeeting in seiner vierten Auflage eine Neuerung. Erst-
mals werden auch die Frauen auf Höhenjagd gehen. Aus diesem Anlass kommt Ulrike Meyfarth als Ehrengast und in ihrer
Rolle als Botschafterin des Frauenhochsprungs in die Hochsprungarena am Nordeschweg.
Meyfarth sprang sich 1972 bei den Olympischen Spielen in München erstmals in das Blickfeld der weiten Hochsprungöff-
entlichkeit, als sie im Alter von 16 Jahren als erste Frau überhaupt die Höhe von 1,91m übersprang und sich damit den
Olympiasieg sicherte. Vor dem Wettkampf lag ihre persönliche Bestleistung ganze sieben Zentimeter niedriger. Einer Serie
von Verletzungen und Misserfolgen folgte durch einen Trainerwechsel zu Gerd Osenberg ein neuer Aufwind, den Sportler
gern als "zweiten Frühling" bezeichnen. Zwischen 1979 und 1983 "abonnierte" sie den Titel als Deutsche Meisterin und
stellte 1982 mit 2,02m einen weiteren Weltrekord auf, den sie ein Jahr später noch um einen Zentimeter steigerte. Krönen
konnte Ulrike Meyfarth ihre Karriere bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, als zwölf Jahre nach den Spielen
von München aus der jüngsten Hochsprungolympiasiegerin aller Zeiten mit der mittlerweile 28-jährigen Meyfarth die älteste
Gewinnerin des olympischen Hochsprungwettbewerbs wurde.
Wie gewohnt werden neben den Frauen aber auch wieder die Männer, unter der Moderation von Carlo Thränhardt, am
Nordeschweg auf Höhenjagd gehen. Mit dem Vorjahressieger Andriy Sokolovsky hat sich bereits ein in Langen bekanntes
Gesicht angemeldet. Sokolovsky steigerte 2004 den Meetingrekord auf 2,35m und setzte sich damit vorübergehend an die
Spitze der Weltjahresbestenliste. Am Ende sprang nur der Schwede Stefan Holm höher als der sympathische Ukrainer.
Neben Sokolovsky hat auch der Russe Aleksey Dmitrik bereits seine Zusage für das Meeting in Langen gegeben. Auch
Dmitrik ist dem Langener Publikum nicht unbekannt. Nach 2,24m in 2003, sprang er im Vorjahr mit 2,30m auf Platz zwei.

NORDSEE ZEITUNG vom 4. Juni 2005
Große Namen beim Hochsprung-Meeting
Andriy Sokolovsky kommt nach Langen
Langen (nz). Zum Hochsprung-Meeting am 26. Juni kommt ein Klassefeld nach Langen. Die Leichtathletik-Abteilung des
TV Langen und die Veranstalter-Agentur Executive Sports haben einige Top-Springer verpflichtet.
Der Star ist bislang der
Ukrainer Andriy Sokolovsky, der im vergangenen Jahr in Langen mit 2,35 m eine Weltjahresbestleistung sprang. Neben ihm
wird der Vorjahreszweite Alexsey Dimitrik, der 2,30 m überquerte, erneut in Langen springen. Dimitrik ist zurzeit in be-
stechender Form und sprang im März in der Halle 2,34 m. Konkurrenz bekommen beide durch Andre Krimarenko (per-
sönliche Bestleistung 2,31 m) und den Weißrussen Chubsa, ein sicherer 2,30-m-Springer. Der Tscheche Jan Janku (2,28 m)
startet ebenfalls.
Auch der deutsche Kader, der von Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing begleitet wird, tritt in Langen an. Erstmals wird
Martin Buß dabei sein. Er will wieder an seine alte Form von 2,36 m anknüpfen, Dafür ist ein verletzungsfreier Einstieg in
die Saison die wichtigste Bedingung. Roman Fricke (Bayer Leverkusen) will sich ebenfalls wieder in Höhen um 2,30 m be-
wegen. Auch der Berliner Marius Hanniske, eines der größten deutschen Talente, will ein Wörtchen mitreden und peilt eine
Höhe um 2,30 m an. Schließlich geht es um die WM-Tickets nach Helsinki im August.
Der deutsche Rekordhalter Carlo Thränhardt will den Zuschauern einheizen. Er bringt Filmmaterial von früheren Wett-
kämpfen mit. Der vom KSB-Vorsitzenden Harald Graw moderierte Frauenhochsprung bietet ebenfalls ein hochkarätiges
Feld. Es wurden drei Springerinnen verpflichtet, die WM-Ambitionen haben: Die 18-jährige Svetlana Radzivil (Bestleistung:
1,90 m), Tatiana Grigoreva (1,96 m) und die Slovakin Diana Laznickova (1,92 m).
Zwei Meter von Daniela Rath
Gegen sie müssen sich die die deutschen Springerinnen beweisen, die um die WM-Tickets kämpfen. So wird die Lever-
kusenerin Daniela Rath in Langen erwartet, die einmal in ihrer Karriere die 2,00 m gepackt hat. Ein weiterer Höhepunkt ist
die Zusage von Doppel-Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth, die Moderator Harald Graw am Mikrofon unterstützen wird und
um 14.30 Uhr eine Autogrammstunde im Zelt des Titelsponsors Volksbank Bremerhaven-Wesermünde gibt. Auch sie wird
Filmmaterial von ihren großen Wettkämpfen aus München und Los Angeles mitbringen.
Ab sofort gibt es Eintrittskarten bei der Volksbank eG Bremerhaven-Wesermünde und bei Executive Sports, Tel.: 04 71 /
94 81 9 - 0). Im Vorverkauf kostet die Karte 5 Euro, an der Tageskasse 7 Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Presseinformation vom 14. Juni 2005 (Von Björn Mußmann)
Der Countdown läuft: Int. Volksbank Hochsprungmeeting Langen am 26. Juni
In weniger als zwei Wochen öffnet die Arena im Sportzentrum Nordeschweg wieder für die Besucher und Athleten der
mittlerweile vierten Ausgabe des Internationalen Volksbank Hochsprungmeeting Langen seine Tore. Auch in diesem Jahr
wird sich wieder alles um den Hochsprung in Weltklassehöhen drehen. Dies lassen zumindest die bisher bei der Agentur
executiveSPORTS eingegangenen Meldungen und die noch offenen Vertragsverhandlungen erwarten. Allen voran hat der
Ukrainer Andrij Sokolovsky bereits seine Zusage gegeben. Sokolovsky verbesserte vor zwei Jahren den Meetingrekord auf
2,33m und setzte mit 2,35m und Platz zwei in der Weltjahresbestenliste im vergangenen Jahr noch einen drauf. Höher
sprang in 2004 nur der Schwede Stefan Holm. Konkurrenz bekommt Sokolvsky momentan von insgesamt sechs Springern
aus fünf Nationen deren Bestmarke bei 2,30m und höher liegt. Unter ihnen auch Deutschlands zur Zeit stärkster Springer,
Roman Fricke und der für die LG Hannover startende Eike Onnen. Für die DLV-Männer wurde das Meeting vom natio-
nalen Dachverband zum WM-Testwettkampf ausgerufen.
Neu in diesem Jahr ist der Frauenhochsprung. Er tritt an die Stelle des Schüler-Jumpy-Cups. Damit erhoffen sich die Veran-
stalter des Meetings, das 2004 weltweit auf Platz vier der Spezialmeetings vorrückte, es weiter aufwerten zu können. Weiter
verbessert wurde auch der Service für die Zuschauer. Die etwas provisorisch wirkende manuelle Anzeigetafel wird durch
eine 10-qm-Matrixwand ersetzt. Das Cateringangebot wurde weiter optimiert und durch das Programm führt diesmal neben
Stadionsprecher Harald Graw, der den Frauenhochsprung moderieren wird, Hochsprunglegende Carlo Thränhardt. Der
ehemalige Weltrekordhalter wird das Publikum während der Herrenkonkurrenz mit allem Wissenswerten versorgen. Ulrike
Meyfarth-Nasse, Olympiasiegerin von 1972 und 1984, kommt als Botschafterin des Frauenhochsprungs zu einer Auto-
grammstunde.
Einlass in die Arena ist um 12:00 Uhr, der Frauenhochsprung beginnt um 13:00 Uhr, die Konkurrenz der Männer um 16:00
Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 5,00, an der Tageskasse für 7,00 Euro. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt.
Alle Informationen, sowie die Möglichkeit der Kartenbestellung im Internet unter
www.hochsprung-langen.de  

NORDSEE ZEITUNG vom 23. Juni 2005
Martin Buß nimmt neuen Anlauf
Nach langer Verletzungspause meldet sich der ehemalige Hochsprung-Weltmeister wieder zurück - Am Sonntag
in Langen
Langen. Das 4. Volksbank-Hochsprung-Meeting in Langen verspricht Höchstleistungen. Das Springerfeld kann sich so-
wohl bei den Frauen als auch bei den Männern sehen lassen.
Der Meeting-Rekordhalter Andriy Sokolovsky (2,35m) be-
kommt starke Konkurrenz, denn mit Andri Chubsa (2,32m) und Alexsey Dmitrik (2,34m) sind zwei ganz starke Springer
im Feld. Dass Dmitrik in guter Verfassung ist, bewies er beim Europa-Cup in Florenz. Da ließ er die Konkurrenz mit 2,30m
hinter sich. Der Veranstalter und der TV Langen freuen sich auch auf Ex-Weltmeister Martin Buß, der nach seiner langen
Verletzungszeit endlich wieder springt. Er übersprang beim ersten Langener Volksbank Hochsprung-Meeting 2,30m.
Danach begann auch sein Martyrium. Im September 2002 startete er noch beim Weltcup in Madrid, und wurde Fünfter.
Um dort springen zu können, hatte er eine wegen chronischer Beschwerden längst fällig Knieoperation verschoben. Links
hatte sich eine Sehne entzündet. Es begann ein langer Leidensweg. Drei Operationen, immer wieder vergebliches Aufbau-
training. Olympia ging an ihm vorbei, ehe er im Januar einen ersten Versuch unternahm. Mit 2,36 m wurde er in Edmonton
2001 Weltmeister, mit 2,18 Metern meldete sich der jetzt für den Barmer TV startende Buß zurück. Beim Sportfest in
Rehlingen kürzlich kam er auf 2,14 Meter. Die gleiche Höhe übersprang Roman Fricke, auf den er am Sonntag erneut in
Langen treffen wird.
Im Vorverkauf wurden bereits 500 Karten abgesetzt. Dazu haben fast 200 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport ihr
Kommenv zugesagt. Die Organisatoren rechnen mit über 1500 Zuschauern. Zum ersten Mal präsentieren sich die Frauen in
Langen. Für sie geht es um WM-Tickets nach Helsinki. Das Feld der Frauen muss sich nicht hinter den Männern ver-
stecken. Auch hier wird Spitzensport geboten. Daniela Rath von der LG Bayer Leverkusen, die noch vor zwei Jahren die
2,00m gesprungen war, hat zugesagt. Sie ist wieder in sehr guter Form. Konkurrenz bekommt sie von der Kanadierin
Nicole Forrester (PB 1,94m) die im vergangenen Jahr noch Studenten-Weltmeisterin geworden ist.
Der Zeitplan
12.00 Uhr: Eröffnung
12.30 Uhr: Einspringen der Frauen
12.55 Uhr: Vorstellung der Frauen (Moderation H. Graw)
13.00 Uhr. Beginn des Frauenhochsprungs (Einstiegshöhe 1,71m)
14.30 Uhr: Autogrammstunde mit Ulrike Meyfarth
14.45 Uhr: Publikumsspringen
15.30 Uhr: Einspringen Männer
15.55 Uhr: Vorstellung Männer (Moderation Carlo Thränhardt)
16.00 Uhr: Beginn des Männerhochsprungs (Einstiegshöhe 1,97m)
19.00 Uhr: Siegerehrung
Das Starterfeld
Männer
Andriy Sokolovsky (Bestleistung 2,36 m/Ukraine) / Yury Krimarenko (2,32 m/Russland / Andriy Chubsa (2,32 m/Weiß-
russland) / Alexsey Dmitrik (2,34 m/Russland) / Martin Buß (2,36 rn/Deutschland) / Jan-Peter Larsen (2,23 m/Nieder-
lande) / Roman Fricke (2,30 m/Deutschland) / Eike Onnen (2,22 m/Deutschland) / Christian Seelhorst (2,09 m/TV Langen)
Jan Janku (2,30 m / Tschechien)
Damen
Daniela Rath (2,00 m/Deutschland) / Kathrin Holinsky (1,93 m / Deutschland) / Nicole Forrester (1,94 m / Kanada) /
Babora Lalakova (1,93 m / Tschechien) / Tatjana Grigorjeva (1,96 m / Russland) / Diana Laznickova (1,92 m / Slovakei)

Presseinformation vom 24. Juni 2005 (Von Björn Mußmann)
Hochsprungelite zu Gast in Langen
Einlass am Sonntag um 12:00 Uhr in der Arena am Nordeschweg
Am kommenden Sonntag findet das Internationale Volksbank-Hochsprungmeeting im Sportzentrum am Nordeschweg
in Langen seine vierte Auflage. Wieder soll dem Publikum ein besonderer Leckerbissen rund um den Hochsprung geboten
werden. Das Organisationsteam um den ausrichtenden Verein TV Langen, den Namenssponsor Volksbank eG Bremer-
haven-Wesermünde und den Veranstalter executiveSPORTS haben wieder eine Hochsprungarena hergerichtet, die Höhen-
flüge von Weltklasseniveau zulassen soll. In den beiden vergangen Jahren war es der Ukrainer Andrij Sokolovsky, der das
Publikum begeisterte und sich mit seinen Sieghöhen von 2,33m (2003) und 2,35m (2004) ganz vorne in der Weltbestenliste
der jeweiligen Jahre platzierte. Höher als Sokolovsky in Langen sprang 2004 weltweit nur der Schwede Stefan Holm. Bei
der Langener Premiere 2002 war es der damals amtierende Weltmeister Martin Buß, der mit 2,30m für ein erstes Highlight
am Nordeschweg sorgte und die damalige deutsche Jahresbestleistung markierte. Sowohl Martin Buß, der nach einer zwei-
jährigen Verletzungszwangspause wieder langsam in Tritt kommt und 2005 eine Leistung von 2,15m zu Buch stehen hat, als
auch der Titelverteidiger Andrij Sokolovsky (2005: 2,30m) werden am Sonntag am Nordeschweg auf Höhenjagd gehen.
 Der offensichtlich größte Konkurrent für den Vorjahressieger dürfte der ebenfalls schon zweimal in Langen angetretene
Aleksey Dmitrik aus Russland sein. Dmitrik gewann am vergangenen Wochenende den Hochsprung innerhalb der Spar
Europa Cup Superliga mit 2,30m. Im selben Wettkampf setzte auch Deutschlands aktuell stärkster Springer, Roman Fricke
(TSV Bayer Leverkusen), seine Saisonbestmarke, indem er 2,24m überquerte. Während Dmitrik nach einer starken Hallen-
saison (2,34m) und jetzt guten Ergebnissen unter freiem Himmel für die Weltmeisterschaften im August in Helsinki planen
kann, gilt es für Fricke, sich noch weiter zu steigern und seine persönliche Bestleistung von 2,30m einzustellen. Genau diese
Höhe markiert die vom Deutschen Leichtathletikverband DLV geforderte Norm für die WM in der finnischen Hauptstadt.
 Mit der drittbesten gemeldeten Jahresleistung kommt Sokolovskys Landsmann Yuriy Krymarenkow nach Langen. Er
überquerte in dieser Saison bereits 2,28m und hat damit ebenfalls gute Aussichten bei der Vergabe der Plätze auf dem
Treppchen ein gutes Wort mitzureden.
Das Feld der deutschen Teilnehmer komplettieren Eike Onnen von der LG Hannover und die beiden Lokalmatadore
Christian Seelhorst und Bela Crämer vom TV Langen. Onnen ist momentan mit 2,20m auf Platz zwei der deutschen Jahres-
bestenliste platziert. Für Ihn gilt es wohl Fahrt aufzunehmen und weiteres Selbstvertrauen für die eine Woche später in
Bochum-Wattenscheid stattfindenden DM zu sammeln, da in diesem Jahr die WM-Norm wohl noch eine Nummer zu groß
sein dürfte. Auch Seelhorst ist für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert und bei seiner Premiere am Nordeschweg mit einer
Bestleistung von 2,09m ausgestattet. In diesem Jahr reichte es bereits für 2,05m. Ihm zur Seite steht sein Vereinskamerad
Bela Crämer, der während des letztjährigen Meetings seinen berufsbedingten Ausstieg vom Leistungssport nahm. Er hält
sich aber weiter fit und übersprang in diesem Sommer ebenfalls 2,05m. Nun versucht er sich im Feld der Weltelite als
“Hobbyhochspringer". Seine Bestleistung aus dem Jahr 2002 liegt bei 2,14m. Komplettiert wird das aktuelle Feld von dem
Tschechen Jan Janku (Bestleistung: 2,30m) und dem Weißrussen Andrej Chubsa (2,32m). Weitere Verhandlungen laufen
noch und die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich selbst in der Nacht vor dem Meeting noch Springer
kurzfristig anmelden können.
Beginn des Männerhochsprungs ist 16:00 Uhr. Moderiert wird die Höhenjagd von Hochsprunglegende Carlo Thränhardt,
der noch im vergangenen Jahr in Langen selbst sein Können zeigte, einen neuen Weltrekord im Standhochsprung der Alters-
klasse M45 aufstellte und sich genauso gewandt wie über der Latte mit seiner Wortwahl im Interview mit Stadionsprecher
Harald Graw zeigte. Harald Graw wird in diesem Jahr den erstmal im Programm aufgenommenen Frauenhochsprung, der
um 13:00 Uhr beginnt, moderieren. Ihm zur Seite steht Doppelolympiasiegrin Ulrike Nasse-Meyfarth. Meyfarth gewann
1972 Olympisches Gold als sechszehnjähriges Mädchen in München und 1984 als 28-jährige Frau in Los Angeles. Um
14:30m steht die Botschafterin des Frauenhochsprungs für eine Autogrammstunde zur Verfügung.
Neben der Männer Konkurrenz war in den vergangen drei Jahren der Schüler-Jumpy-Cup fester Bestandteil des Pro-
gramms. In diesem Wettbewerb sollten junge Talente der Altersklasse Schüler und Schülerinnen A in einem Wettbewerb
um einen lukrativen Sportfördervertrag springen. Damit wollten die Veranstalter den jungen Athleten die Möglichkeit geben,
einmal die Luft der großen Hochsprungwelt zu schnuppern und ihnen eine Förderung zukommen zu lassen. Leider war die
Resonanz der niedersächsischen Vereine nicht so groß, wie man es sich seitens der Organisation vorgestellt hatte, so dass in
diesem Jahr der Schüler-Jumpy-Cup nicht mehr ausgetragen wird.
Aber nicht nur durch diesen Wegfall und aus emanzipatorischen Gründen, sondern durch den Gedanken, dem Meeting zu
noch mehr Beachtung im internationalen Wettkampfkalender zu verhelfen, wird in diesem Jahr erstmals der Frauenhoch-
sprung im Programm Beachtung finden. Am höchsten von den bisher sechs angemeldeten Frauen ist in diesem Jahr die
Tschechin Barbora Laláková gesprungen. Sie überquerte bereits 1,87m. Ihr dicht auf den Fersen ist Daniela Rath. Die
Leverkusenerin übersprang in diesem Jahr 1,84m und ist mit einer Bestleistung von 2,00m Deutschlands sechstbeste Hoch-
springerin aller Zeiten. Mit ihr nach Langen kommt ihre Trainingskollegin Kathryn Holinski, die in ihrer Karriere bereits
1,92m überquerte. Diese drei treffen auf Tatyana Grigoryeva (Bestleistung: 1,96m) aus Russland und Diana Lázniková
(1,92m) aus der Slowakei. Komplettiert wird das Feld durch die stärkste kanadische Springerin und dreifache kanadische
Meisterin Nicole Forrester (1,94m).
Wie auch in den vergangenen Jahren erwartet das Publikum ein buntes Programm rund um die Hochsprungwettbewerbe,
sowie ein umfangreiches kulinarisches Angebot. Einlass in die Arena ist am Sonntag um 12:00 Uhr. Karten kosten im Vor-
verkauf 5,00 Euro, an der Tageskasse 7,00 Euro. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Aktuellste Informationen
erhalten Interessierte im Internet unter
www.hochsprung-langen.de 

NORDSEE ZEITUNG vom 25. Juni 2005 (Auszug)
Olympiasieger dabei
Hochspringer Kljugin nimmt am Meeting teil
Langen (tom). Morgen geht es in Langen hoch her: Weltklassesportler kommen zum Hochsprung-Meeting am Nordesch-
weg. Zwei Tage vor der Veranstaltung trudelten noch zwei Zusagen ein. Die eine kam vom mehrfachen estländischen
Meister Marco Alexejew (persönliche Bestleistung: 2,27 Meter), die andere von einem leibhaftigen Olympiasieger: Sergey
Kljugin aus Russland hat 2000 in Sydney mit 2,35 Metern die Goldmedaille geholt. Dieses Jahr liegt seine Bestleistung bei
2,25 Metern, er kommt allmählich in Schwung. Damit bekommt Titelverteidiger Andrej Sokolovsky (Ukraine) starke Kon-
kurrenz. Beide haben als persönliche Bestleistung 2,36 Meter - genau wie der beste Deutsche im Feld, Martin Buß. 

NORDSEE ZEITUNG vom 27. Juni 2005 (Alle Berichte)
Am Ende ukrainische Meisterschaft
Yuriy Krymarenkow gewinnt das Hochsprung-Meeting in Langen vor Andriy Sokolovsky
Beide kommen über 2,33 m
Von unserem Redaktionsmitglied Erich W. Willmann
Langen. Selbst Carlo Thränhardt war begeistert. "Zwei Mann über 2,33 Meter, das hat es in diesem Jahr in der Welt noch
nicht gegeben", freute sich der ehemalige Weltrekordler, der den Wettbewerb der Herren beim Hochsprung-Meeting in
Langen kommentierte und den rund 1400 Zuschauern diese Leichtathletik-Disziplin nahe brachte. 2,33 Meter überquerten
die Ukrainer Yuriy Krymarenkow und Andriy Sokolovsky, der mit 2,35 m auch den Meetingrekord in Langen hält. Am
Ende scheiterten beide jedoch an 2,36 Metern, einer Höhe, mit der Weltmeisterschaften gewonnen und Olympiasiege ein-
gefahren werden. Da Yuriy Krymarenkow jedoch nur fünf Fehlversuche zu Buche hatte - er stieg bei 2,09 m ein und über-
querte alle Höhen bis einschließlich 2,30 m im ersten Versuch - und bei Sokolovsky sieben Fehlversuche standen, war am
Ende Krymarenkow Sieger des Volksbank-Meetings. Yuriy Krymarenko gewann nicht nur die "ukrainische Meisterschaft"
in Langen, er erzielte dazu neue persönliche Bestleistung und schaffte die vom Internationalen Leichtathletik-Verband vorge-
gebene Quälifikationshöhe von 2,30 m für die WM im August. Andriy Sokolovsky schaffte die magische Höhe bereits zum
zweiten Mal in diesem Jahr. So wird man den Zweiten aus Langen bei der WM in Helsinki wiedersehen.
Aus dem deutschen Team schied der Langener Christian Seelhorst zuerst aus. Er war als einziger bei der Anfangshöhe von
1,97 in eingestiegen und schaffte mit 2,09 in immerhin die Einstellung seiner persönlichen Bestleistung. "Der letzte Schritt war
ein wenig zu lang", kommentierte Fachmann Thränhardt. "Das nimmt viel Geschwindigkeit weg." Christian Seelhorst be-
kannte, zu nervös gewesen zu sein. Immerhin steckte er sich für die noch junge Saison der Hochspringer ein Ziel: "Es
müssten die 2,15 in schon drin sein."
Weniger Krafttraining
Auf dieser Höhe bewegt sich Ex-Weltmeister Martin Buß. Seine Saisonbestleistung liegt bei 2,15 Metern, in Langen war
bei 2,13 in Schluss. Die nächste Höhe von 2,16 in packte er nicht mehr. "Der Wille, ist da. Der Körper spielt nicht mit. Das
macht sehr traurig", sagte Buß, der nach einer langen Leidenszeit wieder Anschluss finden will, andererseits mit dem Kraft-
training kürzer treten muss. "Die Sehne über der Kniescheibe wird sehr gespannt. Das verursacht starke Schmerzen", sprach
Buß sein persönliches Problem an.
Mit 2,21 in mussten Jan Janku (Tschechien), Eike Onnen (Hannover) und Roman Fricke (Leverkusen) aussteigen. Pech für
Fricke, der am Freitag in Brühl 2,30 in gesprungen ist. Das war dort kein offizieller Wettkampf, die Höhe zählt deshalb nicht
zur WM-Qualifikation. In Langen war die entscheidende Kraft nicht mehr da. "Mir fehlt Wettkampferfahrung. Ich versuche,
die Qualifikationshöhe noch hinzukriegen", kündigte Fricke an. Etwas früh schied der Olympiasieger von Sydney, Sergej
Kljugin aus. 2,21 m schaffte er im zweiten Versuch, 2,24 m riss er drei Mal. Mit 2,24 m schied dann der Niederländer Jan-
Peter Larsen aus, der aber das Langener Stadion mit dem Bewusstsein verließ, eine neue persönliche Bestleistung erzielt zu
haben.
So blieben dann noch Krymarenkow und Andriy Skolovsky übrig. Nur knapp blieb Sokolovsky ein erneuter Sieg in Langen
verwehrt. Im zweiten Versuch über 2,36 m war er schon über der Latte, riss dann mit der Wade die Latte noch herunter.
Das war Pech, ausgerechnet in Langen, was für Sokolovsky so etwas wie Wimbledon für Boris Becker ist. “In Langen", so
Sokolovsky. "fühle ich mich immer besonders wohl. Das hat wohl etwas mit der fantastischen Atmosphäre zu tun."

Drei Damen über 1,89 Meter
Platz zwei für die deutsche Hochspringerin Daniela Rath
Langen (ewm). Romana Dubnova gewann den Hochsprungwettbewerb der Frauen in Langen mit der übersprungenen
Höhe von 1,89m. Die schafften auch Daniela Rath von Bayer Leverkusen und Nicole Forrester aus Kanada. Doch beide
hatten mehr Fehlversuche als die Tschechin. Daniela Rath deren drei, Nicole Forrester deren fünf. Daniela Rath war nach
dem Wettbewerb zufrieden. "Ich habe die einsneunzig drin", sagte sie. Nur knapp ist sie an den 1,92 Metern gescheitert.
Ein Meter und neunzig scheint vor allem eine psychologische Hürde zu sein. “Im Training habe ich mich immer wieder vor
der Höhe erschrocken", sagte sie. Nun will sie es lockerer nehmen, um bei den deutschen Meisterschaften die Qualifikation
für die WM zu schaffen. Bis zum 23. Juli hat der Deutsche Leichtathletik-Verband den Athleten dazu Zeit gegeben. "Viel zu
früh", sagt Daniela Rath. "Wir haben ja erst vier Wettkämpfe hinter uns. Wir sind noch sehr früh in der Saison."
Gearbeitet wird hart an dem Ziel. Ihr Trainer Hans-Jörg Thomaskemp coachte sie nach jedem Sprung, gab Tipps und korri-
gierte nicht nur sie, sondern auch ihre Vereinskameradion Kathryn Holinski: "Die Höhe ist drin. Nur mit der Schulter stimmt
es nicht." Die Tipps halfen, bis zu einem gewissen Maße. Helfen wird auch die Videoaufzeichnung der Sprünge, aufge-
nommen von der ersten Sitzreihe aus, ganz in der Nähe der Hochsprunganlage. Dort an der Barriere trafen sich Athletin und
Coach, nicht nur die von der deutschen Fraktion. Es waren die besten Plätze beim Hochsprung-Meeting. Später beim
Männerwettbewerb saßen dort auch die Vereinstrainer und Bundestrainer Wolfgang Killing. Es gab Tipps, Zuspruch und
am Ende auch ein wenig Trost. ==>
Ergebnisse

Meeting-Splitter aus Langen
Oft gern gesehener Ehrengast
Mit
1,92 in gewann einst Ulrike Meyfarth bei den Olyrnpischen Spielen in München die Goldmedaille. Heute steht die
Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft im Hochsprung der Frauen bei 1,95 m. Auf dem Foto ihres Siegersprungs von
München schreibt Ulrike Meyfarth, heute heißt sie Nasse-Meyfarth, ihre immer noch begehrten Autogramme. "Frisch unter-
schrieben", sagte sie und verteilte ihre Karten an Kinder und auch an ältere Semester, die den Olympiasieg im Jahr 1972
von Ulrike Meyfarth immer noch vor Augen haben.
Ulrike Nasse-Meyfarth arbeitet heute für Bayer Leverkusen in der Organisation der Leichtathleten und setzt sich auch für
den Nachwuchs ein. Dazu ist sie oft ein gern gesehener Ehrengast. Erinnert sei nur daran, dass sie auch Bremerhaven einmal
Glück brachte. Sie loste ein Basketball-Pokalspiel aus, das die Eisbären und Alba Berlin in der Stadthalle zusammenbrachte.

Martin Buß betreibt an seinem Wohnort in Berlin ein Fischgeschäft. Von Langen nach Bremerhaven ist es keine Entfernung.
So scherzte er: "Da kann ich ja gleich ein paar Kilo mitnehmen.

Zwei Meter und dreißig Zentimeter - das ist im Hochsprung das Tor zur Weltspitze. Beim Langener Volksbanken Hoch-
sprung-Meeting gab es zwei Sprünge über die 2,30 Meter zu sehen, zwei weitere über 2,33 in. Das unterstreicht: In Langen
sind Weltklasseleistungen garantiert. Deshalb haben die Sponsoren auch den Vertrag für das nächste Jahr verlängert. So
kann Carsten Decker, Mitorganisator des Hochsprung-Meetings, wieder neu planen. Für ihn selbst gibt es keine Pause. Als
nächste große Herausforderung steht der City-Marathon in Bremerhaven am 17. Juli auf dem Programm. Mittlerweile hat
Decker schon 1300 Starterangaben, darunter Läufer aus New Jersey in den USA, aus Finnland, Norwegen, Dänemark und
Schweden.

Rote Fahne hoch bedeutet: Der Versuch ist ungültig. Weiße Fahne hoch: Gültig. Mit dem Anzeigen dürfen die Kampfrichter
jedoch nicht voreilig sein. Denn acht Sekunden muss die Latte nach dem Sprung liegen bleiben, erst danach wird der Ver-
such gut gegeben. Bei den insgesamt 83 Sprüngen im Männerwettbewerb zitterte die Latte auf der Halterung etliche Male,
die Springer dann mit, ehe sie zu einem zweiten Hochsprung ansetzten. Nicht ganz so hoch, aber umso freudiger.

Dass Hochsprung nicht ganz einfach ist, konnte auch das junge Publikum am eigenen Leib erfahren. Jugendliche konnten
sich an wesentlich geringeren Höher probieren, auch die Cheerleader der Eisbären Bremerhaven, die das Programm be-
gleiteten, versuchten sich.

Exakt 2,33 m ist die Siegeshöhe von Andrij Sokolovsky aus dem Jahr 2003, in diesem Jahr reichte es damit zum zweiten
Platz. Mit 2,35 m, mit dem Meetingrekord, siegte Sokolovsky im vergangenen Jahr. Bei 2,38 in steht die Weltjahresbest-
leistung in diesem Jahr, gehalten vom Südafrikaner Jacques Freitag. Bei 2,45 m steht der Weltrekord des Kubaners Javier
Sotomayor.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neuste (Presse)-Berichte vom 27.6.              Ergebnisse              Website der Veranstaltung              Meeting 2002                Meeting 2003
Meeting 2004             Nach oben             Zur Startseit
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------