24. Ossiloop vom 3. bis 20. Mai 2005

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(Presse)-Berichte vom 25.5.              Alle Infos zum Ossiloop (beim SV Holtland)               Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)
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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. März 2005
Früher Ossiloop-Start
Holtland. Die Vorbereitungen für den Ossiloop laufen auf Hochtouren. So früh wie noch nie findet der Traditionslauf statt.
Die 24. Auflage dieser Veranstaltung beginnt bereits am 3. Mai. In sechs Etappen über 68 Kilometer wird die Strecke von
Leer bis nach Bensersiel gelaufen. Ausschreibungen und weitere Informationen gibt es im
Internet oder bei Klaus Beyer,
Buchenweg 19 in 26385 Holtland. Dort können auch Meldeunterlagen angefordert werden, ein frankierter Din-A-5- Brief-
umschlag ist allerdings beizulegen. Telefonische Meldungen nimmt Klaus Beyer nicht entgegen.

EMDER ZEITUNG vom 30. April 2005
Weit über 1000 "Ossilooper" sind wieder unterwegs
Der 24. "Ossiloop" von Leer nach Bensersiel startet am Dienstag, 3. Mai, im Julianenpark in Leer-Loga
Von Manfred Ulferts und Gerd-Arnold Ubben
Zum 24. Mal wird der Ostfrieslandlauf gestartet. Am Dienstag, 3. Mai, geht's um 19 Uhr in Leer-Loga los. Im dortigen
Julianenpark werden wohl über 1100 Läufer mitmachen und beginnend mit der ersten Etappe zunächst bis nach Holtland
laufen, um nach der sechsten Etappe in Esens-Bensersiel angekommen zu sein. Auf der ehemaligen Kleinbahntrasse - der
heutige Ostfriesland-Wanderweg - werden auf den sechs Etappen insgesamt 68 Kilometer zurückgelegt.
Die einzelnen Etappen:
1. Etappe
(3. Mai) von Leer nach Holtland über 10,8 km.
2. Etappe (6. Mai) von Holtland nach Gut Stikelkamp 10,5 km.
3. Etappe (10. Mai) von Bagband nach Holtrop über 11,2 km.
4. Etappe (13. Mai) von Holtrop nach Plaggenburg über 13,7 km.
5. Etappe (17. Mai) von Plaggenburg nach Dunum über 11,8 km.
6. Etappe (20. Mai) von Dunum nach Bensersiel über 10,6 km).
Drei Wochen lang ist Dienstags und Freitags "Renntag". "Der Ossiloop ist ein Phänomen und zieht Jahr für Jahr die Läufer in
ihren Bann. Die steigenden Teilnehmerzahlen bestätigen das," sagte Initiator und Organisator Klaus Beyer (SV Holtland)
gegenüber der Emder Zeitung.
Damals, beim ersten Ostfrieslandlauf, so erinnert sich Beyer, seien es lediglich 24 Läufer gewesen. Im vergangenen Jahr
habe er mit Tagesläufern und den späteren "Rausfallern" insgesamt 1128 Teilnehmer registriert - eine Rekordmarke. Inter-
essant die Tatsache, dass von Beginn an die Quote der Frauen mit rund 25 Prozent höher lag als bei anderen Laufveran-
staltungen. Dagegen sei der Anteil der Jugendlichen gering.
Inzwischen gibt es zahlreiche "Ossilooper", die mehr als einhundert Etappen gelaufen sind. Beyer: "Der 'Hunderter' ist für die
Läüfer schon ein erstrebenswertes Ziel." In der Kreis der "Hunderter" dürften in diesem Jahr auch Imme Buss (SV Holt-
land), Karl Tjades (MTV Wittmund) und Jan Lay (Fehntjer LT) aufrücken. Die "Königing des Ossiloop" ist weiterhin
Hilde Steinke aus Neermoor. Die fünfmalige Gesamtsiegerin hat als einzige bisher alle 138 Etappen mitgelaufen. Ehemann
Diedrich Steinke musste einmal aufgrund eines Unfalls passen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Mai 2005
Zum vierten Mal in Folge mehr als 1000 Ossilooper
Leichtathletik: Start zur ersten Etappe heute um 19 Uhr
Von Horst Kruse
Holtland. Für viele Hobbyläufer ist er das Sportereignis des Jahres - der Ostfrieslandlauf von Leer nach Bensersiel. Heute
um 19 Uhr feuert Bruno Schachner im Julianenpark in Leer-Loga den Startschuss zur 24. Auflage des beliebten Sechs-
Etappenlaufs ab. Anschließend wird der Stellvertretende Bürgermeister von Leer die Pistole Organisator Klaus Beyer in die
Hand drücken und sich in den Pulk der Ossilooper einreihen. Beyer und sein Team vom SV Holtland erwarten wie schon in
den vergangenen drei Jahren mehr als 1000 Teilnehmer. Die Zahl der Voranmeldungen liegt mit 920 auf Vorjahresniveau.
Vor zwölf Monaten sorgten 1116 Ossilooper für einen weiteren Teilnehmerrekord. “Ob wir diese Marke knacken, ist
schwer einzuschätzen”, sagt Klaus Beyer. “Ich kann es mir aber gut vorstellen. Auf jeden Fall wird es wieder rappelvoll im
Julianenpark.” Die Zahl der Ossilooper ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Zum Vergleich: Beim ersten Ostfries-
landlauf 1982 waren 28 Läufer am Start. 1990 waren es 206, im Jahr 2000 schon 761. Vor drei Jahren wurde erstmals die
1000er-Marke geknackt.
Das erste Teilstück führt die Ossilooper über 10,8 Kilometer auf dem Ostfriesland-Wanderweg bis nach Holtland. Start ist
auf dem Sportplatz im Julianenpark. Ziel in Holtland ist im Kaarkpad in der Nähe des Dorfplatzes. Der 24. Ossiloop endet
am 20. Mai und damit so früh wie nie zuvor in seiner Geschichte. Gelaufen wird traditionell in den kommenden drei Wochen
jeweils dienstags und freitags. Nachmeldungen sind vor jeder Etappe bis 18.30 Uhr möglich. In Holtland erhalten die
Führenden der vier Laufklassen das “Gelbe Trikot” und ein Präsent der Samtgemeinde Hesel. Favoritin bei den Frauen ist
Inga Jürrens (Emder LG). Erst vor wenigen Wochen verbesserte sie den Ostfrieslandrekord über die Halbmarathondistanz.
Jürrens trifft auf die Vorjahressiegerin Irmi Hartmann vom TV Norden. Auch Dagmar Gumbrecht-Vinke aus Aurich ist als
erfahrene Etappenläuferin zu beachten. Bei den Männern hat Holger Grigat vom TV Norden erst gestern seine Meldung
abgegeben. Der Titelverteidiger trifft auf starke Konkurrenz. Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen neben Grigat mit
Stefan Immega und Siebo Wiegmann zwei Läufer des LT Schafhauser Wald. Gute Chancen werden auch dem Auricher
Jörg Schmidt vom DSC Oldenburg eingeräumt.

1. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. Mai 2005
Sechs Läufer fehlen zum neuen Rekord
Leichtathletik: 1111 Ossilooper sorgen erneut für eine beeindruckende Teilnehmerzahl /Ärger vorm Start
Von Horst Kruse und Nina Höllerich
Leer. Seit 1982 organisiert Klaus Beyer den Ostfrieslandlauf und ist dabei kaum aus der Ruhe zu bringen. Doch gestern
war der Lehrer aus Holtland 14 Minuten vor dem Start nervöser als bei den 23 vorangegangenen Veranstaltungen. “Jetzt
haben wir vielleicht ein Problem”, sagte Beyer. “Die Zeitmessung ist schon in Holtland und ich bekomme mit dem Handy
keine Verbindung dorthin.” Doch nur vier Minuten später klingelte sein Mobilfunktelefon. Die Leitung stand und damit
konnte der 24. Ossiloop mit der ersten Etappe von Leer nach Holtland pünktlich um 19 Uhr gestartet werden. Exakt 1111
Ossilooper, darunter 105 Tagesläufer machten sich auf die 10,8 Kilometer lange Strecke. Zum dritten Mal in Folge waren
mehr als 1000 Läufer beim beliebtesten Volkslauf Ostfrieslands am Start. Der Teilnehmerrekord von 1116 Läufern aus
dem vergangenen Jahr wurde allerdings knapp verfehlt.
Doch bevor der Startschuss ertönte, gab es Ärger. Etwa 70 bis 80 Läufer, darunter fast alle männlichen Favoriten mit Titel-
verteidiger Holger Grigat an der Spitze, wollten eine Abkürzung nehmen. Sie hatten sich auf dem Logaer Weg neben dem
Julianenpark aufgestellt. Klaus Beyer war erzürnt: “Kommt sofort von der Straße zurück an die Startlinie, ansonsten ist der
Ossiloop für euch beendet, ehe er begonnen hat”, schimpfte er. “So macht das keinen Spaß”. Von Buhrufen und Pfiffen be-
gleitet, stellten sich die Ertappten fast ausnahmslos in die erste Startreihe. Wenige Meter nach dem Start nahmen sie erneut
eine Abkürzung zurück auf die Straße. “Dadurch wird die Veranstaltung gefährdet”, so Klaus Beyer. Über Konsequenzen
will er noch nachdenken.
Den Etappensieg sicherte sich mit Thomas Bruns von Union Meppen in starken 34:34 Minuten ein Tagesläufer. Im Kampf
um den Gesamtsieg bahnt sich ein Dreikampf an. Das Gelbe Trikot des Spitzenreiters streifte Stefan Immega (LT Schaff-
hauser Wald) über. Er siegte in 36:27 Minuten vor dem Auricher Jörn Schmidt vom DSC Oldenburg, der in 36:30 Minuten
noch deutlich vor Titelverteidiger Holger Grigat (Norden/37:09) und Sibo Wiegmann (Schafhauser Wald/ 37:20) ins Ziel
kam.
Bei den Frauen siegte Inga Jürrens (Emder LG) in 42:17 Minuten vor Titelverteidigerin Irmi Hartmann (Norden/44:21). Bei
den Jungen siegte Eike-Hergen Berghaus. Der Titelverteidiger lief allerdings auf der Seite für die Frauen ins Ziel. Seine Zeit
steht noch nicht fest. Martina Rückbrod vom TV Norden gewann bei der weiblichen Jugend in guten 46:06 Minuten. Titel-
verteidigerin Sabrina Hoffmeister (LT Schafhauser Wald) folgte fast zwei Minuten später (48:05). Die Siegerehrung fiel
übrigens aus. Kurz nachdem die ersten Läufer das Ziel erreicht hatten, regnete es wie aus Kübeln. Klaus Beyer ließ deshalb
unmittelbar nach dem Zieleinlauf der “Schlusslichter” alles abbauen.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 4. Mai 2005
Laufsport: Unbekannter Tagesläufer schockt die Konkurrenz
Ossiloop, 1. Etappe von Leer nach Holtland: Stefan Immega Führender in der Gesamtwertung / Jörn Schmidt
Zweiter / Riesenvorsprung für Inga Jürrens
Leer (sm/gaw/mik). Was für ein Auftakt zum 24. Ossiloop. 1111 Teilnehmer und damit nur fünf weniger als beim Rekord-
meldeergebnis vor einem Jahr machten sich am Dienstag Abend auf die erste - die 10,8 Kilometer lange Etappe von Leer
nach Holtland. Und ein Unbekannter mischte das Läuferfeld und die Zuschauer auf: Thomas Bruns vom SV Union Meppen.
Er lief der Konkurrenz auf und davon, war aber “nur” als Tagesläufer dabei, wie sich im Ziel herausstellte. Bruns Siegerzeit:
34:34 Minuten. In der Gesamtwertung der Männer lagen am Ende die Drei vorn, die auch im Vorfeld dort erwartet worden
waren. Das Trio wird angeführt von Stefan Immega (LT Schafhauser Wald), der 36:27 Minuten benötigte. Nur drei Se-
kunden dahinter rangiert mit Jörn Schmidt ein Auricher, der für den DSC Oldenburg startet. Dritter ist Titelverteidiger
Holger Grigat (37:09 Minuten), der nach einer langen Verletzungspause erst noch zu seiner Form zurückfinden muss. Bis
Kilometer sechs blieb das Trio zusammen. Dann zog Immega das Tempo an. Schmidt konnte folgen, Grigat nicht mehr ganz
mithalten. An den führenden Bruns kam aber auch Immega nicht heran.
Für den 26-Jährigen, dessen Bestzeit bei 31:37 Minuten über zehn Kilometer steht, war die erste Ossiloop-Etappe die
Premieren-Teilnahme und gleichzeitig die Generalprobe für den Düsseldorf-Marathon, den er am Wochenende laufen will.
“Ein Bekannter, mit dem ich gemeinsam in Leer arbeite, hat mich zum Mitmachen animiert. Da musst du mal dabeigewesen
sein, hat er gesagt”, erklärte Bruns im Ziel, wie ein Meppener zum Ossilauf kam. Und was ist jetzt mit den folgenden fünf
Etappen? Wird er nachmelden? Seine Antwort: “Das soll es erst einmal gewesen sein.”
Bei den Frauen erlief sich Favoritin Inga Jürrens (Emder LG, 42:17) mit über zwei Minuten einen Riesenvorsprung auf
Vorjahressiegerin Irmi Hartmann (TV Norden, 44:21). Dritte wurde die Auricherin Dagmar Gumbrecht-Vinke (47:26). Bei
den Jungen führt Eike Berghaus (Kickers Emden) vor Christian Frerichs (TuS Aurich-Ost) und Arne Beitelmann (MTV
Aurich, Triathlon), bei den Mädchen Martina Rückbrod (TV Norden) vor Sabrina Hoffmeister (LT Schafhauser Wald).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Mai 2005
Titelverteiger Grigat steigt beim Ostfrieslandlauf aus
Ossiloop: Verletzung zwingt Norder zur Aufgabe / Heute beginnt in Holtland die zweite Etappe
Holtland (nh). Heute geht der Ostfrieslandlauf in die zweite Runde. Nicht mehr dabei sein wird Holger Grigat. Der Sportler
vom TV Norden hat Organisator Klaus Beyer mitgeteilt, dass er verletzungsbedingt nicht weiterlaufen kann. Bereits seit An-
fang des Jahres plagt sich Grigat mit Problemen am Schienbein herum. “Erst seit Anfang April konnte ich wieder trainieren”,
sagte er gegenüber der OZ. Mit seinem Ergebnis von Dienstag sei er sehr zufrieden gewesen. Aber: “Ich habe bei der ersten
Etappe gemerkt, dass ich noch nicht hundertprozentig fit bin”, sagte der Läufer. Gerne wäre er auch die nächsten Strecken-
abschnitte gelaufen - seine Gesundheit gehe aber vor.
Von der Bildfläche wird Grigat beim Ossiloop nicht ganz verschwinden. “Ich werde sicherlich als Zuschauer mal an die
Strecke gehen.” Der Titelverteidiger drückt nun dem derzeit in Führung liegenden Stefan Immega die Daumen. “Er wird das
Rennen machen”, ist sich Grigat sicher. “Ich gönne ihm das.”
Bevor die Läufer heute um 19 Uhr zur zweiten Etappe aufbrechen, gibt es einen Bambini-Lauf. Alle Kinder bis zum Jahr-
gang 93 können auf der 800 Meter langen Strecke starten. Anmeldungen werden heute entgegengenommen. Auch die
Sieger der ersten Etappe werden vor dem Start ausgezeichnet. Wie berichtet, musste die Ehrung wegen des schlechten
Wetters am Dienstagabend ausfallen.
Von Holtland geht es heute zum Gut Stikelkamp. Organisator Klaus Beyer geht davon aus, dass wieder viele Tagesläufer
auf der 10,5 Kilometer lange Strecke sein werden. Nachdem es beim Auftakt in Leer Probleme am Start gegeben hat - wie
berichtet standen einige Läufer auf dem Logaer Weg - wies Organisator Klaus Beyer nochmals auf die Gefährlichkeit dieser
Aktion hin. Die Straße sei nicht gesperrt gewesen. Deshalb hätten sich die Läufer einer besonderen Gefahr ausgesetzt.
Einen Vorteil hätten sie sich dadurch aber nicht verschafft.

2. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. Mai 2005
Ossiloop: Spitzenläufer laufen dem Feld davon
2. Etappe von Holtland nach Gut Stikelkamp: Immega, Schmidt und Jürrens weit voraus
Holtland (mik). Die zweite Etappe des 24. Ossiloops kam ohne Überraschungen aus: Die Führenden festigten ihre Positio-
nen. Lediglich bei der männlichen Jugend gab es einen Wechsel an der Spitze.
Bei den Männern ging Stefan Immenga (LT Schafhauser Wald) im gelben Trikot auf die 10,5 Kilometer lange Strecke von
Holtland-Nücke zum Gut Stikelkamp und darf das mit einer Zeit von 34:47 Minuten auch bei der nächsten Etappe tragen.
Dicht auf Immegas Fersen querte der Auricher Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) nach 34:54 die Ziellinie. “Bis Kilometer acht
waren wir dicht beieinander. Dann hat Stefan angezogen”, meinte Schmidt kurz nach dem Lauf. Platz drei bei den Männern
sicherte sich Siebo Wiegmann (LT Schafhauser Wald) mit 36:52. Bei den Frauen hatte erneut Inga Jürrens (Emder LG) mit
41:17 Minuten die Nase vorn. Irmi Hartmann (TV Norden) kam nach 43:02 ins Ziel, Dagmar Gumbrecht-Vinke (MTV
Aurich) erreichte Gut Stikelkamp nach 46:49.
Nachdem, nach einigen Querelen bei der Zeitnahme der ersten Etappe, Kai Straakholder (TuS Aurich-Ost) bei der männ-
lichen Jugend mit dem gelben Trikot auf die Bahn ging, muss er das nun an Eike Berghaus (Kickers Emden) abtreten. Der
überquerte nämlich nach 39:41 Minuten vor Matthias Freese (TuS Weener) mit 40:04 und Christian Frerichs (TuS Aurich-
Ost) mit 40:06 die Ziellinie. Bei der weiblichen Jugend machte erneut Martina Rückbrod (TV Norden) das Rennen. Ihre
Zeit: 44:50 Minuten. Mit gehörigem Abstand folgten Sabrina Hoffmeister (LT Schafhauser Wald) mit 48:00 Minuten und
Jasmin Middeke (FFW Folmhusen) mit 50:00.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. Mai 2005
Vom XXL-Mann zum Ossilooper
Leichtathletik: Kersten Rötteken läuft erst seit drei Jahren / Immega gewinnt Etappe
Von Nina Höllerich
Holtland. Ein kalter Wind wehte den Ostfrieslandlauf-Teilnehmern gestern vor der zweiten Etappe um die Ohren. Kalt war
den Läufern aber dennoch nicht. Sie reihten sich in ihren Gruppen ein und warteten darauf, dass Samtgemeindebürger-
meister Hinrich Bruns den Startschuss abfeuerte. Zuvor liefen die Kinder beim Bambini-Lauf um Urkunden und Präsente.
Nach 34:47 Minuten kam der erste Ossilooper ins Ziel. Damit gewann Stefan Immega vor Jörn Schmidt die zweite Etappe
des Ostfrieslandlaufs von Holtland nach Gut Stikelkamp. In der Gesamtwertung führt nach wie vor Immega vor Schmidt.
Bei den Frauen gewann Inga Jürrens die Etappe in 41:17 Minuten vor Irmi Hartmann (43:00). Immega und Schmidt waren
weitaus schneller als ihre Mitstreiter. Rund zwei Minuten liefen sie den über 1000 Teilnehmern davon.
Um den Sieg läuft Kersten Rötteken aus Simonswolde nicht mit. Das will er auch nicht. Der Mann mit der Startnummer 689
hat sich ein ganz anderes Ziel gesetzt: “Ich will insgesamt unter sechs Stunden liegen.” Bislang sieht es gut aus. Insgesamt hat
er für die beiden Etappen 1:48:57 Stunden gebraucht. Dass Rötteken überhaupt einmal beim Ossiloop mitmacht, hätte er
vor drei Jahren selbst nicht für möglich gehalten. “Früher trug ich T-Shirts in XXL mit der Aufschrift “Ich bin zwei Öltanks”,
schmunzelt der 33-Jährige. Sport sei für ihn ein Fremdwort gewesen. “Irgendwann habe ich ein Bild von mir und meinen
Arbeitskollegen gesehen. Die hätten sich alle hinter mir verstecken können”, erinnert sich Rötteken, der damals 115 Kilo
wog. Das war der Wendepunkt.
Vor drei Jahren fing der Simonswolder an, regelmäßig zu laufen. Die ersten Wochen seien eine Quälerei gewesen. “Ich bin
im Wald gelaufen. Die Strecke war einen Kilometer lang. Ich habe mich an jedem Baum festgehalten”, sagt er. Ein Ziel habe
er nicht gehabt. Aber als die Waage Kilo um Kilo weniger anzeigte, war Rötteken motiviert. Inzwischen wiegt er um die 90
Kilo. Außerdem merkte er schnell, dass er durch das Laufen Stress bewältigen konnte. “Also bin ich weitergelaufen.”
Sportler sei er deshalb aber noch lange nicht. Jeden zweiten Tag schnürt Rötteken die Schuhe. Immer mit dabei ist seine
“Trainingspartnerin” Berit. “Die Schäferhündin läuft ein konstantes Tempo. Das ist gut.” In diesem Jahr ist Rötteken schon
zum zweiten Mal beim Ossiloop dabei. Und obwohl erst die zweite Etappe vorbei ist, blickt Rötteken schon auf das komm-
ende Jahr: “Beim 25. Ostfrieslandlauf bin ich wieder dabei. Darauf werde ich mich gut vorbereiten.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Mai 2005
Die “Großen” und “Kleinen” starten zeitgleich
Ossiloop: Die dritte Etappe führt durch die Mühlengemeinde Großefehn
Bagband (nh). Wenn der Bürgermeister von Großefehn, Hayo Wolters, heute in Bagband den Startschuss gibt, brechen die
über 1000 Ossilooper zur dritten Etappe auf. Los geht es in der Dorfmitte in Richtung Holtrop. Bei der Mühlenetappe, wie
der dritte Lauf auch genannt wird, stehen aber nicht nur die Läufer im Mittelpunkt. Auch die Müller und Bäcker werden
beachtet. Sie erhalten auch in diesem Jahren in Anspielung auf die Mühlenetappe eine Auszeichnung.
Die Läufer haben eine abwechslungsreiche Strecke vor sich. Vom Geestdorf Bagband geht es in das Fehngebiet. Über
Spetzerfehn führt die Strecke nach Großefehn, bevor die Ossilooper in Aurich-Oldendorf wieder den Geestrücken mit
seiner typischen Wallheckenlandschaft erreichen. Zum Ziel im Heerweg in Holtrop in Höhe des Denkmals ist es dann nicht
mehr weit. Beginn der dritten Etappe ist wie immer um 19 Uhr.
Zeitgleich mit den Läufern starten in Holtrop bei der Schule Kinder zum Bambini-Lauf. Die Strecke, die sie zurücklegen
sollen, ist 800 Meter lang. Bereits am vergangenen Freitag gab es in Holtland vor dem Start zur zweiten Etappe einen
Bambini-Lauf. Daran beteiligten sich rund 150 Kinder. “Das waren weniger als im Vorjahr”, sagte Organisator Klaus Beyer.
Dennoch waren alle Kinder begeistert bei der Sache. Angespornt wurden die jungen Läufer von den Zuschauern, unter
ihnen viele Ossilooper. Gewonnen hat den Bambini-Lauf Steffen Holtz aus Hesel, bei den Mädchen lief Wiebke Bruns als
erste durchs Ziel. Alle Kinder, die mitgelaufen sind, haben eine Urkunde und ein Präsent bekommen. Wer heute beim
Bambini-Lauf die 800 Meter mitmachen möchte, kann sich bis 18.30 Uhr bei der Schule in die Startlisten eintragen. Kinder
bis zu zwölf Jahren, also Jahrgang 93 und jünger, können mitlaufen.

3. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 11. Mai 2005
Ossiloop: Fairness und viel Gegenwind
3. Etappe von Bagband nach Holtrop: Immega und Jürrens weiter vorn
Holtrop
(mik). Bei der dritten Ossiloop-Etappe von Bagband nach Holtrop zeigte sich gestern Abend das Wetter von
seiner ostfriesisch-herben Seite. Die Läufer kämpften mit böigem Gegenwind und kühlen Temperaturen. Die Etappe zeigte
aber auch, was sportliche Fairness bedeuten kann. Favorit Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) verlor bei Kilometer
sechs einen Schuh. Seine Verfolger, unter ihnen auch der Auricher Jörn Schmidt, liefen nicht an ihm vorbei. Stattdessen
warteten sie auf den Führenden der Gesamtwertung. Ein Akt der Sportlichkeit, den Immega zu schätzen weiß: “Das war
wirklich fair von den anderen.” Mit 38:16 Minuten konnte er so seine Führung sichern und trägt auch bei der vierten Etappe
durch Aurich das gelbe Trikot. Die Gruppe um Immega und Schmidt war bis Kilometer sieben dicht zusammen geblieben.
Ein Ausreißversuch von Schmidt schlug fehl. Anderthalb Kilometer vor dem Ziel zog Immega dann das Tempo an, ging in
den Endspurt und hängte seine Verfolger ab. Dicht auf den Fersen war ihm dabei immer der Auricher Jörn Schmidt (DSC
Oldenburg). Der 20-Jährige kämpfte sich in 38:29 Minuten ins Ziel, zeigte sich dennoch unzufrieden mit seiner Leistung. “Es
lief heute irgendwie nicht so, wie ich es mir gedacht hatte.” Auf Platz drei landete erneut Siebo Wiegmann (LT Schafhauser
Wald) mit 39:17 Minuten.
Bei den Frauen baute Inga Jürrens (Emder LG) ihren Vorsprung weiter aus. Mit 44:21 ging sie als Erste ins Ziel. Irmi Hart-
mann (TV Norden) folgte im Abstand von gut zwei Minuten mit 46:45. Dagmar Gumbrecht-Vinke lief eine Zeit von 49:49.
Auch die männliche Jugend kämpfte auf der Strecke mit dem teils starken Wind. “Das war die anstrengendste Etappe bis-
her”, sagte Arne Beitelmann (MTV Aurich), der als fünfter durchs Ziel ging. Eike Hergen Berghaus (Kickers Emden) ent-
schied in dieser Gruppe mit 41:46 Minuten das Rennen erneut für sich. Mathias Freese (TuS Weener) folgte ihm mit 41:50.
Martin Buss (Wittmund) ging nach 43:00 Minuten als Dritter durchs Ziel. Bei der weiblichen Jugend behauptete sich Martina
Rückbrod (TV Norden) mit 48:25 Minuten. Sabrina Hoffmeister (LT Schafhauser Wald) ging nach 49:04 durchs Ziel.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Mai 2005
Keine Angst um Ossiloop-Zukunft
Leichtathletik: Bambini-Rennen mit 100 Kindern bereichert die dritte Etappe
Von Nina Höllerich und Uwe Prins
Bagband/Holtrop. Um die Zukunft des Ostfrieslandlaufs muss sich niemand Gedanken machen. Während gestern Abend
in Bagband erneut mehr als 1000 Ossilooper die dritte Etappe nach Holtrop in Angriff nahmen, kämpften im Zielort zeit-
gleich 100 Kinder um den Sieg im Bambinilauf über 800 Meter, der von der Grundschule Holtrop und dem SV Holtland
organisiert wurde. Der Nachwuchs hat den Laufsport längst entdeckt.
Sanella Zivoli aus Holtrop ist bereits zum vierten Mal dabei. “Aufgeregt bin ich aber noch immer”, lacht die Neunjährige, die
von ihrer Tante Sina begleitet und angefeuert wird. Und obwohl sie noch so jung ist, hat sie für alle Sportinteressierten einen
ganz coolen Tipp parat, was Taktik und Vorbereitung angeht: “Immer einen Fuß nach vorne setzen.” Wie ein alter Hase in
Sachen Ossiloop benimmt sich auch Jann Basse aus Walle, der mit seinem kleinen Bruder Mike (5) mitmacht. “Im letzten
Jahr stand ich beim Start viel zu weit hinten und musste total viele Leute überholen. Das mach ich diesmal anders.” Gesagt,
getan: Der Achtjährige stellte sich vorne an die Startlinie und musste gar nicht so viele Überholmanöver ausführen. Am Ende
wurde er Zweiter. Sein Kumpel Lars Friedrich (7), mit dem er zusammen einige Trainingskilometer abgespult hat, war zum
ersten Mal dabei. “Macht echt Spaß.”
André Emkes war aus dem kleinen Nachbarort Akelsbarg gekommen - und hatte für die Worte von Wilhelm Adden nicht
so recht Verständnis. “Ihr müsst euch nicht totrennen”, meinte der Sportlehrer vor dem Start. Emkes schüttelte da etwas
den Kopf: “Mensch, beim Bambinilauf musst du doch Tempo machen.” Nach dem Startschuss gab es einige Stürze und
Tränen, am Ende aber wurden die Mädchen und Jungen für ihren Einsatz belohnt. Unabhängig von der Platzierung erhielten
alle Urkunden. Und wie für die Ossilooper, die kurz nach Ende des 800-Meter-Rennens in Holtrop ankamen, gab es Ge-
tränke und Obst - natürlich gratis.
Während die jüngste Laufgeneration noch fleißig Bananen mampfte, endete die dritte Etappe ohne Überraschungen. Die in
den Gesamtwertungen führenden Akteure siegten allesamt und verteidigten ihre Spitzenpositionen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Mai 2005
1000 Ossilooper auf der Königsetappe
Leichtathletik: Um 19 Uhr geht es von Holtrop über 13,7 Kilometer bis nach Plaggenburg
Von Horst Kruse
Holtrop. Die Ossilooper starten heute in Holtrop zur vierten Etappe. Start ist um 19 Uhr im Heerweg in der Dorfmitte von
Holtrop. Es geht also dort weiter, wo am Dienstag die “Mühlenetappe” endete. Zielort ist Plaggenburg. Bis dahin legen die
rund 1000 Ossilooper 13,7 Kilometer zurück. Es ist das längste Teilstück des Ostfrieslandlaufs und wird deshalb auch
“Königsetappe” genannt.
Jan Lay vom SV Warsingsfehn läuft seine 100. Etappe. Seit 1988 ist der Fehntjer beim Ossiloop am Start. Der Unter-
nehmer aus Warsingsfehn rückt damit auf in den Club der Hunderter. Er gehört zu den Läufern, die mehr als 100 Etappen
bei diesem beliebten Volkslauf absolviert haben. Auch der Wittmunder Karl Tjardes ist bei der 24. Auflage des Etappen-
laufs von Leer nach Bensersiel seine 100. Etappe gelaufen, ebenso Imme Buß vom SV Holtland, die bei der Startetappe ihr
Ossiloopjubiläum feierte. “Zusammen mit Jan Lay gehören jetzt insgesamt 16 Läuferinnen und Läufer dem “Club der
Hunderter” an”, sagt Organisator Klaus Beyer vom SV Holtland. Führende in diesem Club ist Hilde Steinke aus Neermoor,
die seit Beginn des Ossiloops 1982 keine der 140 Etappen verpasst hat.
Mit der Startnummer 75 läuft Reinhard Schoon, Vorstand der Raiffeisen- und Volksbank Aurich-Uplengen wie schon in
den Vorjahren mit. Dies ist soweit nichts Besonderes, wäre er nicht gleichzeitig auch Schirmherr dieser längsten Etappe.
Diese Funktion füllt er nun schon seit mehreren Jahren aus. Er wird es sich nicht nehmen lassen, in Holtrop den Startschuss
für die Königsetappe zu geben.
Die vierte Etappe führt vom Heerweg in Holtrop durch Aurich nach Plaggenburg. Dabei wird der Ems-Jade-Kanal über-
quert und hinter Sandhorst der sogenannte Ostfriesland-Äquator. In Plaggenburg wartet dann die Feuerwehrkapelle
Middels auf die Ossilooper. Am Etappenziel werden die Läufer von Aurichs stellvertretendem Bürgermeister Bontjer be-
grüßt. Die Stadt Aurich zeichnet wie schon in den vergangenen Jahren fünf Läufer aus. Und weil es die “Königsetappe” ist,
wird Klaus Beyer Teilnehmer mit adeligem Namen ehren. Wer unter den Ossiloopern etwa König, Kaiser oder Graf heißt,
darf sich auf eine kleine Aufmerksamkeit freuen.
Tagesläufer können sich bis 18.45 Uhrfür diese Etappe beim Start in Holtrop melden. In der Nähe des Wasserturmes wird
vom MTV Aurich eine Wasserstelle eingerichtet und in Sandhorst gibt es eine zweite Wasserstelle, die TuS-Helfer aufbauen.

4. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 14. Mai 2005
Ossiloop: Immega läuft den anderen davon
4. Etappe von Holtrop nach Plaggenburg: Favorit baut Vorsprung aus / Inga Jürrens uneinholbar
Holtrop/Plaggenburg (mik). Nach der vierten Etappe scheint der Ossiloop gelaufen: Stefan Immega (LT Schafhauser
Wald) holte sich auf der Strecke Holtrop-Plaggenburg mit 45:52 Minuten erneut das gelbe Trikot und liegt damit in der Ge-
samtwertung 41 Sekunden vor dem Zweiten, Jörn Schmidt (DSC Oldenburg). Der machte auf den 13,8 Kilometern noch
einmal ordentlich Druck, konnte beim Endspurt von Immega allerdings nicht mithalten. Schmidt erreichte nach 46:10 Min.
das Ziel in Plaggenburg. “Ich habe alles versucht”, so der Auricher Läufer, der nun nicht mehr so richtig an einen Gesamt-
sieg glauben will. Als dritter kam Siebo Wiegmann (LT Schafhauser Wald) nach 46:38 ins Ziel.
Bei den Frauen baute Inga Jürrens (LG Emden) mit 55:03 Minuten ihren Vorsprung auf Irmi Hartmann (56:23) und Dagmar
Gumbrecht-Vinke (1:01:36) weiter aus. Eike Hergen Berhaus (Kickers Emden) verteidigte in der männlichen Jugend seinen
ersten Platz mit 51:24. Als Zweiter kam Martin Buss (MTV Wittmund) mit 51:40 ins Ziel, gefolgt von Mathias Freese (TuS
Weener) mit 52:02. Kai Straakholder (TuS Aurich-Ost) landete auf Platz vier (52:17). Arne Beitelmann (MTV Aurich /
Triathlon) erreichte nach 52:42 Minuten das Ziel in Plaggenburg. Bei der weiblichen Jugend erlief sich Martina Rückbrod
(TV Norden) mit 59:24 erneut den ersten Platz. Sabrina Hoffmeister (LT Schafhauser Wald) folgte ihr mit 1:00:46.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Mai 2005
Start in Brasilien : das Ziel ist Bensersiel
Ossiloop 2005: Ezio Campos aus Sao Paulo ist mit dabei / Erneuter Etappensieg von Stefan Immega
Von Georg Lilienthal
Holtrop. Bei der vierten Etappe des Ossiloops benötigte gestern Sieger Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) für die
13,7 Kilometer von Holtrop bis nach Plaggenburg 45:52 Minuten. Rund eine halbe Stunde später erreichte der Mann mit
der Nummer 90 das Ziel. Doch Ezio Campos rechnet nicht in Minuten und Sekunden. Der Mann aus Sao Paulo investiert
Tage und Wochen für den Lauf. Denn sein Ossiloop führt von Brasilien bis nach Bensersiel. “Ich bin begeistert von dieser
Veranstaltung. So etwas kenne ich aus meiner Heimat nicht”, lächelte der 60-Jährige gestern vor dem Start. Nach Ostfries-
land hat ihn Helga Christians aus Hage gelotst, die sich früher als Spielerin und Funktionärin im Damenfußball einen Namen
gemacht hat. “Wir haben uns im Internet kennen gelernt”, erzählt die 55-Jährige.
Von E-Mail zu E-Mail verstanden sich die Ostfriesin und der Brasilianer besser. Im Dezember reiste dann Helga Christians
mit ihrem Ehemann Erwin nach Südamerika. Sie trafen sich dort auch mit Ezio Campos. “Es war traumhaft”, sagt Helga
Christians. Und in Brasilien kam dann die Idee, den Gegenbesuch von Campos für die Ossiloop-Zeit zu planen. So wohnt
der Brasilianer für drei Wochen in Hage und ist auf allen Etappen des Ossiloops mit dabei. Vor dem gestrigen Abschnitt lag
er auf Rang 520 der Gesamtwertung. Auch Helga Christians läuft mit. Sie kann aufgrund einer Achillessehnen-Verletzung
aber nicht mit ihrem Gast mithalten. “Egal, es macht uns Spaß.” Ezio Campos hat nur ein Problem. “Er friert manchmal ein
bisschen”, sagt Helga Christians. In Brasilien ist zwar gerade Winter. “Aber das heißt 25 Grad”, lacht Campos.
Gestern schien immerhin die Sonne. Das genossen die vielen Leute an der Strecke ebenso wie die Athleten. Neben Ex-Fuß-
ballerin Helga Christians waren auch andere Sportler verschiedenster Disziplinen am Start. Überragend lief dabei erneut
Ex-Box-Niedersachsenmeister Andrée Schultz aus Emden. Er gehörte wieder einmal zu den schnellsten 20 der Etappe.
“Als Boxer braucht man eben Kondition”, meint er. “Aber dass es bei meinem ersten Ossiloop so gut läuft, hätte ich nie
gedacht.” Schließlich verabschiedete sich der Familienvater bereits 2002 vom Hochleistungssport. Von den allerschnellsten
Athleten war Schultz gestern aber noch einige Minuten entfernt.
Vorne an der Spitze lieferten sich Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) und Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) erneut einen
harten Zweikampf. “Er hat mehrfach versucht mich abzuhängen”, schildert der Sieger den Rennverlauf. Stefan Immega blieb
Schmidt aber auf den Fersen. Nach 11,5 Kilometern startete dann der spätere Sieger einen Angriff. Er hatte Erfolg und lief
bis ins Ziel noch einen Vorsprung von 18 Sekunden heraus. In der Gesamtwertung führt Immega nun mit 41 Sekunden
Differenz. “Das heißt nicht viel”, sagt er. “Es bleibt ein harter Kampf bis nach Bensersiel.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Mai 2005  
In Dunum gibt es Ostfriesentee
Leichtathletik: Heute Start zur 5. Etappe des Ossiloops
Dunum. Auf dem Sportplatz in Plaggenburg ertönt heute der Startschuss zur fünften Etappe des Ostfrieslandlaufs. Die rund
1000 Ossilooper laufen über 11,8 Kilometer in den Landkreis Wittmund mit dem Tagesziel in Dunum-West. Schirmherr
dieser “Harlingerland-Etappe” ist Henning Schultz. Der Landrat des Landkreises Wittmund wird in Plaggenburg das Feld
der Ossilooper mit dem Startschuss ins Harlingerland schicken. Er wird dann ebenfalls den Zieleinlauf in Dunum beobachten
und die Läuferinnen und Läufer begrüßen.
Für viele Ossilooper ist dieser Streckenabschnitt das landschaftlich schönste Teilstück des Etappenlaufs. Es ist aber auch
das schwierigste Teilstück. Denn in Ogenbargen ist es vorbei mit dem Ausbau des Wanderweges. Natur pur ist angesagt.
Gleich nach dem Start in Plaggenburg wird es eng und auf jeden Fall schwierig.
Im Bereich des Tagesziels werden die Ossilooper vom Posaunenchor Dunum empfangen. Die Landfrauengruppe serviert
Ostfriesentee. Nach dem Zieleinlauf werden traditionell die jüngeren und älteren Ossilooper ausgezeichnet. Bei den Mäd-
chen erhalten Maja Dirks und Ann-Kathrin Wolters kleine Geschenke, ebenso wie Lars Janssen vom SV Stikelkamp, der
nach 2004 erneut der jüngste Ossilooper ist. Über eine Auszeichnung dürfen sich außerdem freuen: Annschen Post aus
Weener, Christa Janssen aus Brinkum und Rottraud Kleipa aus Wittmund. Bei den Männern erhalten Gerhard Sauer aus
Aurich, Johann de Wall aus Moormerland, Franz Beregzasi aus Aurich und Ode Odens aus Norden morgen Abend jeweils
kleine Präsente.

5. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Mai 2005
Glanzvolle Premiere für einen 13-Jährigen aus Wittmund
Ostfrieslandlauf: Martin Buss feierte bei der ersten Teilnahme gestern Abend den ersten Etappensieg
Dunum
(up/nh). "Mein Ziel ist es, noch Dritter zu werden”, sagte Martin Buss vor Beginn der fünften Etappe des Ostfries-
landlaufes von Plaggenburg nach Dunum (11,8 KIlometer). Es scheint fast so, als ob der 13-Jährige aus Wittmund tiefge-
stapelt hat: Der bislang Gesamtvierte der männlichen Jugend setzte sich gestern Abend nämlich gegen seine Alterskonkurr-
enz durch. Der Nachwuchsläufer, der ansonsten “das Übliche” macht, ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim Ostfriesland-
lauf dabei. Und er ist schnell. Für die Etappe gestern benötigte er 45:02 Minuten. Mit dieser Zeit läuft er selbst vielen Er-
wachsenen davon. “Eigentlich wollte ich insgesamt unter die ersten 100 kommen.” Dass er nun zu den 25 besten der dies-
jährigen Ossilooper gehört, hätte Martin anfangs nicht gedacht - obwohl er sich gut vorbereitet hat. “Ich trainiere drei bis
vier Mal in der Woche. Und dann laufe ich auch immer so zehn bis elf Kilometer.” Aber nach fünf Etappen ist auch ihm
klar: “Das geht ganz schön in die Beine.”
Aufgeben will er trotzdem nicht - seit gestern Abend schon gar nicht. Denn nachdem er das Ziel, den bis gestern vor ihm
liegenden Kai Straakholder zu überholen, bereits geschafft hat, winkt nun am Freitag auf dem letzten Teilstück von Dunum
nach Bensersiel sogar noch der zweite Platz in der Wertung der männlichen Jugend. Eike Berghaus (Kickers Emden), der
gestern Zweiter wurde und drei Minuten Vorsprung auf ihn hat, ist für den Wittmunder wohl nicht mehr einzuholen. Aber
der Abstand auf den Gesamtzweiten Matthias Freese beträgt nur ganze 34 Sekunden. Buss grinst nur: “Mal sehen.”
Neben Eike Berghaus behaupteten auch die Führenden der anderen Kategorien ihre Spitzenspositionen. Inga Jürrens
(Frauen), Martina Rückbrod (weibliche Jugend) und Stephan Immenga (Männer) setzten sich souverän durch und dürften
am Freitag in Bensersiel jeweils als Ossiloopsieger ins Ziel kommen. 62 Tagesläufer notierten Organisator Klaus Beyer und
seine Helfer vom SV Holtland gestern Abend, so dass erneut gut 1000 Ossilooper in Plaggenburg an den Start gingen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Mai 2005
Den Ersten ist der Sieg kaum noch zu nehmen
Ossiloop: Letzte Etappe führt die Läufer heute von Dunum nach Bensersiel
Dunum/Bensersiel. Heute fällt der Startschuss zur letzten Etappe des Ostfrieslandlaufs 2005. Von den anfangs 1020 ge-
starteten Läufern sind noch 895 im Rennen. Auf der 10,6 Kilometer langen Etappe geht es für die Ossilooper um 19 Uhr
von Dunum aus über den Wanderweg bis Esens. Nachdem sie den Ort durchlaufen haben, machen sie sich auf dem Deich
entlang Richtung Bensersiel.
Nach fünf Etappen ist das Rennen um die Spitzenplätze bereits so gut wie gelaufen. Stefan Immega (LT Schaffhauser Wald)
hat auf seinen Verfolger Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) eineinhalb Minuten Vorsprung. Damit dürfte Immega der Sieg nicht
zu nehmen sein.
Noch klarer ist die Situation bei den Frauen. Inga Jürrens (Emder LG) hat sich bereits mit über zehn Minuten von der Kon-
kurrenz abgesetzt. Auch bei der weiblichen Jugend ist die Entscheidung gefallen. Martina Rückbrod (TV Norden) liegt über
acht Minuten vor der Vorjahressiegerin Sabrina Hoffmeister (Schafhauser Wald). Mit ihrer derzeitigen Gesamtzeit von
4:11:24 Stunden würde Rückbrod in der Frauenwertung sogar Rang drei belegen. Bei der männlichen Jugend wird wohl
Vorjahressieger Eike Berghaus (Perpedis Hesel) erneut das Rennen machen. Er bringt ein Polster von zweieinhalb Minuten
mit in die Schlussetappe. Fraglich ist, ob Matthias Freese (TuS Weener) seinen zweiten Platz behält, oder ob ihn der 13-
jährige Martin Buss (MTV Wittmund) noch verdrängen kann.
Die Siegerehrung der besten acht in jeder Klasse ist ab 20.10 Uhr. Wer alle Etappen gelaufen ist, bekommt ein Ossiloop-
Shirt. Die Urkunden werden den Teilnehmern zugeschickt. Dafür müssen sie vor dem Start einen frankierten und adress-
ierten DIN-A4-Umschlag mit Angabe der Startnummer abgeben.

6. Etappe:
Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung) / Ergebnisse (bei den Ostfriesischen Nachrichten)
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Mai 2005
Erstes Sieger-Autogramm vor dem Finale
Ossiloop: Stefan Immega und Inga Jürrens erreichen das Ziel in Bensersiel als souveräne Gesamtsieger
Von Nina Höllerich
Bensersiel. Auch ein Wolkenbruch kurz vor dem Start der letzte Etappe konnte die Favoriten im Gesamtklassement des
24. Ostfrieslandlaufs nicht irritieren. Stefan Immega (LT Schafhauser Wald) und Inga Jürrens (Emder LG) erkämpften sich
gestern Abend auf nasser Strecke den Tagessieg und den Erfolg in der Gesamtwertung. Solch ein Doppelerfolg gelang auf
der Strecke von Dunum nach Bensersiel in den Jugendwertungen auch Eike Berghaus (Perpedis Hesel) und Martina Rück-
brod (TV Norden).
Nach 10,6 Kilometern kam Immega gestern in 36:15 Minuten als Erster im Ziel von Bensersiel an. “Die Atmosphäre war
toll. Viele Leute haben uns angefeuert”, strahlte der 20-Jährige. Sein ärgster Konkurrent Jörn Schmidt (DSC Oldenburg)
musste sich wieder einmal mit Rang zwei begnügen (36:52). Im Ziel wurden die Ossilooper von hunderten Zuschauern
empfangen. Immega genoss das Bad in der Menge und den Sieger-Moment. “Es ist ungewohnt für mich, im Mittelpunkt zu
stehen”, sagte der eher schüchterne Werdumer. Sein erstes Autogramm musste er übrigens schon nach der fünften Etappe
geben. “Ich leiste zurzeit meinen Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt ab. Dort hat man mich darum gebeten.”
Frauen-Siegerin Inga Jürrens konnte die letzten 10,6 Kilometer entspannt angehen. Denn ihr Vorsprung in der Gesamtwert-
ung betrug schon vor der letzten Etappe mehr als zehn Minuten. “Ich habe am Dienstag noch einmal einen schnellen Lauf
hingelegt. Da konnte ich es heute locker angehen lassen”, sagte die 23-Jährige. Dass sie gewinnen würde, sei ihr schon nach
der ersten Etappe klar gewesen. “Die Irmi Hartmann hatte ich fest im Griff.” Die Pewsumerin, die für die Emder LG läuft,
feierte den Frauensieg, verlor aber erwartungsgemäß das Familienduell. Vater Harry Jürrens, der 1986 den Ossiloop ge-
wann, lag deutlich vor seiner Tochter. Er gehört immer noch zu den besten Läufern im Feld und belegte Rang sechs in der
Gesamtwertung. Über den schnellen Vater freut sich auch die Tochter. “Einen internen Kampf gibt es bei uns nicht”, sagt sie.
 Spannung kam gestern nur bei der männlichen Jugend auf. Der Sieg von Eike Berghaus war zwar ungefährdet, doch der
13-jährige Martin Buss gewann das Duell um Platz zwei der Tageswertung gegen Matthias Freese (Weener) um vier Se-
kunden. Das herausragende Resultat reichte für den Jüngsten unter den Spitzenläufern aber nicht mehr, um Matthias Freese
auch in der Gesamtwertung noch auf Rang drei zu verdrängen.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 21. Mai 2005
Ossiloop: Immega feiert ersten Gesamtsieg
Letzte Etappe von Dunum nach Bensersiel: Bei Regen blieben die Überraschungen aus
Bensersiel (gaw/mik). Geschafft. Annähernd 900 Frauen, Männer und Jugendliche haben Freitagabend den Ossiloop 2005
beendet und nach sechs Etappen das Ziel in Bensersiel erreicht. Für viele waren die letzten Kilometer strapaziös, für einige
waren sie triumphaler Schlussspurt.
Stefan Immega vom Lauftreff Schafhauser Wald lief erwartungsgemäß als Erster durch das Hafentor des Küstenbadeortes
und freute sich über seinen ersten Gesamtsieg, nachdem er im vergangenen Jahr Dritter geworden war. Er verwies seine
Konkurrenten, den Auricher Jörn Schmidt (DSC Oldenburg) und seinen Vereinskollegen Siebo Wiegmann wie schon währ-
end der fünf Etappen zuvor auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen war es nach 2002 und 2003 erneut Inga Jürrens
von der Emder LG, die den Kultlauf quer durch Ostfriesland für sich entschied. Irmi Hartmann (TV Norden) und die
Auricherin Dagmar Gumbrecht-Vinke folgten mit Abstand. Auch bei der Jugend blieb alles wie nach den Etappen zuletzt.
Martina Rückbrod vom TV Norden jubelte ebenso über ihren ersten Erfolg wie Eike-Hergen Berghaus (Emden), der seinen
Vorjahressieg wiederholte.
Mit dem Wetter hatten die Ossilooper Pech. Platzregen vor dem Start, Nieselregen während des Laufs und im Ziel: Denn-
och war die Stimmung super. Viel mehr über das Finale des Kultlaufs in der Montagausgabe.


OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Mai 2005
Ossiloop Kult
Von Horst Kruse
Damals, 1982, klang die Idee noch ein wenig verrückt. Ein Volkslauf über sechs Etappen von Leer nach Bensersiel. Vier-
zehn Männer und sieben Frauen, von vielen noch mitleidig belächelt, starteten dennoch im Leeraner Julianenpark. Es war die
Geburtsstunde des Ostfrieslandlaufs. Drei Wochen später feierten die 21 Ausdauersportler in Bensersiel gemeinsam ihr
Durchhaltevermögen. Organisator Klaus Beyer und sein Team vom SV Holtland waren damals der Zeit voraus. Laufen war
eher eine Randsportart.
Inzwischen ist der Ossiloop zu einer Volksbewegung geworden. In diesem Jahr kamen zum dritten Mal in Folge mehr als
1000 Ossilooper in Bensersiel an. Die Veranstaltung hat Kultcharakter. Hauptgrund dafür dürfte sein, dass die Atmosphäre
auf dem Ostfrieslandwanderweg trotz der vielen Teilnehmer harmonisch geblieben ist. Ein Verdienst von Klaus Beyer. Denn
bei ihm stehen nicht nur die Sieger im Rampenlicht. Beim Ossiloop gibt es auch noch Applaus für die Nachzügler. Deshalb
sind sich viele nach dem Zieleinlauf sicher: “Wir sehen uns im nächsten Jahr.”

EMDER ZEITUNG vom 25. Mai 2005
"Alle, die das Ziel erreichen, sind Sieger"
Der 24. Ostfrieslandlauf ist am Freitag Abend mit der sechsten Etappe in Bensersiel beendet worden
Von Gerd-Arnold Ubben und Manfred Ulferts
Der 24. Ossiloop von Leer nach Bensersiel ist seit fünf Tagen schon wieder Vergangenheit. Am Freitag endete das größte
Laufspektakel Ostfrieslands. Nach 68 schweißtreibenden Kilometern erreichten 884 "Ossilooper" das Ziel und konnten dort
das "Ossiloop"-T-Shirt entgegen nehmen. Auf dem historischen Ostfriesland-Wanderweg mussten die Läufer über drei
Wochen jeweils dienstags und freitags Etappen zwischen 10 und 14 Kilometer zurücklegen. Nach Angaben von Ossiloop-
Statistiker Harm Park war dieser 24. Lauf in seiner Gesamtheit der bislang kälteste. Für den Großteil der Teilnehmer zählt
nicht unbedingt eine gute Zeit, sondern die Herausforderung an Körper und der Wille, in Bensersiel anzukommen. Für die
Spitzenläufer geht es allerdings um Plätze und achtbare Ergebnisse. Entsprechend gab es zufriedene und weniger zufriedene
Gesichter.
Beim 25. "Ossiloop" im nächsten Jahr dürfte es möglicherweise ein neuer Teilnehmerrekord geben. "Alle, die das Ziel er-
reichen, sind Sieger und dürfen zu recht stolz auf sich sein", freute sich Organisator Klaus Beyer über den guten Verlauf
dieser, wie er selbst sagt, einmaligen Veranstaltung in Deutschland.
Der Topläufer beim 24. "Ossiloop" war Stefan Immega (LT Schafhauser Wald), der alle Etappen vor dem für den DSC
Oldenburg startenden Auricher Jörn Schmidt und seinem Vereinskameraden Siebo Wiegmann gewann.
In der Frauenwertung siegte souverän die Emderin Inga Jürrens (Emder LG) vor der Vorjahressiegerin Irmi Hartmann
(TV Norden) und den beiden mehrfachen "Ossiloop"- Siegerinnen Dagmar Gumbrecht-Vinke und Hilde Steinke.
Steinke ist weiterhin die Königin des "Ossiloop" und hat bisher als einzige Läuferin alle 144 Etappen seit 1982 gelaufen.
Ehemann Diedrich Steinke lief "nur" eine Etappe weniger.
Die Jugendwertungen entschieden Martina Rückbrod (TV Norden) und Eike Berghaus (Kickers Emden) für sich.
Die ältesten Teilnehmer waren die 69-Jährige Käthe König (Emder LG) und der 71-Jährige Johann de Wall (VfL Iherings-
fehn). ==> Einen Bericht vom 25. Mai über den Ossiloop-Organisator Klaus Beyer (SV Holtland) finden Sie
hier
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(Presse)-Berichte vom 25.5.             Alle Infos zum Ossiloop (beim SV Holtland)              Ergebnisse (bei der Ostfriesen Zeitung)
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